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«Die Neugier treibt mich an, seit ich Kind war»

Die Arbeitswelt verändert sich immer schneller. Weiterbildungen gewinnen noch mehr an Wert. Raphael Salzgeber erzählt, wie er auf seinem beruflichen Weg durch die SBB die richtigen Fortbildungen gefunden hat.

Weiterbildungen sind für Raphael Salzgeber von unschätzbarem Wert.
Weiterbildungen sind für Raphael Salzgeber von unschätzbarem Wert.

«Es ist die Neugier, die mich antreibt. Das hat als Kleinkind angefangen und bis heute nicht aufgehört.» Wenn Raphael Salzgeber über das Thema Weiterbildung spricht, dann leuchten seine Augen, als hätte er eben einen raren, blau funkelnden Diamanten betrachtet. Weiterbildungen sind für ihn nicht nur von unschätzbarem Wert, sondern auch treue Begleiterinnen, seit er beruflich mit der SBB unterwegs ist. Nach Abschluss der Wirtschaftsmittelschule, mit der er sich eine kaufmännische Basis schuf, begann Raphael die Ausbildung zum damaligen Reisezugbegleiter. Das war vor 18 Jahren.

Es folgten Qualifizierungen zum Berufsbildner Login und zum Koordinator Zug im ehemaligen Operation Control Center (OCP). Die Bemerkung seines Chefs, er sehe in ihm einen Teamleiter, führte dazu, dass Raphael das Talentprogramm für Basiskader absolvierte. Vor vier Jahren machte er auf dem Weg der Weiterbildung einen nächsten grossen Schritt: die Ausbildung zum diplomierten Manager öffentlicher Verkehr. Diese ermöglichte ihm, Anfang 2018 die Leitung des OCP zu übernehmen.

Die Weiterbildungen brachten ihn aber noch weiter. Mit dem Talentprogramm für das mittlere Kader holte sich Raphael das Rüstzeug, um im vergangenen Frühling die Stelle als Leiter Traffic Control Center Mitte antreten zu können. In dieser Funktion führt er zehn Teamleiter und ein halbes Dutzend Verantwortliche des Kommandoraums. Gesamthaft gehören über 100 Leute zu seiner Equipe, die den Bahnbetrieb überwacht und koordiniert.

Stolz, für die SBB unterwegs zu sein

Wie aber findet Raphael in dem teilweise dichten Dschungel an Angeboten die passenden Fortbildungen für sich? Einerseits in Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen oder durch Tipps von Vorgesetzten. Anderseits durchforstet er das Internet und wälzt wie früher Prospekte von Lehrgängen. Vor dem Entscheid, die Ausbildung als ÖV-Manager anzutreten, hat er sich im Berufsbildungszentrum einen Nachmittag lang durch die vorhandene Literatur gelesen.

Keine schnelle Antwort parat hat Raphael auf die Frage, welche der Weiterbildungen am meisten Spass gemacht hat. Er wählt eine andere Betrachtungsweise: «Während jeder Weiterbildung befand ich mich in unterschiedlichen Lebensphasen. Und in jeder war für mich etwas anderes von Bedeutung.» Raphael erinnert sich an den Moment, als er zu Beginn seiner Ausbildung zum Zugbegleiter das erste Mal in die Uniform schlüpfte. «Es war unbeschreiblich. Ein Bubentraum wurde wahr. Ich war so stolz, für die SBB unterwegs zu sein.»

Auch mal durchbeissen müssen

Wird auch jemand wie Raphael, für den Fortbildung zum Job gehört wie das Gipfeli zum Znünikaffee, nicht eines Tages lernmüde? «Alles, was ich mir an Wissen aneigne, kann ich in irgendeiner Form gebrauchen.» Dem Optimismus zum Trotz mag Raphael nicht verhehlen, dass er immer mal wieder durchbeissen musste. Etwa, als während der Ausbildung zum ÖV-Manager das Rechnungswesen auf den Stundenplan kam. «Das ist noch nie mein Ding gewesen.» Mit Hilfe von Google und Youtube fand er eingängige Beispiele von Anwendungen, die es ihm erleichterten, das Fach zu verstehen.

Welche Fortbildung steht als nächste auf Raphaels Liste? «Konkret geplant ist noch nichts.» Der Satz tönt fast wie eine Entschuldigung. Raphael lächelt. Ganz ohne Vorstellung sitzt er nicht da. «Mich interessieren Themen wie Führung und der Umgang mit Menschen.» Auch wenn er weder Name noch Preisschild der Ausbildung kennt, ist für Raphael Salzgeber klar, dass er sich auch nächstes Jahr weiterbilden wird. «Ich will 2020 etwas machen. Jeder Mitarbeiter ist dafür verantwortlich, seine berufliche Zukunft zu planen und zu gestalten.»

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