Skifahren und Snowboarden mal woanders: Alternativen zum Hausberg

Kein Hang ist so heimelig wie der, in dem man Skifahren gelernt hat. Kein Skigebiet schöner als das, in der eigenen Region. Aber ab und zu tut es auch gut, etwas Neues auszuprobieren. Zur Inspiration stellen wir vier rekordträchtige Skiregionen vor.

Lesedauer: 2 Minuten

Flims Laax Falera: Tricks in der grössten Halfpipe

Ein letztes Mal den Trick im Kopf durchgehen. Dann, ein kraftvoller Stoss mit den Stöcken, der Schnee gibt leicht nach, die Ski nehmen Fahrt auf. Dann beginnen sie zu rattern. In hohem Tempo geht es auf den Kicker zu. Jetzt bloss nicht abbremsen. Einfach weiter. Immer näher auf die Kante zu. Kurz vor Ende des Absprungbereichs schnellen die Beine in die Höhe. Ein kurzer Moment Schwerelosigkeit.

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Das Skigebiet Flims Laax Falera ist ein Magnet für Freeskier und Snowboarderinnen aus der ganzen Schweiz. Es verfügt über fünf Snowparks, die grösste Halfpipe der Welt und eine Pro Kicker Line in olympischer Grösse. Kein Wunder, wurde es 2021 zum «World's Best Freestyle Resort 2021» gewählt. In Flims Laax Falera kommen alle auf ihre Kosten: Anfänger, Profis und solche die es werden wollen.

→ Ab ins Freesytle-Paradies

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Jungfrau Ski Region: Fahren auf der längsten Abfahrtsstrecke

Sie ist eine Legende unter den Skirennen. Länge: 4,5 Kilometer. Maximalgeschwindigkeit: 160 Kilometer pro Stunde. Dauer: 2 Minuten und 30 Sekunden. Die Lauberhornabfahrt fasziniert jedes Jahr Sportfans auf der ganzen Welt und hat schon manchen angehenden Profi dazu inspiriert, auf die Ski zu steigen.

Bis zum grossen Rennen im Januar bleibt die Piste jeweils geschlossen, damit die Profis unter besten Bedingungen fahren können. Danach dürfen aber auch gute Skifahrer die Piste hinunterjagen und schauen, wie gut sie mit den Besten mithalten können. Aber Vorsicht: Im Fernseher sieht der Hang weniger Steil aus als in Wirklichkeit.

→ Jetzt den Abfahrts-Profis nacheifern

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Blatten-Belalp: Mit Blick auf den grössten Gletscher

Das Skigebiet Blatten-Belalp ist aufgrund der Hexenabfahrt in der ganzen Schweiz bekannt. Jährlich nehmen 1500 Personen an diesem traditionsreichen Volksskirennen teil und rasen auf einer zwölf Kilometer langen Rennstrecke in Richtung Tal. Wer es eher gemütlich angehen will, startet verkleidet als Hexe. Bewertet wird dann das Kostüm und nicht die sportlichen Fähigkeiten.

Doch auch sonst hat das Skigebiet einiges zu bieten. Eine moderne 8er-Gondel, eine rund 10 Kilometer lange Schlittelabfahrt und eines der schönsten Panoramen mit Blick auf den Aletschgletscher – den grössten Gletscher der Alpen. Ein besonderes Highlight ist ausserdem die Fahrt durch den Hohstock-Tunnel auf 3100 Meter über Meer mit anschliessender Abfahrt.

→ Hier gibt es gute Aussichten und perfekte Pisten

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Les Portes du Soleil: Die meisten Pistenkilometer

600 Pistenkilometer, 209 Bergbahnen, 2 Länder. Das Skigebiet Les Portes du Soleil kennt fast nur Superlative. Gelegen zwischen dem Mont Blanc und den Dents du Midi gilt es als das erste grenzüberschreitende Skigebiet überhaupt. Und gemessen an den Pistenkilometern, gibt es kein Schweizer Skigebiet, das grösser ist.

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Das Skigebiet ist über Champéry, Morgins, Les Crosets oder Champoussin erreichbar. Und wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln reist, muss sich keine Sorgen um Stau oder die Suche nach einem Parkplatz machen.

→ Keine Piste zweimal fahren im grössten Skigebiet

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