Frühlingsskifahren: Die Top 4 Mythen im Faktencheck

Frühmorgens Ski-Spass bei traumhaftem Wetter, nachmittags gemütliches Ausspannen beim Après-Ski auf der Sonnenterasse oder doch eher schlechte Pisten? Wir zeigen Ihnen, was an den Mythen rund ums Frühlingsskifahren dran ist.

Frühlingsskifahren: Die Top 4 Mythen im Faktencheck
Frühlingsskifahren: Die Top 4 Mythen im Faktencheck

Flims-Laax-Falera, Engelberg und St. Moritz sind die Ski-Hotspots, die Sie sich diesen Frühling nicht entgehen lassen sollten. Mit den Snow’n’Rail Kombi-Angeboten profitieren Sie in der Nachsaison beim Onlinekauf von 20% Ermässigung auf die An-/Rückreise mit dem Öffentlichen Verkehr sowie von zusätzlichen Rabatten in zahlreichen Skigebieten.

Mythos 1: Im Frühling sind die Pisten schlecht

In den Frühlingsmonaten März und April geht die Sonne – verglichen mit den Wintermonaten – viel früher auf und es ist bereits in den frühen Morgenstunden taghell. Die Bergbahnen zahlreicher Skigebiete wie Adelboden und Laax starten ihren Betrieb deshalb schon ab 8 Uhr, mancherorts fährt der erste Lift sogar schon um 7 Uhr. Wer mit der ersten Liftfahrt in den Skitag startet, wird mit perfekt präparierten Pisten und der Wärme der ersten Sonnenstrahlen des Tages belohnt.

Nachmittags empfiehlt es sich, die Nordhänge der Skigebiete zu befahren, da sich die guten Pistenverhältnisse hier besonders lange halten. Ein Top-Tipp im Skigebiet Davos sind die Pisten beim Weissfluhjoch, wie zum Beispiel die Hauptertäli und Meierhofertäli – beide sind sehr hoch gelegen, blau markiert und perfekt präpariert.

Im Frühling ist die Chance, auf sogenannten Firn zu treffen, besonders hoch. Diese Art von Schnee ist bei vielen Skifahrern mittlerweile beliebter als Pulverschnee und kommt ausschliesslich bei warmem Frühlingswetter vor. Der kompakte, graupelartige Schnee entsteht durch meteorologische Bedingungen, bei denen sich auf einem festen, vereisten Schneeuntergrund eine weiche Schicht bildet. In vielen Skigebieten, wie zum Beispiel Arosa-Lenzerheide und Davos-Klosters, werden spezielle Skitouren angeboten, die über die besten Firnabfahrten der Regionen führen.

 

Mythos 2: So spät in der Saison lohnt es sich nicht mehr, Skifahren zu lernen

Gerade für Anfänger ist es von Vorteil, das Skifahren im Frühling zu lernen – aus vier simplen Gründen:

  • Die Hauptsaison ist im Frühling bereits vorbei, wodurch in den Skigebieten und auf den Pisten weniger los ist. Das Warten beim Skilift fällt weg und auch in den Skischulen ist es einfacher, einen Platz in einem Gruppen- oder Privatkurs zu bekommen.

  • In vielen Skigebieten werden Frühlingspauschalen angeboten, wie vergünstigte Lifttickets und Hotel-Packages, wodurch die Skiferien um einiges günstiger werden.

  • Der weiche Schnee ist gerade für Anfänger gut geeignet, da er einen höheren Widerstand, als harte und vereiste Pisten hat. Die Kanten der Ski greifen besser, wodurch auch das Bremsen leichter fällt und man sicherer auf der Piste steht.

  • In Saas-Fee kann man aufgrund der hohen Lage und Schneesicherheit sogar im Sommer Skifahren lernen – so vergisst man die erlernte Skitechnik bis zur nächsten Wintersaison definitiv nicht.

 

Mythos 3: Im Frühling suche ich Wärme und keinen Schnee

In den meisten Skigebieten ist es in den Frühlingsmonaten oft schon richtig warm und sonnig, Temperaturen bis zu 15 Grad und wolkenfreie Tage sind keine Seltenheit. Die Wärme verdanken wir der Sonneneinstrahlung, die im Frühling um einiges stärker als im Winter ist und durch die Reflektion des Schnees zusätzlich verstärkt wird. Die warmen Temperaturen machen es möglich, mit einer dünnen Jacke statt einem dicken Anorak über die Pisten zu flitzen. Gleichzeitig sorgen die ultravioletten Strahlen der Sonne für die Bildung von Glückshormonen.

Das schöne Wetter hat aber nicht nur einen positiven Einfluss auf unsere Stimmung: Durch das klare Wetter sind die Sichtverhältnisse in den Bergen besser, was für fortgeschrittene Skifahrer und auch für Anfänger von Vorteil ist. Man kann sich voll und ganz auf den Ski-Spass konzentrieren und die umliegenden Bergpanoramen inklusive blauem Himmel bewundern, anstatt mit Schneefall und schlechter Sicht kämpfen zu müssen.

Während einer Pause bei einer Skihütte kann das schöne Wetter schliesslich in vollen Zügen genossen werden – letztendlich gibt es nichts Besseres, als das Gefühl, wenn man nach einem Tag auf der Piste in der Wärme der Sonne entspannen kann.

 

Mythos 4: Im Frühling ist in den Skigebieten nichts mehr los

Gerade in den Frühlingsmonaten finden in vielen Skigebieten zahlreiche «Season End Partys», spannende Skirennen und unvergessliche Konzerte statt. Festivals wie das «SnowpenAir» locken Anfang April mehrere tausend Besucher in das Skigebiet rund um die Jungfrau. Headliner wie James Morrison und DJ Antoine versprechen dabei Partystimmung ohne Ende.

Wer Spass und Action auch abseits der Skipisten und Festivalbühnen sucht, kann im Frühling eine Menge an anderer Outdoor-Aktivitäten, wie zum Beispiel Gleitschirmflüge und Wanderungen, ausprobieren. Ein Erlebnis für die ganze Familie stellt auch die Schlittelpiste Rotenboden im Skigebiet Zermatt dar – sie ist die höchstgelegene Schlittelpiste in der Schweiz, wodurch hier problemlos bis in den April geschlittelt werden kann.

Ermässigung auf die An-/Rückreise mit dem ÖV und den Skipass

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Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit CheckYeti.ch.