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Bye-bye, CO2!

Die Bahn ist das umweltfreundlichste Transportmittel. Sie stösst weniger CO2 aus als alle anderen motorisierten Verkehrsträger. Aber CO2 reduzieren ist nur ein Bereich, in dem die SBB für die Umwelt punktet. Ein Überblick in fünf Fakten.

  1. Nur Fussgänger und Velos sind ökologischer als die Bahn.
    Eine Bahnreise verursacht 27 Mal weniger CO2 als eine vergleichbare Fahrt im Auto. Ausserdem wird 6 Mal weniger Energie benötigt. Anders gesagt: Die Bahn ist und bleibt das umweltfreundlichste motorisierte Transportmittel.

  2. 50 Prozent weniger CO2 bis 2025.
    Die SBB ist gut unterwegs, um ihr ambitioniertes Ziel zu erreichen: die Reduktion der CO2-Emissionen um 50 Prozent bis 2025 im Vergleich zu 1990. Ende 2018 betrug die Reduktion bereits 44 Prozent. Zwei von vielen Beispielen, die dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen, sind der Ersatz von Öl- durch Pelletheizungen und der Einsatz hybrider Rangierloks.

  3. Ein Elektroauto erzeugt 13 Mal mehr CO2.
    Ja, das Elektroauto verbrennt zwar keine fossile Energie, ist deshalb aber nicht ökologischer als die Bahn. Im Gegenteil: Eine Fahrt mit der SBB erzeugt sieben Gramm CO2 pro Kilometer, im E-Auto sind es 92 Gramm pro Personenkilometer, bezogen auf Strom aus dem durchschnittlichen Schweizer Verbrauchermix. Ähnlich sieht es beim Energieverbrauch aus: 0,14 Kilowattstunden in der Bahn, 0,85 im elektrischen Auto.

  4. 90 Prozent Wasserkraft.
    Die SBB ist Eigentümerin von sieben Wasserkraftwerken, die ihren Bahnstrom erzeugen. Heute fahren die Züge mit 90 Prozent Wasserkraft. Ziel bis 2025 sind 100 Prozent. Bahn frei für die Bahn! Der Haushaltsstrom für Bahnhöfe und Büro-, Betriebs- und Produktionsgebäude wird bereits zu 100 Prozent Co2-neutral beschafft.

  5. Das Perron der Zukunft: aus 80 Prozent Recycling-Material?
    2018 hat die SBB über 400 000 Tonnen Betriebs- und Publikumsabfälle erzeugt. Für das Recycling begnügt sich die SBB nicht damit, den Abfall in den Bahnhöfen zu trennen. Gegenwärtig befindet sich der Bau von Perrons aus 80 Prozent Recycling-Material in der Testphase. Mit oder ohne Recycling-Material: Bauen und Nachhaltigkeit gehören bei der SBB eng zusammen. Daher hält sich SBB Immobilien systematisch an den für die Schweiz adaptierten Standard «DGNB» der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen. Dieser Standard ermöglicht es, Immobilien und Quartiere systematisch nach einem ganzheitlichen Nachhaltigkeitsbegriff zu planen, bauen, betreiben und zertifizieren. Der Standard beurteilt demnach die Projekte auf mehreren Ebenen, als dies z.B. bei Minergie der Fall ist. Er wird aktuell weltweit in über 20 Ländern und bei weit über 1500 Immobilien erfolgreich angewendet.

«Forum des 100» im Zeichen der Nachhaltigkeit

Die SBB ist strategische Partnerin des Forum des 100, das in diesem Jahr im Zeichen der Umweltwende steht. Diese Westschweizer Plattform bringt jedes Jahr 800 Prominente aus allen Gesellschaftsbereichen zusammen. Es wird der SBB als Schaufenster für ihr grosses Nachhaltigkeits-Engagement dienen. Jacques Boschung, Konzernleitungsmitglied und Leiter Infrastruktur, wird anhand konkreter Beispiele über die Nachhaltigkeit bei der SBB sprechen.

Zur Berechnung der CO2- und Energiewerte

Die Zahlen im Beitrag berücksichtigen immer die gesamte Ökobilanz ("von der Wiege bis zum Grab"). Alle Daten stammen aus den mobitool-Faktoren (www.mobitool.ch) und sind dort öffentlich zugänglich. Interessierte erhalten dort erhalten eine tiefere Einsicht in die Zahlen. Im Hintergrundbericht finden sie ausserdem Angaben zur Methodik.