Langeweile im Job? 7 Anzeichen, die für einen Quereinstieg sprechen

Sollte ich besser etwas anderes machen und den Quereinstieg versuchen? Dieser Gedanke ist auch Steivan Steiner durch den Kopf gegangen. Was ihn nach reiflicher Überlegung dazu bewegte, seine Kochschürze an den Nagel zu hängen und eine Karriere als Lokführer bei der SBB zu starten.

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Nur aufgrund eines schlechten Arbeitstages sollte man nicht gleich den Kopf in den Sand stecken. Doch es gibt Anzeichen für einen Quereinstieg; die sollten ernst genommen werden. «Als junger Familienvater sah ich als Koch mit unregelmässigen Arbeitszeiten, wenig Lohn und einem hohen Arbeitspensum einfach keine Perspektive mehr», erklärt Steivan Steiner. Der 37-Jährige ist gelernter Koch und mochte diesen Beruf eigentlich schon immer – doch mit mehr Lebenserfahrung und seinem Bedürfnis einer eigenen Familie drängte sich die Frage nach einer beruflichen Neuorientierung immer mehr auf.

Dabei ist so ein Entscheid einen ganz anderen Weg einzuschlagen gewiss kein leichter. «Den Entscheid den Beruf zu wechseln, habe ich zugunsten meiner Familie gefällt. Als Lokführer bei der SBB habe ich einen sicheren Job, eine viel bessere Work-Life-Balance und kann auch langfristig planen», so Steivan Steiner. Für potenzielle Quereinsteigende gibt es sieben klare Anzeichen, die sie geradezu für einen Richtungswechsel qualifizieren:

1. Die Werte der Branche stimmen nicht mehr

Gerade wenn die Branche einen Wandel durchmacht, fällt es gewissen Mitarbeitenden schwer sich mit diesem zu identifizieren. Bei Steivan Steiner stimmten die Werte im Gastgewerbe nicht mehr mit seinen eigenen Werten und Zielen überein, dadurch wuchs der Wunsch für einen Tapetenwechsel.

2. Wohin soll der Weg gehen, wenn das Ziel erreicht ist

Wenn die berufliche Wunschposition einmal erreicht ist, fragt man sich, wie es weiter gehen könnte. Unter den gegebenen Voraussetzungen ist es aber unmöglich, die nächste Karrierestufe zu erreichen.

3. Der Lohn ist nicht mehr im richtigen Verhältnis

Gewiss, Geld ist nicht alles. Aber gerade wenn sich Lebensumstände ändern, wie beispielsweise der Wunsch nach einer eigenen Familie, dann spielt Geld auf einmal eine grössere Rolle als noch zu Beginn der Berufskarriere.

4. Neben der Arbeit bleibt keine Zeit für ein Privatleben

Der jetzige Job verunmöglicht eine ausgeglichene Work-Life-Balance? Es bleibt neben der Arbeit kaum noch Zeit für Freunde und Familie? Für Steivan Steiner war die schlechte Work-Life-Balance einer der Hauptgründe, warum er der Gastronomie schlussendlich den Rücken kehrte.

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5. Während der Arbeit verspürt man keine Freude

Wenn die Arbeit keinen Spass mehr macht, fühlt sich jede Minute wie eine Stunde an. Freude bei der Arbeit zu verspüren ist wichtig für die eigene Motivation als auch für Körper und Geist.

6. Der Job bietet keine Perspektive für die Zukunft

In gewissen Branchen stellen sich die Fragen: Wie sicher ist mein Job im nächsten Jahr oder in ein paar Monaten? Habe ich gute Chancen auch künftig in diesem Job erfolgreich zu sein? Steivan Steiner musste als Koch zweimal im Jahr eine neue Stelle suchen und wusste jeweils nicht, ob er in der nächsten Saison ein Stellenangebot finden würde. Bei der SBB hat der Familienvater eine sichere Stelle, die er sehr schätzt.

7. Einem langersehnten Traum eine Chance geben

Bereits als Kind hegen viele einen gewissen Berufswunsch, der sich vielleicht in einem ersten Schritt nicht verwirklichen lässt. Doch vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt? Steivan Steiner wollte eigentlich schon seit Kindesbeinen an Lokführer werden. Da er dafür eine Berufslehre benötigte, entschied er sich aber für seine zweite Priorität – die Kochlehre.

Dank einer Weiterbildung zum erfolgreichen Quereinstieg

«Mich begeistert die moderne Technik an den Zügen und dass ich in diesem Job immer mal wieder an einem anderen Ort bin», so Steivan Steiner. Auf Instagram teilt der Lokführer als swisstraindriver seine Faszination mit einer breiten Community. Dank dem Quereinstieg als Lokführer konnte er einerseits seinen Kindheitstraum erfüllen und andererseits mehr Platz für die Zeit mit seiner Familie schaffen. Es gibt einige Arbeitgeber in der Schweiz, die Quereinsteiger Jobs anbieten. So steht mit einer zusätzlichen Ausbildung oder Weiterbildung einem neuen Job nichts mehr im Weg.

SBB setzt sich für Quereinsteiger ein

Die SBB setzt sich für Quereinsteiger ein und unterstützt diese auf ihrem Weg. Steivan Steiner nutzt diese Möglichkeit bei der SBB und startete vor zwölf Jahren seine Ausbildung zum Lokführer. Möchtest auch du es mit einem Quereinstieg wagen? Entdecke jetzt spannende Berufe bei der SBB: www.sbb.ch/jobs