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«Zu Tisch!» - Die SBB Restaurants öffnen wieder

Ab 8. Juni steht den Hungrigen und Durstigen die Bahngastronomie wieder zur Verfügung. Worauf sich Reisende freuen können, wie das Schutzkonzept aussieht und warum die Vorbereitung drei Wochen brauchte – ein Überblick in drei Punkten.

Backwaren
Backwaren

Eine saubere Sache: Sicher reisen, essen und trinken.

Abstand halten, Hände waschen, alles klar. Doch wie sieht es in den SBB Restaurants mit der «dringend empfohlenen Maske» aus? Klar ist: Um den Reisenden die bestmöglichen Hygiene-Bedingungen zu gewähren, tragen die Gastgeber im SBB Restaurant Masken und Einweghandschuhe. Sie nehmen die Kundinnen und Kunden in Empfang und weisen ihnen einen Platz zu. Was «an Land» gilt, gilt auch auf der Schiene: Deshalb muss bei Gruppen ab vier Gästen eine Person für ein allfälliges Contact Tracing registriert werden. Natürlich können sich die Fahrgäste auch per Take-away verpflegen. Hier gilt beim Anstehen: Bitte zwei Meter Abstand halten oder eine Maske tragen!

Weitere Hygienemassnahmen:

  • Alle Gäste erhalten stets ein frisches (oder frisch desinfiziertes) Tischtuch.
  • Die Mitarbeitenden desinfizieren die Speisekarte nach jedem Gebrauch.
  • Für die Gäste stehen im SBB Restaurant Desinfektionstücher zur Verfügung.

 

Frisch aufgetischt: die Speisekarte ab Juni 2020.

Zur Wiedereröffnung warten zwei neue Gerichte auf die Kundinnnen und Kunden: Wie wäre es mit einer Gazpacho oder einem Bulgursalat mit Cranberries und Minze? Neu setzt die SBB auf eine Partnerschaft mit regionalen Bäckern. Das garantiert Regionalität und vermeidet lange Transportwege.

Die SBB startet vorerst mit einem leicht verkleinerten Angebot. Keine Sorge, die Lieblinge der Fahrgäste wie beispielsweise das Apéroplättli und das Weissweinrisotto sind natürlich an Bord. Hingegen sind einige Speisen, die ein kurzes Mindeshaltbarkeitsdatum haben, nicht dabei. Damit möchte die SBB bestmöglich Food Waste verhindern. Bisher sind weniger Menschen mit dem Zug unterwegs als vor dem Lockdown. Das bedeutet auch weniger mögliche Restaurantbesucher und somit ein höheres Risiko von Lebensmittelverschwendung. A propos: Nachdem die Bahngastronomie im März von heute auf morgen schliessen mussten, spendete die SBB Tochter Elvetino rund 2,8 Tonnen Lebensmittel an verschiedene Organisationen wie beispielsweise die Schweizer Tafel.

Übrigens gilt wie immer: Aufgrund des beschränkten Platzes kann das SBB Restaurant nur in begrenztem Umfang Vorräte mitnehmen. Deshalb kann es sein, dass nicht immer nicht alles, was auf der Karte steht, verfügbar ist. Die Gastgeber schlagen dann gerne eine Alternative vor.

Zum Start ein Apéroplättli…
… dann eine Portion Gehacktes mit Hörnli…
… und zum Abschluss ein feines Dessert: Im SBB Restaurant finden alle das Passende.

Zum Start ein Apéroplättli…

… dann eine Portion Gehacktes mit Hörnli…

… und zum Abschluss ein feines Dessert: Im SBB Restaurant finden alle das Passende.

Fliegender Wechsel – oder: Die Kunst, über 100 fahrende Restaurants wieder zu eröffnen.

Über hundert SBB Restaurants müssen wieder für den Einsatz bereit gemacht werden. Die Herausforderung dabei: Sie stehen etwa nicht in einem Lager und warten dort darauf, wieder eröffnet zu werden. Sie fahren stattdessen ganz normal quer durch die Schweiz und müssen deshalb sozusagen fliegend beladen und vorbereitet werden. Die richtige Menge, zur richtigen Zeit in der richtigen Qualität am richtigen Ort: Die «R»s der Logistik sind damit noch anspruchsvoller.

Mit dem Lockdown und dem Schliessen der Bordgastronomie wurden alle SBB Wagenrestaurants von Lebensmitteln geleert. Nach knapp drei Monaten Zwangsferien wurden diese grundgereinigt. Dann galt es, die sogenannten «Offices», oder einfach formuliert: die «Küchen» wieder parat zu machen und natürlich zu beladen: Vom Gipfeli bis zur Flasche Bier.

Die SBB Restaurants in Zahlen.

  • über 100 SBB Restaurants
  • im Durchschnitt rund 500 Kilo Essen und Trinken pro Wagen
  • im Durchschnitt rund 70 Liter Bier an Bord
  • im Durchschnitt rund 30 Bestecksets