12 Stunden in Basel: Mit RailAway in die Fondation Beyeler und weiter

Auf den Spuren von Alberto Giacometti und Francis Bacon entdeckt unsere Bloggerin die Stadt am Rhein von ihrer sommerlichen Seite.

12 Stunden in Basel: Mit RailAway in die Fondation Beyeler und weiter
12 Stunden in Basel: Mit RailAway in die Fondation Beyeler und weiter

Die Arbeiten von Alberto Giacometti habe ich schon immer gemocht. Seine Figuren strahlen eine unglaubliche Dynamik aus, kein Wunder erzählt man sich an Dinner Partys und Apéros, dass er zu den bedeutendsten Bildhauern des 20. Jahrhunderts gehört. Francis Bacon kannte ich bisher weniger. Und genau darum hat mich die Ausstellung in der Fondation Beyeler auch so interessiert. Und wenn sich das Ganze mit einem kleinen Städtetrip verbinden lässt, umso besser. Hier ein kleiner Guide, was sich in 12 Stunden Basel so alles entdecken lässt.

Mit RailAway in die Fondation Beyeler

Erster Stopp: Fondation Beyeler. Alberto Giacometti und Francis Bacon. Zwei befreundete, wenn auch völlig unterschiedliche Künstler unter einem Dach. Und bei genauerer Betrachtung – beziehungsweise beim genaueren Lesen der Erläuterungen – sind sie gar nicht so unterschiedlich. «Bacon–Giacometti» ist eine überraschende und beeindruckende Ausstellung, die ich jedem ans Herz lege. Und mit einem RailAway-Kombi Ticket ist der ganze Spass auch noch sehr erschwinglich.

«Bacon–Giacometti» in der Fondation Beyeler
«Bacon–Giacometti» in der Fondation Beyeler

Ich drehe noch eine Runde im Park der Fondation Beyeler. Während ich die Skulpturen und Plastiken im Garten bewundere, versuche ich mir vorzustellen, wie ich im Paris der 20er als Bohemian überlebt hätte. Ich wäre bestimmt der Swing-König des Jahrzehntes geworden… Wie auch immer. Ich nehme das 6er-Trämli zurück nach Basel und höre mir zur Einstimmung ein paar neuere Basler Musiker an: Zeal & Ardor, Bleu Roi, James Gruntz. Denn das Beste an diesem RailAway-Kombi Ticket: So ein Museumsbesuch lässt sich hervorragend mit einem kleinen City-Trip verbinden. Und Basel hat mir schon immer gefallen. Mit dem Rhein und dem ganzen Schiffsverkehr, die Nähe zu Deutschland und Frankreich, das alles verleiht der kleinen Stadt einen Hauch von Welt.

Markthalle, Basel

Meine erste Station heisst Markthalle, denn so eine Ausstellung macht auch hungrig. Zielstrebig und ausgehungert (also ähnlich wie eine Giacometti Skulptur) tigere ich zwischen israelischen, äthiopischen, indischen und karibischen Essensständen hin und her. Das Angebot ist riesig, alles sieht extrem lecker aus. Am Ende kaufe ich mir eine Bowl mit Jack Fruit. Lecker.

Markthalle, Basel

Gestärkt stürze ich mich dann in die Altstadt. Ich wandere den Spalenberg rauf und runter mit Zwischenstationen im Erfolg, Tarzan, Söder, Seven Sisters und der Interior Butik.

Interior Butik

Dann schlendere ich dem Rhein entlang, halte im Grimsel, Ooid und bei Arno Wolf, überquere dann die Johanniterbrücke und besuche die Geschäfte rundum die Feldbergstrasse. Plattfon, laut Guardian einer der 10 besten Plattenläden der Welt, ist genauso ein Muss wie Riviera und Marinsel. Für den Apéro sitze ich in die Flora Buvette. Direkt am Rhein, super zum Leute beobachten, leckere Drinks und leckerer Hummus. Auf den Sommer!

Apéro in der Flora Buvette

Zum Nachtessen habe ich im Viertelkreis reserviert. Lokale Produkte, freundlicher Service, gemütliche Atmosphäre. So geht Gastronomie! Auf dem Weg zum Bahnhof lege ich einen letzten Stopp im Werk 8 ein. Früher waren hier schwere Maschinen am Werk, jetzt begnadete Barkeeper. Ich nippe also an meinem sehr zufriedenstellenden Buscapé, den mir der Service empfohlen hat und scrolle auf meinem Smartphone durch die RailAway Website. Wo gibt es sonst noch ein Museum-Kombi-Angebot? Das wäre dann wieder ein guter Grund für einen City-Trip…

 

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Ron Orp.

Werk 8, © www.werkacht.ch

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