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Snow'n'Rail: Zwei Bretter, tausend Möglichkeiten

Die Schweiz ist bereit für die Ski-Saison. Dieser Beitrag zeigt, was sich mit zwei Brettern im Schnee und einem Snow'n'Rail-Kombi alles anstellen lässt. Fünf Sportlerinnen und Sportler aus den Disziplinen Telemark, Ski Alpin, Freeski, Tourenski und Langlauf erzählen von ihren schönsten Erfahrungen.

Die Vorsaison nützen und von 20% auf die An- und Rückreise profitieren
Die Vorsaison nützen und von 20% auf die An- und Rückreise profitieren

Die ersten Flocken fliegen ins Tal, die Pisten sind präpariert und die Temperaturen bewegen sich im Minusbereich. Bereits jetzt haben erste Skigebiete ihre Lifte geöffnet und laufend kommen weitere hinzu. Eine Übersicht der Disziplinen.


Nimmt ein bisschen Muskelkater im Oberschenkel gerne in Kauf: Cornelia Spahr bevorzugt Telemark. © Cornelia Spahr

Telemark: «Der Suchtfaktor ist riesig.»

Cornelia Spahr (47) hat Telemark vor mehr als 25 Jahren zufällig an einem Wettkampf in Engelberg entdeckt. Als ihr Sohn zehn Jahre später das erste Mal auf den Skis stand, war es für sie naheliegend, ebenfalls etwas Neues auszuprobieren. 

«Diese Technik ist nicht unbedingt schwieriger, sondern anstrengender als normales Skifahren. Das Fahren im Ausfallschritt geht ganz schön in die Oberschenkel, die Anstrengung zahlt sich aber aus. Das Fahrgefühl ist einzigartig, weil der Körperschwerpunkt deutlich weiter unten liegt und man viel näher beim Schnee ist als auf «normalen» Skis. Zudem fährt man auf Telemark-Skis stabiler und die Schläge werden besser von den Muskeln abgefedert. Kurz: Der Suchtfaktor ist riesig! Vor allem im Tiefschnee.»


Setzt auf Speed und harte Kanten: Kim Aegerter. © Kim Aegerter

Ski Alpin: «Geschwindigkeit ist der Auslöser für meine Adrenalinkicks.»

Kim Aegerter (23) aus Lenk kennt sich mit Telemark ebenfalls gut aus und hat sogar Wettkämpfe auf internationalem Niveau bestritten. Und doch greift sie manchmal lieber zum alpinen Ski.

«Besonders wenn die Piste hart ist, bevorzuge ich «normale» Skis. Dann mag ich es griffig und möchte jegliches Rutschen vermeiden. Es gibt nichts Schöneres, als in einen Schwung «reinzuliegen», die Breite der Piste voll auszuloten und sich dann unten, zusammen mit den Freunden, die zurückgelegten Spuren anzuschauen. Die Geschwindigkeit ist mir dabei wichtig. Sie war schon immer der Auslöser für meine Adrenalinkicks. Zusammen mit Freunden macht das natürlich doppelt so viel Spass!»

Mit Snow’n’Rail die Vorsaison nützen

Bei Anreise bis 23. Dezember 2019 profitieren Sie mit den Snow’n’Rail Kombi-Angeboten von 20% Ermässigung auf die An- und Rückreise mit dem Öffentlichen Verkehr. Dies gilt für alle auf sbb.ch/snownrail aufgeführten Snow’n’Rail Kombi-Angebote. Sie sind online, in den SBB Reisezentren oder telefonisch beim Rail Service 0848 44 66 88 (CHF 0.08/Min.) erhältlich.

Auf sbb.ch/snr-promotionen finden Sie zudem unsere Partnergebiete, die während der Vorsaison zusätzliche Ermässigungen auf die Skipässe gewähren.


Kopf lüften und den Gedanken freien Lauf lassen: Christian Flury beim Langlauf. © Christian Flury

Langlauf: «Hier bin ich ganz bei mir.»

Christian Flury (42) mag es ein wenig gemütlicher. Zwar kann der gebürtige Davoser und Präsident des Langlauf Club Davos nicht ganz auf den alpinen Ski verzichten, doch so richtig ins Schwärmen gerät er nur beim Langlauf.

«Beim Langlauf kann ich mich zurückziehen und meinen Gedanken freien Lauf lassen. Beim Langlaufen bin ganz bei mir und gleichzeitig ganzkörperlich aktiv. Langlaufen muss im Gegensatz zum Skifahren zudem nicht eine Tages- oder Halbtages-Beschäftigung sein. Auch ein oder zwei Stunden sind ergiebig. Ich zum Beispiel bevorzuge die Zeit über Mittag. Dazu keine Liftunterbrüche und nur wenige Leute – was will man mehr?»


Mit diesen Skis geht’s auch seitwärts – Mirjam Jäger weiss wie. © Kevin Cathers

Freeski: «Bei uns steckt Kunst dahinter.»

Freeski-Anfängern empfiehlt die einstige Olympia-Teilnehmerin Mirjam Jäger (37) aus Zürich zuallererst rückwärts zu fahren. Dieses grossartige und anfangs ein wenig seltsame Gefühl, sagt sie, gäbe es nur beim Freeski. Aber auch sonst tanze Freeski aus der Reihe.

«Pisten fahren wurde mir irgendwann zu langweilig. Ich wollte Neues ausprobieren und einen eigenen Style entwickeln, weshalb es mich in den Snowpark und von dort in die Halfpipe zog. Hier konnte ich mein Ding durchziehen, meine Musik hören und Sprünge üben. Doch Freeskis bereiten nicht nur im Park Spass. Der Ski verzeiht mehr Fehler, weil die Kanten weniger scharf sind als die des alpinen Skis. Pirouetten auf der Piste werden zum Kinderspiel. Die Skis haben aber auch eine andere Spannung. Sie sind «poppiger», was das Springen erleichtert und den Funfaktor maximiert. Hinter Freeski steckt auch ein bisschen Kunst. Wer sich kreativ ausleben möchte, ist hier genau richtig.»


Unberührte Hänge und wilde Natur: Daniel Perret beim Freeriden. © Daniel Perret

Tourenski & Freeride: «Nur du, ein paar Freunde, das Picknick und der Berg.»

Daniel Perret (32) ist professioneller Bergführer bei Engelberg Mountain Guide und bewegt sich 98% seiner Ski-Zeit neben der Piste. Bereits seine Eltern haben ihn auf Skitouren mitgenommen, etwas anderes kann er sich inzwischen gar nicht mehr vorstellen.

«Skitouren und Freeriden sind zunächst mal vor allem eines: Ein intensiveres Ski- und Naturerlebnis. Man muss sich ausgiebig mit dem Berg befassen. Unkenntnisse über Schnee und Wetter können verheerend sein. Eignet man sich dieses Wissen aber einmal an, wird das Skierlebnis ganzheitlicher. Zudem sind Skitouren günstiger und konsumfreier. Kein Kaffee zwischendurch, kein Schnitzel am Mittag, kein Après-Ski. Nur du, ein paar Freunde, das Picknick und der Berg.»