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Silsersee: Weitsicht, Wind und wilde Wasser

Verbringen Sie die Sommerferien in der Schweiz? Die Region um den Silsersee bietet Abenteuer und Erholung für Gross und Klein. Und das Beste: Dank Sparbilletten reist diesen Sommer die ganze Familie günstig ins Oberengadin.

Silsersee: Weitsicht, Wind und wilde Wasser
Silsersee: Weitsicht, Wind und wilde Wasser

Sommerferien in der Schweiz. Das Ausflugsziel soll nicht nur den Kleinen gefallen, sondern auch Erwachsenen etwas bieten. Unzählige Möglichkeiten für die ganze Familie offeriert die Region um den Silsersee: Baden, Wandern, Wassersport, Schifffahren, Zelten, Velofahren – an einem der schönsten Flecken der Schweiz.

Ich sehe was, was du nicht siehst...
 

Zugegeben: Die Anreise aus dem Unterland zieht sich. Umso wichtiger ist es, schon die Zugfahrt zum Teil des Ferien-Erlebnisses zu machen. Picknicken, spielen, Geschichten erzählen, schlafen, aus dem Fenster schauen: Die Zeit fliegt so schnell wie die bunten Kitesurfer auf dem Walensee. Nach dem Vereina-Tunnel bestaunen wir tiefe Schluchten und hohe Berge und erreichen bald schon das erste Etappenziel St. Moritz.
 

St. Moritz: Das sind nicht nur schillernde Nobelboutiquen und prunkvolle Hotelpaläste, im berühmten Kurort gibt es auch eine sympathische und zentral gelegene Jugendherberge, die preisgünstige Familienzimmer im Angebot hat. Wer früh genug bucht, erwischt sogar eines mit eigener Dusche und WC im Zimmer. Teile der Jugi sind frisch renoviert, die Lobby und der Speisesaal könnten als Designhotel durchgehen, toll!
 

«Schiffli ufem Silsersee…»

Von St. Moritz aus erreicht man mit dem ÖV in rund 20 Minuten Sils Maria. Ein 20-minütiger Spaziergang durchs malerische Dorf und über die Ebene zwischen Silser- und Silvaplanersee bringt uns zur Schiffsanlegestelle.
 

Auf dem See verkehrt die höchstgelegene Kursschifflinie Europas. Am Steuer: Kapitän Franco Giani, der die «MS Segl Maria» seit über 40 Jahren bei Wind und Wetter übers Wasser steuert. Das Schiff verkehrt im Hochsommer viermal täglich zwischen Sils Maria Barchiröls und Maloja. Die Fahrt dauert 40 Minuten. Aber Achtung: Die MS Segl Maria hat nur 30 Plätze und ist bedingt kinderwagentauglich. Wer in grösseren Gruppen reist, sollte allenfalls zuvor reservieren.

Die raue Schönheit der Natur lässt sich vom Schiff aus noch besser erahnen. Steile Berghänge, wilde Arvenwälder, alte Steinhäuser und der stetige Wind, der talabwärts bläst und den tiefblauen See kräuselt: Kein Wunder ist dieser Ort seit jeher Anziehungspunkt und Inspirationsquelle für Künstler, Dichter und Denker wie Giovanni Segantini, Friedrich Nietzsche, die Künstlerfamilie Giacometti oder David Bowie.

Unsere Schifffahrt endet in Maloja bei Engadiner Rösti und Bergeller Marroni-Bratwurst auf der Sonnenterrasse des Hotels Schweizerhaus. Frisch gestärkt erkunden wir grösstenteils unberührte Seeufer zwischen Maloja und Isola.
 

Die Seen

Silsersee: Wunderschön gelegen, perfekt zum Wandern und spazieren. Müde Kinder-oder Wanderbeine wechseln aufs Schiff oder aufs Postauto. Von Maloja führt der Kinderwagenweg «Cià C'am Va» (Bergeller Dialekt und heisst so viel wie «Komm, wir gehen!») nach Plan Cuncheta. Unterwegs lässt es sich prima grillieren, die Füsse im eiskalten Bergsee baden und Steine in den See werfen.

Lej da Staz: Der Badesee liegt idyllisch zwischen St. Moritz und Pontresina mitten in einer weiten, offenen Lichtung des ausgedehnten Stazerwaldes. Von der Jugendherberge aus erreicht man den See in einem halbstündigen Fussmarsch. 

Silvaplanersee: Der See ist bei Kite- und Windsurfern beliebt; vor allem des kräftigen Malojawindes wegen, der meist gegen Mittag aufkommt. Der Campingplatz Silvaplana liegt direkt am See und bietet eine weitere günstige Übernachtungsmöglichkeit für Familien, im nahe gelegenen Beachshop können diverse Wassersportgeräte gemietet werden.
 

Weitere «Höhepunkte»

Von Sils aus gibt es zahlreiche Möglichkeiten in die Höhe zu gelangen und vielseitige Wandergebiete zu entdecken. So zum Beispiel das Val Fex, ein Hochtal mit blumenreichen Alpweiden, das nur zu Fuss oder mit der Pferdekutsche erreichbar ist. Oder das Val Fedoz, mit seiner kargen, hochalpinen Vegetation. Wer hoch hinaus will, fährt mit zwei Gondeln auf den Piz Corvatsch auf 3303 m ü. M. oder via Corviglia auf den Piz Nair, den Hausberg von St. Moritz auf 3056 m ü. M.
 

Gut zu wissen: Ab zwei Übernachtungen in einem Hotel oder einer Ferienwohnung im Engadin gibt’s das Bergbahnticket für die bis zu 13 Bergbahnen rund um St. Moritz gratis dazu.

Wir haben uns hingegen für eine Fahrt auf den Ausflugsberg Muottas Muragl entschieden. Die Standseilbahn erklimmt in knapp 10 Minuten 700 Höhenmeter. Oben angekommen eröffnet sich ein einzigartiges Panorama über die Engadiner Seenplatte und nahezu alle Gipfel, Täler und Seen der Region. Oberhalb der Bergstation liegt ein toller Spielplatz, die Eltern führt der kinderwagentaugliche Rundweg «Senda d’Inspiraziun» vorbei an Kunstwerken und Skulpturen. Doch der eigentliche Star – von jedem Punkt auf Muottas Muragl aus – ist das Panorama.

Auch wenn es nur drei Tage waren, mit müden Beinen und wehmütigem Herzen treten wir die Heimreise an. Engadin, wir kommen wieder!

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