12 Stunden in Zürich - Mit RailAway ins Museum Rietberg und weiter

Kunst und Kultur in der Limmatstadt. Unsere Bloggerin und unser Blogger entdecken in Zürich japanische Kunst, lokale Musik und die angesagtesten Lokale.

12 Stunden in Zürich - Mit RailAway ins Museum Rietberg und weiter
12 Stunden in Zürich - Mit RailAway ins Museum Rietberg und weiter

Der grosszügige Park, die Aussicht über den See auf die Alpen, die geschichtsträchtigen Gebäude: Für mich ist das Zürcher Museum Rietberg eines der schönsten Museen der Schweiz. Als einziges Kunstmuseum für aussereuropäische Kunst trifft es natürlich auch meine Interessen. Entsprechend habe ich mich gefreut, als ich das RailAway-Kombi-Ticket gesehen habe. Das erlaubt mir eine spannende Ausstellung zu erleben und der Stadt Zürich wiedermal einen Besuch abzustatten. Hier ein kleiner Guide, was sich in 12 Stunden Zürich alles entdecken lässt.

Die Ausstellung über den japanischen Maler Nagasawa Rosetsu entführt mich in eine fantastische Bilderwelt. Obwohl die Arbeiten bereits im 18. Jahrhundert entstanden sind, haben sie nichts von ihrer dynamischen und humorvollen Wirkung verloren. Japan-, Kunst- und Comic-Fans kommen hier gleichermassen auf ihre Kosten. 

Man könnte problemlos den ganzen Tag an diesem wunderbaren Ort verbringen. Aber ich will ja auch noch die Stadt entdecken. Also schlendere ich der Seepromenade entlang zurück ins Zentrum und höre mir die neusten musikalischen Entdeckungen aus Zürich an. Len Sander, Wolfman oder auch None of Them könnten auch aus L.A., London oder Tokyo sein. Schweizer Musik ist internationaler geworden, finde ich.
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Für meinen heutigen Besuch habe ich mir die Stadtkreise 3, 4 und 5 vorgenommen. Aber bevor ich in die bunte Welt der Designgeschäfte eintauche, brauche ich eine Stärkung. Im Co Chin Chin, einer ehemaligen Garage, wird hervorragendes vietnamesisches Essen aufgetischt. Kein Wunder ist es hier immer voll. Zum Glück befindet sich mit dem Maison Blunt ein super Marokkaner gleich nebenan (der aber leider auch meistens voll ist). Lange Rede, kurzer Sinn: Reservieren lohnt sich. 

Dann gehts los: Ich stöbere mich durch Schallplatten im Sihl Records, im Oor Saloon und im 16 Tons, jage im Möbel Zürich nach Vintage Trouvaillen und besuche kleine Design Boutiquen links und rechts. Auch ein Besuch im Söder und im Fabrikat gehören in Zürich zu meinem Pflichtprogramm.

Mit der Europaallee entsteht mitten im Zentrum ein völlig neuer Stadtteil mit vielen interessanten Geschäften. Besonders beeindruckt bin ich vom Kulturtempel Kosmos mit Bistro, Kino, Buchladen und Café in einem. Genau das Richtige für eine kurze Pause. 

Zum Nachtessen gehe ich ins Gamper. Da man nicht reservieren kann, lohnt es sich früh zu kommen. Oder spät. Aber allzu lange muss man sowieso nie warten. Und wenn schon: Es lohnt sich. Gearbeitet wird mit hochwertigen, saisonalen Produkten, die auf einfach Art zubereitet werden. Alles schmeckt erstklassig! Bevor ich zurück auf den Zug gehe, stoppe ich noch im Fat Tony für einen Drink. So stelle ich mir eine Bar in der 80er Jahren in Miami vor. Für die Eskalationsstufe 2 befindet sich im dazugehörigen Luftschutzkeller das Gonzo, wo zu eklektischer Musik bis in die Morgenstunden getanzt wird. Heute kann ich leider nicht mehr. Aber vielleicht dann bei meinem nächsten Besuch. 

Im Zug prüfe ich noch die Angebote von RailAway. Vielleicht gibts ja bald wieder eine Ausstellung die mich interessiert?

Wettbewerb

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