Auf Entdeckungstour im Verkehrshaus der Schweiz

Draussen ist es nass und grau – ein perfekter Tag für einen Museumsbesuch im Verkehrshaus in Luzern. Anlässlich des 20-Jahr-Jubiläums von RailAway, darf Angebotsplanerin Karin Brönnimann einen Rundgang durch das gesamte Mobilitätsmuseum miterleben.

Beginn einer Bildergalerie

Wer ins Verkehrshaus reist, muss sich bereits bei der Anreise für ein Verkehrsmittel entscheiden. Bus, Zug oder Schiff? Eigentlich spielt es keine Rolle: Das Verkehrshaus in Luzern ist mit allen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Ich entscheide mich für den Bus.

Vor dem Verkehrshaus werde ich von Nando Schoch erwartet. Als Leiter Marketingkommunikation ist er seit drei Jahren für die Vermarktung des Verkehrshauses zuständig. Wie gut er seinen Job macht, ist bereits eine halbe Stunde vor der Öffnung des Museums zu sehen: Vor dem Eingang stehen die ersten Besucher Schlange. Nach der Begrüssung im Restaurant Mercato begebe ich mich mit Praktikanten aus dem Bereich Tourismus auf einen Rundgang, um die Angebote im Verkehrshaus besser kennen zu lernen.


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Erster Halt: Media World

Das Eintrittsticket wird hier zur Speicherkarte der Erlebnisse in der Welt der neuen und klassischen Medien. In der Media World produzieren die Besucherinne und Besucher TV-Sendungen, fühlen mit VR-Brillen den legendären Stratosphären-Sprung nach und nehmen mit der schnellsten Roboter-Kamera Tanzvideos auf. Es macht Spass, die verschiedenen interaktiven Stationen auszuprobieren. Ich beobachte viele fröhliche Gesichter und lausche den aufgeregten Stimmen.

Nächster Halt: Space Transformer im Sektor Luft- und Raumfahrt

Der Space Transformer ist ein begehbarer Würfel, der sich um seine diagonale Achse dreht. Darin sollen die Besucherinnen und Besucher die Orientierung verlieren und somit den Astronauten im All nachfühlen können. Bei uns «Hobby-Astronauten» ist die Nervosität spürbar. «Kann man darin herumgehen und ist es etwa gefährlich?», frage ich mich.

Schliesslich wage ich, zugegeben, mit einem Kribbeln im Bauch den Schritt in den Würfel. Eine Mitarbeiterin leitet uns an und sagt, wohin wir gehen oder uns stellen sollen. Und tatsächlich: Bereits nach der ersten Drehung habe ich die Orientierung verloren. Mit einem etwas schwindligen Kopf und aber einem guten Gefühl verlasse ich den Space Transformer und mache mich auf den Weg nach draussen.

Dritter Halt: Verkehrsgarten und Strassenbauarena

Auch ausserhalb der Hallen, in der Arena, gibt es unglaublich viel zu entdecken. Im Verkehrsgarten lernen Kinder auf Tret-Carts spielerisch die Verkehrsregeln kennen. Die Kinder sprühen vor Energie und sind nur schwer im Zaum zu halten, bis sie endlich ihre Runden auf den Carts drehen dürfen. Auch die Strassenbauarena ist ein Paradies für Kinder. Sie sind mit Bauarbeiten beschäftigt, es wird fleissig Kies geschaufelt, Baumaschinen werden befüllt und Absperrungen aufgestellt.

Letzter Halt: Swiss Chocolate Adventure

Was Schokolade genau mit Verkehr zu tun hat, erfahre ich in der Themenwelt Swiss Chocolate Adventure. In einer multimedialen Erlebnisfahrt wird vom Anbau der Kakaopflanzen bis zum Genuss der Schokolade die ganze Transportkette thematisiert. Pro «Wägeli» wird nur eine Gruppe zugelassen und nach jeder Rundfahrt wird das Fahrzeug desinfiziert. Bodenmarkierungen, Überwachungskameras und klare Regeln sorgen dafür, dass sich nicht zu viele Leute im Erlebnisbereich aufhalten. Um die Besucher noch ein Stück glücklicher zu machen, darf ich ihnen am Ende des Rundgangs feine Schokoladenkugeln verteilen.

Voller toller Eindrücke verabschiede ich mich von Nando Schoch und mache mich auf die Heimreise. Der Tag hat mir vor Augen geführt, wie viel es braucht, um den Besuchern einen reibungslosen und erlebnisreichen Museumsaufenthalt zu ermöglichen. Ich habe noch lange nicht alles gesehen, ich komme wieder. Für die Heimreise nehme ich das Schiff und bin in 12 Minuten zurück in Luzern.


Karin Brönnimann

Mit Karin im Verkehrshaus

Karin kümmert sich bei RailAway um die Angebotsplanung sowie die Vermarktung von Angeboten für Schulen. Als ehemalige Lehrerin und Mutter von drei Kindern ist sie prädestiniert dafür.