12 Stunden in Bern

Auf den Spuren von Ferdinand Hodler entdecken unsere Blogger die Hauptstadt der Schweiz von ihrer herbstlichen Seite.

12 Stunden in Bern
12 Stunden in Bern

Schon wieder habe ich ein RailAway-Angebot gesichtet, das mich zu einer Reise inspiriert hat. Diesmal führt mich die Reise nach Bern ins Kunstmuseum an die Hodler//Parallelismus Ausstellung. Hodler gilt ja immerhin als bedeutendster Schweizer Künstler. Da darf man schon ein bisschen mehr wissen als: «Der hat doch so ein Holzfäller-Bild gemalt». Und über Parallelismus weiss ich ehrlich gesagt genau gar nichts. Dafür kenne ich Bern ein bisschen und freue mich entsprechend auf ein Wiedersehen mit meinen Lieblingslocations. 

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Unterwegs nach Bern.
Bahnhof Bern.

Doch bevor ich ins Kunstmuseum gehe, schlendere ich die Spitalgasse hinunter ins Adrianos, wo jeder meiner Hauptstadtbesuche mit einer Berner Schale beginnt. Die Location serviert super Kaffee und eignet sich hervorragend, um Leute zu beobachten. Während ich mich also am Milchkaffee abarbeite und die vorbeilaufenden Menschen anschaue, frage ich mich, ob die Menschen in jeder Schweizer Stadt anders aussehen. Ich finde schon. Irgendwie. Ein bisschen. 

Adrianos.

Nach getaner Arbeit (so eine Berner Schale kann man durchaus als Arbeit bezeichnen) dränge ich mich an den Touristenhorden vorbei am Zytglogge-Turm und Kindlifresserbrunnen zum Kunstmuseum, wo ich in die Schweiz von Ferdinand Hodler eintauche. Dass für ihn Parallelen das Gerüst der Schönheit sind, war mir nicht bewusst. Diese Information eröffnet einen völlig neuen Blick auf seine Bilder. Damit werde ich am nächsten Apéro dankend angeben. 

Kunstmuseum Bern.

Nach einer kurzen Runde in der Sammlung setze ich mich in den 10er-Bus und fahre Richtung Ostermundigen. Mein nächstes Ziel heisst: Bimano. Meine Berner Kollegen schwärmen vom gigantischen Restaurant/Bar/Kinderspielplatz/Boulderhalle. Auf dem Weg höre ich mir eine Berner Playliste an. Nativ, Manillio, Jeans for Jesus. Bern ist und bleibt auch die Musikhauptstadt. 

Und das Bimano? Meine Güte, ein Traum! Die Tajine schmeckt hervorragend und der Spielplatz ist so gigantisch, dass ich mir für kurze Zeit wünsche wieder ein Kind zu sein. Ich tobe mich noch kurz an der Boulderwand aus, bevor ich mit dem Sound von Pablo Nouvelle, All XS und Kummerbuben zurück ins Zentrum fahre. 

Bimano.
Bimano.
Bimano.
Bimano.

Bimano.

Bimano.

Bimano.

Bimano.

Den Rest des Nachmittags nutze ich zum Shoppen. Kitchener, Fizzen, Petitepuce, Yamatuti, Winkel, Moss – in Bern liegen die Highlights dicht beieinander. So bleibt sogar noch etwas Zeit für einen kurzen Abstecher in die Gelateria di Berna. Das beste Eis der Schweiz!  

Kitchener.
Kitchener.

Kitchener.

Kitchener.

Das Schöne an City Trips, man hat andauernd Hunger. Und so freue ich mich schon aufs Nachtessen im Löscher. Ich bestelle Rotwein und das Tagesmenü. Mit jedem Schluck sehe ich es klarer: Bern ist schon schwer in Ordnung.

Löscher.
Löscher.

Löscher.

Löscher.

Bevor mein Zug fährt, bleibt noch genügend Zeit, um über die Kornhaus-Brücke zu spazieren und einen Drink in der Turnhalle zu nehmen. Während ich an meinem Getränk nippe, denke ich, dass man das öfters machen sollte. Museums- und Stadtbesuch kombinieren. Das RailAway-Kombi-Ticket ist jedenfalls der perfekte Begleiter.