Zürich mal anders: versteckte Ecken und eindrückliche Ausblicke

Abseits der luxuriösen Bahnhofstrasse, nebst bekannten Plätzen und gut besuchten Orten hat Zürich noch anderes auf Lager. Saunieren im Winter, Kunstfahrten mit dem Tram, Einkaufen mal anders und grosszügige Ausblicke zum Beispiel.

Beginn einer Bildergalerie

Zürich ist ein Schmelztiegel: Von überall her zieht es Menschen in die Schweizer Stadt mit internationaler Anbindung und Ausstrahlung – sei es aus beruflichen, kulturellen, persönlichen, wirtschaftlichen oder nochmal anderen Gründen. Zürich ist urban, lebendig und cool. Zürich ist aber auch bodenständig, wohlwollend und immer ein sicherer Wert – ob für einen Tagesausflug, ein verlängertes Wochenende oder als Wohnort. Die Stadt am Zürichsee wird regelmässig mit der (zweit)höchsten Lebensqualität weltweit taxiert. Sicher auch, weil man nebst den bekannten Highlights ganz viele Bijous und viel Neues und Feines entdecken kann.

Schlendern und geniessen

Wer es gerne ganz gemütlich und genussvoll hat, schlendert vom Bahnhof geradeaus an die Limmat. Bei Spaziergang entlang der rechten Flussseite vom Kreis 1 in den Kreis 2 gibt es einige lohnenswerte Zwischenhalte: bei enSoie in der Strehlgasse 26 schöne Stoffe und Accessoires entdecken, einen ViCafé mitnehmen und auf dem nahen Lindenhof den Schach- und Boulespielern zusehen. Und wer plötzlich Hunger kriegt, wird mit einem typischen «Zürigschnätzlets» im geschichtsträchtigen Zunfthaus zur Waag glücklich. Vegetarier und Veganerinnen kommen dort ebenfalls auf ihre Kosten.

Weiter geht’s gemächlich durch die Strässchen und Boutiquen im Kreis 1 in Richtung Bürkliplatz und Bar am Wasser. Hier kann man den Tag mit einem raffinierten Cocktail ausklingen lassen und dazu das elegante Interieur und den Ausblick auf die glitzernde Limmat geniessen.

Wer diese Tour in umgekehrter Richtung und mit vollem Bauch unter die Füsse nehmen möchte, ist mit einem Brunch in der Roten Fabrik bestens bedient. Das geschichtsträchtige Kulturlokal an der Seestrasse 395 ist vom Zürich HB aus am einfachsten mit dem Tram Nr. 7 zu erreichen (bis Post Wollishofen).

Seele baumeln lassen im Seefeld

Auf der anderen Seeseite kann bei schönem oder zumindest trockenem Wetter genauso prima geschlendert werden. Bald einmal nach dem Opernhaus gelangt man ohne grosse Anstrengung von einem schönen Park in den nächsten. Anlagen mit Seeanstoss wie der Pavillon Le Corbusier – für einen Rundgang braucht es hier keine Voranmeldung – oder der Chinagarten laden ein, an perfekter Lage die Seele baumeln zu lassen. Wer zusätzliche Erholung oder Wärme benötigt, bucht am besten das Verwöhnprogramm im Hammam Basar. Der Weg vom See dorthin bietet auch einen Einblick ins schöne Seefeld-Quartier. Bei jedem Wetter einen Besuch wert, nicht nur für Architekturfans, ist die Villa Patumbah: Das dort ansässige Heimatschutzzentrum ist eine Dienstleistung mit nationaler Ausstrahlung. Es schliesst mit Ausstellungen und dem Bildungsangebot zu Baukultur eine Lücke im Bereich der Kulturvermittlung. 

Kult, Kosmos und Kreislauf

Wie gesagt, Zürich ist natürlich auch Kult und cool. Wer Zürich auch von dieser Seite kennenlernen will, beginnt am besten gleich mit dem Kosmos. An der Lagerstrasse 104 dreht sich die Welt um Dinge, die eben die Welt bewegen: Im Kulturkomplex Kosmos kann man eine Lesung oder eine Podiumsdiskussion zu kontroversen, aktuellen Themen besuchen. Oder den ganzen Nachmittag in Büchern stöbern, dazu feinen Kuchen essen und später noch einen Film im Kino schauen.

Wer sich und anderen gerne Gutes tut oder einfach mal wieder nach Herzenslust lädelen möchte, begibt sich beispielsweise auf den Kreislauf 345: Dieser Spaziergang durch drei kreative Quartiere beinhaltet 115 spezielle Adressen, Shops, Parks, Plätze und Restaurants – abseits von globalen Ladenketten und Massenware.

Kunst, Design, Museum

Natürlich bietet Zürich auch den Kunstfans, was das Herz begehrt. Ein eher verborgenes Highlight ist gleich am Bahnhof zu finden: Die Eingangshalle zum Amtsgebäude der Stadtpolizei, die sogenannte Blüemlihalle, wurde in den 1920er-Jahren vom Schweizer Maler Augusto Giacometti künstlerisch gestaltet. Ein imposanter Anblick!

Rollend zur Kunst gelangen: Die Kunst- und Designfahrt mit der Tramlinie 4 ist eine ideale und bequeme Möglichkeit, neue Adressen, Museen und Orte zu entdecken. Wer gerne auf den Spuren der Zürcher und internationalen Konkreten wandert, kommt im Haus Konstruktiv garantiert auf seine Kosten.

Wohlfühlen und weitsehen

Ein neuer Blick auf die Stadt: Der Aussichtsturm der Kirche Enge ist nicht zu übersehen und ermöglicht eine fantastische Sicht auf das Seebecken und auf ganz Zürich. Nur einen Katzensprung ist es bis zur Badi Enge mit Sauna im Winter – zur Abkühlung reicht ein Sprung in den Zürichsee. Oder, wer lieber oben bleiben will: Im B2 Boutique Hotel & Spa, zehn Fussminuten von der Kirche Enge entfernt, gibt es nebst einem schön gestalteten, grosszügigen römisch-irisch-Wellnessbereich ein Rooftop-Thermalbad, inklusive 365°-Aussicht.

Zürich genussvoll

  • Café Bar Odeon: Kaffeetrinken in stilvollem Ambiente – dort, wo Dürrenmatt, Frisch und Co. einst einkehrten.
  • Für die Süssen: Mit der «Schoggi-Safari» bei Garçoa Chocolate eintauchen oder hinter die Kulissen der Schokoproduzenten von La Flor blicken.
  • Wein und Sein: Edle Tropfen probieren, empfohlen vom Sommelier-Weltmeister in der eleganten Brasserie Baur’s.

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