«Zum Glück erinnert mich EasyRide daran, auszuchecken.»

«EasyRide» kommt an: Mehr als eine Million Fahrten wurden bereits über EasyRide abgerechnet. Rund 500 000 Nutzerinnen und Nutzer haben sich dafür bereits registriert. Eine von ihnen ist Christine Weber. Sie schätzt die einfache Bedienung, macht sich aber auch Gedanken zum Datenschutz.

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Unkompliziert mit dem öV reisen? Mit «EasyRide» kein Problem. Seit November steht Kundinnen und Kunden «EasyRide» zur Verfügung. Damit können die Kunden bequem über die App SBB Mobile vor Fahrtbeginn «einchecken» und beim Aussteigen wieder «auschecken». EasyRide erkennt so die gefahrene Strecke und bucht automatisch das passende Billett zum fairsten Preis. Kostet beispielsweise das Billet für eine gefahrene Strecke mehr als eine Tageskarte, wird dem Kunden nachträglich der günstigere Preis der Tageskarte verrechnet.

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EasyRide Nutzerin Christine Weber nutzt EasyRide von Anfang an regelmässig. Was sie daran schätzt und was sie sich an Verbesserungen wünscht, verrät sie im Gespräch.

Warum nutzen Sie EasyRide?

Für mich ist das die schnellste und einfachste Art, ein ÖV-Ticket zu erhalten. Ausserdem schätze ich es, vom günstigsten Tarif zu profitieren.

Wie «easy» ist EasyRide für Sie?

Ans Einchecken musste ich mich nicht gewöhnen – schliesslich ist es selbstverständlich, die Bahn oder den Bus mit einem gültigem Billett zu betreten. Das mit dem Check-out ist so eine Sache. Den vergesse ich regelmässig. Glücklicherweise erinnert mich die App nach längerer Inaktivität daran. Einmal kam es vor, dass ich mit dem Auto weiterfuhr und den Check-out zu spät betätigte. Dadurch wurde ein Teil meiner Strecke, die ich mit dem Auto zurückgelegt hatte, berechnet und dadurch falsch verbucht. Dies war jedoch kein Problem, ich konnte das Versehen per Mail melden und der zu viel bezahlte Betrag wurde mir innert Kürze gut geschrieben.

Welche Verbesserungen bei «EasyRide» wünschen Sie sich?

Oft braucht es mehrere Anläufe, bis die App mich lokalisiert hat und ich EasyRide aktivieren kann. Am elegantesten fände ich es, wenn die App selber feststellt, wann ich ein- oder aussteige. Vielleicht könnte sie beispielsweise mit der Bus-, Tram- oder Zugstür kommunizieren und so das Ein- und Auschecken ohne mein Zutun übernehmen.

Was sind für Sie die Nachteile von EasyRide?

Aus der Sicht eines Digital Natives wie mir ist EasyRide fraglos ein grossartiger Service. Punkto Datenschutz bleibt bei mir jedoch ein mulmiges Gefühl zurück. Ausserdem mache ich mir Gedanken, wie sich ÖV-Reisende fühlen, die kein Smartphone besitzen oder die auf den Schutz ihrer Daten achten und auf Dienste wie EasyRide verzichten. Ich erhalte den Eindruck, dass jene Reisende auf der Strecke bleiben.

Datenschutz und Vertrauen der Kunden stehen an oberster Stelle

Im Umgang mit Daten steht für die SBB das Vertrauen der Kunden an oberster Stelle. Für die Nutzung von EasyRide werden die SwissPass-Personendaten und die hinterlegten Zahlungsdaten gespeichert. Während der Fahrt erfasst die App die Ortungs- und Aktivitätsdaten für die Routenbestimmung, basierend auf Bewegungssensoren. Die Erfassung der Reisedaten beginnt mit dem Check-in bei EasyRide und endet einige Minuten nach Abschluss des Check-out-Vorgangs. Der Kunde stimmt vor der erstmaligen Nutzung von EasyRide der Freigabe seiner Standortdaten per opt-in zu.

Die Daten werden zu keinem Zeitpunkt an Dritte weitergegeben und gemäss den schweizerischen Datenschutzbestimmungen aufbewahrt.

Alle Informationen zu «SBB Mobile»: sbb.ch/mobile