SBB Restaurants: Trotz Corona im Zug essen und trinken

Die SBB Restaurants stehen den Hungrigen und Durstigen nach der obligaten Corona-Pause wieder vollständig zur Verfügung. Worauf sich Reisende freuen können, wie das Schutzkonzept der Bahngastronomie aussieht und warum die Vorbereitung drei Wochen brauchte – ein Überblick in fünf Punkten.

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Eine saubere Sache: Sicher reisen, essen und trinken.

Abstand halten, Hände waschen, alles klar. Doch wie sieht es in den SBB Restaurants mit der obligatorischen Maske aus? Die Anwort ist einfach: Zum Essen und Trinken darf sie abgenommen werden. Zu jedem anderen Zeitpunkt ist sie immer zu tragen – auch beim Anstehen fürs Take-away. A propos: Hier gilt es zudem, 1,5 Meter Abstand halten.

Klar ist auch: Um den Reisenden die bestmöglichen Hygiene-Bedingungen zu gewähren, tragen die Gastgeber im SBB Restaurant Masken und Einweghandschuhe. Sie nehmen die Kundinnen und Kunden in Empfang und weisen ihnen einen Platz zu. Was «an Land» gilt, gilt auch auf der Schiene: Deshalb werden die Kontaktdaten der Gäste erhoben. Bei Gruppen ab fünf Personen muss sich nur eine Person registrieren.

Weitere Hygienemassnahmen:

  • Alle Gäste erhalten stets ein frisches (oder frisch desinfiziertes) Tischtuch.
  • Die Mitarbeitenden desinfizieren die Speisekarte nach jedem Gebrauch.
  • Für die Gäste stehen im SBB Restaurant Desinfektionstücher zur Verfügung.

Am Platz essen? Kein Problem: Take-away und Service am Platz machen es möglich!

Wer lieber in aller Ruhe an seinem Sitzplatz die Angebote der Bahngastronomie geniessen möchte, kann alle Speisen und Getränke aus dem SBB Restaurant zum Mitnehmen kaufen. Übrigens: Wer Getränk und einen kleinen Snack zum Mitnehmen kauft, spart bei ausgewählten Kombinationen auch noch. Wie wäre es also mit einem Kaffee und Gipfeli zum Start in den Morgen?

Kundinnen und Kunden in der ersten Klasse dürfen sich auf zahlreichen IC- und EC-Strecken täglich von 7 bis 18.30 Uhr auf erstklassigen Service freuen und können Getränke und Speisen direkt am Platz bestellen. Damit sie trotz Pandemie sicher am Platz konsumieren können, erhalten sie ein Desinfektionstüchlein für die Hände. Ausserdem desinfizieren die Mitarbeitenden der SBB vor dem Auftischen den Tisch.

Frisch aufgetischt: die aktuelle Speisekarte.

Seit dem Sommer warten zwei neue Gerichte auf die Kundinnnen und Kunden: Wie wäre es mit einer Gazpacho oder einem Bulgursalat mit Cranberries und Minze? Neu setzt die SBB auf eine Partnerschaft mit regionalen Bäckern. Das garantiert Regionalität und vermeidet lange Transportwege.

Die aktuelle Speisekarte ist leicht reduziert gegenüber dem Angebot vor dem Lockdown. Keine Sorge, die Lieblinge der Fahrgäste wie beispielsweise das Apéroplättli und das Weissweinrisotto sind natürlich an Bord. Hingegen sind einige Speisen, die ein kurzes Mindeshaltbarkeitsdatum haben, nicht dabei. Damit möchte die SBB bestmöglich Food Waste verhindern. Bisher sind weniger Menschen mit dem Zug unterwegs als vor dem Lockdown. Das bedeutet auch weniger mögliche Restaurantbesucher und somit ein höheres Risiko von Lebensmittelverschwendung. A propos: Nachdem die Bahngastronomie im März von heute auf morgen schliessen mussten, spendete die SBB Tochter Elvetino rund 2,8 Tonnen Lebensmittel an verschiedene Organisationen wie beispielsweise die Schweizer Tafel.

Übrigens gilt wie immer: Aufgrund des beschränkten Platzes kann das SBB Restaurant nur in begrenztem Umfang Vorräte mitnehmen. Deshalb kann es sein, dass nicht immer nicht alles, was auf der Karte steht, verfügbar ist. Die Gastgeber schlagen dann gerne eine Alternative vor.

Die Lounge im Zug: die Trainbar

Wer sagt eigentlich, dass es trendige Bars nur in hippen Städten gibt? Bei der SBB finden Reisende die Bar zwischen Brig und Romanshorn im Zug. Im angenehmen Ambiente können die Kundinnen und Kunden leckere Longdrinks, Cocktails, Wein und Bier geniessen, da ist auch trotz Corona nichts dran zu rütteln. Allerdings stehen wegen der Pandemie aktuell nur Sitzplätze zur Verfügung.

Fliegender Wechsel – oder: Die Kunst, über 100 fahrende Restaurants wieder zu eröffnen.

Über hundert SBB Restaurants mussten wieder für den Einsatz bereit gemacht werden. Die Herausforderung dabei: Sie stehen etwa nicht in einem Lager und warten dort darauf, wieder eröffnet zu werden. Sie fahren stattdessen ganz normal quer durch die Schweiz und müssen deshalb sozusagen fliegend beladen und vorbereitet werden. Die richtige Menge, zur richtigen Zeit in der richtigen Qualität am richtigen Ort: Die «R»s der Logistik sind damit noch anspruchsvoller.

Mit dem Lockdown und dem Schliessen der Bordgastronomie wurden alle SBB Wagenrestaurants von Lebensmitteln geleert. Nach knapp drei Monaten Zwangsferien wurden diese grundgereinigt. Dann galt es, die sogenannten «Offices», oder einfach formuliert: die «Küchen» wieder parat zu machen und natürlich zu beladen: Vom Gipfeli bis zur Flasche Bier.

Quiz: Wie viele Kilo Essen und Trinken hat ein SBB Restaurant durchschnittlich dabei?
Quiz: Wie viele Liter Bier hat ein SBB Restaurant durchschnittlich dabei?
Quiz: Wie viele Bestecksets hat ein SBB Restaurant durchschnittlich dabei?