Technik für Gross und Klein: Im Swiss Science Center Technorama

20 Jahre RailAway: Zu diesem Anlass stellen Mitarbeitende der Tochtergesellschaft ihre liebsten Ausflugsziele vor. Viel versprechend klingt das Programm, das an einem wolkenverhangenen Tag auf Daniel Langenegger und seine Familie im Technorama wartet. Deshalb machen sie sich früh auf die Socken.

Beginn einer Bildergalerie

Am Bahnhof Oberwinterthur angelangt sehen wir sofort: Hier sind wir richtig. Schilder weisen uns bereits in der Bahnhofsunterführung den Weg zum Technorama. Wir dürfen wählen, ob wir in den wartenden Bus steigen oder den rund 10-minütigen Weg in Angriff nehmen.
Wir entscheiden uns für den Spaziergang an der frischen Luft und erreichen nach kurzer Zeit unser Ziel. Uns sticht sofort die Eingangsfassade ins Auge. Wie diese sich mit dem Wind bewegt, fantastisch! Unsere Kinder sind kaum mehr aufzuhalten und vertreiben sich die Zeit bis zur Türöffnung mit den Wasserspielen am Brunnen vor dem Eingang.


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Backstage-Tour

Pünktlich um 10 Uhr öffnen die Tore des Swiss Science Centers und wir werden von Jörg Moor begrüsst, der im Entwicklungsteam des Technorama arbeitet. Er lädt uns ein, einen Blick hinter die Kulissen der Ausstellungen und in den neuen Technorama-Park zu werfen, der sich derzeit in Bau befindet. Im Park werden ab April 2021 viele tolle Exponate zu sehen sein, die spannende Fragen beantworten: Wie verhalten sich zum Beispiel 5000 Liter Wasser, wenn diese aus 15 Metern Höhe in eine betonierte Halfpipe fallen? Und wie fühlt es sich eigentlich an, mitten in einer Wolke zu stehen?

Jörg Moor gehört, wie er selbst sagt, «zum Inventar». Er kam 1984, zwei Jahre nach der Eröffnung der ersten Ausstellung, als Allrounder zum Technorama und engagiert sich bis heute mit viel Herzblut dafür. Zu Beginn war das Technorama ein klassisches Museum für Industrietechnik. Im Jahr 2000 wurde es nach schwierigen Zeiten mit starken Besucherrückgängen in das heutige Science Center umgewandelt. Seither ist anfassen, testen, entdecken und selbstbauen absolut erwünscht.

Workshop Fluoreszenz und Erfinderwerkstatt

Experimentieren und dabei neues Terrain betreten – wer macht das nicht gerne? Ob als Geburtstagsparty, Schulreise oder Teamevent, das Technorama hält für jeden Anlass auch passende Workshops bereit. Dabei wird spannendes Wissen vermittelt.

Weshalb leuchten einige Gegenstände unter Schwarzlicht und andere nicht? Dieser Frage gehen wir am Fluoreszenz-Workshop spielerisch nach und lernen so Einiges über chemische Vorgänge. Das Ergebnis ist erstaunlich und zum Schluss wartet eine echte Überraschung auf uns.

In der Erfinderwerkstatt geht es dann darum, eine konstruktive Lösung für ein bestimmtes Problem zu finden: Wie kriege ich zum Beispiel einen Motor mit zwei Büroklammern, einer Batterie, zwei Kabel sowie etwas Klebeband zum Laufen? Und kann ich mit diesem Wissen anschliessend eine Zeichnungsmaschine aus Gebrauchsgegenständen herstellen?

Kopfwelten

Armin Duff, Leiter Ausstellung und Didaktik, entwickelt mit seinem Team laufend neue Exponate, die die Besucherinnen und Besucher zum Staunen bringen und das Technorama als Science Center weit über die Landesgrenzen berühmt machen. Am 1. Oktober 2020 eröffnet die neue Ausstellung «Kopfwelten». Hier können wir unserem Gehirn beim Denken zusehen und unsere Wahrnehmung herausfordern: Ist der Teller nun oval oder rund? Diese Frage wirkt auf den ersten Blick banal, doch was unsere Augen sehen, deckt sich nicht mit dem, was unsere Hände ertasten. Und wie sehen unsere Kinder aus, wenn wir die beiden Gesichter verschmelzen lassen? Wir sind beim Testen dieser neuen Exponate schlicht sprachlos und werden sicher zu den Ersten gehören, die nach der offiziellen Eröffnung von «Kopfwelten» wieder vor Ort anzutreffen sind.


Daniel Langenegger

Mit Daniel Langenegger im Swiss Science Center Technorama

Daniel arbeitet seit fünf Jahren bei RailAway als stellvertretender Leiter HR und kümmert sich um alle Angelegenheiten rund ums Personal. Zusammen mit seiner Frau und den drei Kindern ist er in der Freizeit oft in der Natur anzutreffen und entdeckt dabei gerne die Schweiz von neuen Seiten.