Bern von A–Z: 26 Tipps für einen Ausflug in die Bundesstadt

Entdecken Sie diesen Herbst die Schweiz: zum Beispiel in einer der 162 grossen und kleinen Schweizer Städte, darunter altbekannte und Geheimtipps. Ein Blick nach Bern, wo es nebst Bundeshaus und Bärengraben manch anderes zu entdecken gibt.

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Das Leben in Bern zieht gemächlich dahin – wie die Aare bei tiefem Wasserstand. Die Stadt überrascht ihre Besucherinnen und Besucher denn auch mit einem wohltuend entschleunigenden Lebensrhythmus. Und mit zahlreichen Orten, an denen Innehalten und Geniessen angesagt ist.

A – Aare

Wenn die Böötli-Saison vorbei ist und nur noch Hartgesottene in der Aare schwimmen, ist das Aareufer einen ausgedehnten Spaziergang wert. Tipp: entlang des Uferwegs vom → Botanischen Garten via Bärenpark und Dählhölzli bis zur Parkanlage → Elfenau spazieren.

B – Botanischer Garten

Wenn’s draussen kühl und neblig ist, empfiehlt sich der Boga für eine kurze Alltagsflucht. Im Palmenhaus ist es tropisch warm, das Mittelmeerhaus riecht nach Sommer und Provence. Und mit etwas Fantasie hört man im Verkehrslärm auf der nahen Lorrainebrücke das Meer rauschen.

C – Chäshütte

Wem der Sinn eher nach winterlicher Gemütlichkeit steht, findet in der Chäshütte, dem traditionsreichen Käseladen in der Rathausgasse, chüschtige Fonduemischungen und viele andere Käsespezialitäten.

D – Dachterrasse Manor

Ein eigener Dachgarten im → UNESCO-Welterbe ist nur wenigen vergönnt. Alle andern gönnen sich einen Besuch auf der Dachterrasse von Manor. Dort lässt sich bei Kaffee und Kuchen die Stadt aus einem anderen Blickwinkel entdecken.

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E – Elfenau

Durch den historischen Park spazieren, den Eisvogel am Flussufer beobachten oder die Herbstsonne im Parkcafé geniessen: Die weitläufige Parkanlage Elfenau gehört zu den Juwelen der Stadt Bern.

F – Falafel im Falafingo

Istanbul-Mezze, anatolischer Brunch, Falafel und andere Spezialitäten zum Mitnehmen oder vor Ort Geniessen: Der kleine Imbiss Falafingo im ehemaligen Quartierkiosk tischt ganz gross auf.

G – Gelateria di Berna

Wer sagt denn, dass man feine Gelati nur im Sommer geniessen kann? Die Filialen der Gelateria di Berna sind bis 7. November 2020 geöffnet und machen einem mit der grossen Auswahl an leckeren Sorten die Entscheidung wirklich schwer.

H – Haus der Religionen

Im Haus der Religionen begegnen sich acht Religionen unter einem Dach. Workshops und Führungen laden zum Dialog der Kulturen ein und regelmässige internationale Brunchs tragen auf kulinarischer Ebene zum Austausch bei.

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I – Ingwerer

Fruchtig-süss, scharf im Abgang; pur auf Eis oder gemischt mit einem erfrischenden Ingwerbier. Ingwerer gibt’s in fast jeder Berner Bar und gehört zu einem Abstecher ins Berner → Nachtleben dazu.

J – Jugendherberge Bern

Die denkmalgeschützte Jugi mit Blick auf die → Aare wurde im März 2018 nach einer umfassenden Renovation wiedereröffnet und bietet unter anderem Doppel- und Familienzimmer mit Dusche und WC zu sehr fairen Preisen.

K – Kunstherbst

Zwei der renommiertesten Berner Museen spannen diesen Herbst zusammen: Das Zentrum Paul Klee und das Kunstmuseum veranstalten gemeinsam den Kunstherbst. Mit einem Kombi-Ticket kann man gleich sechs Ausstellungen besuchen.

L – Löscher

Wo früher mit Blaulicht und Sirenen die Feuerwehr ausrückte, geht es heute gemütlicher zu. Im Restaurant Löscher in der Alten Feuerwehr Viktoria gibt’s lokale Getränke wie Kaffee von Adrianos, Lola Limo und Längass-Tee. Ausserdem stehen Apéroplättli sowie mittags und abends feine Menus auf der Karte.

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M – Münstergasse-Märit

Jeden Samstag reiht sich in der verkehrsfreien Münstergasse Verkaufsstand an Verkaufstand. Frühes Aufstehen lohnt sich, dann sind die Schlangen überschaubar und man ergattert eine Minger-Züpfe (Verkaufsstand auf Höhe Münstergasse Nr. 50) oder leckere Antipasti bei Bärtschi (Nr. 64).

N – Nachtleben

Gemütlich «eis ga zieh», ein VR-Abenteuer erleben, Konzerte geniessen oder bis in die frühen Morgenstunden tanzen: Das Nachtleben in Bern lässt keine Wünsche offen. Zum Veranstaltungskalender.

O – Ô Capitaine

Ein Hauch Marseille weht an schönen Herbstabenden durchs Breitenrainquartier. In der französischen Apérobar Ô Capitaine gibt’s fabelhafte Moules Frites und andere mediterrane Spezialitäten. Dazu ein Bier aus Marseille oder ein Glas Rosé, den man im dazugehörigen Shop Le Vin du Capitaine auch gleich kaufen kann.

P – Pumptracks

Bern ist eine → Velostadt. Und weil die Bernerinnen und Berner vom ewigen Auf und Ab in der Stadt reichlich unbeeindruckt sind, wurden in den letzten Jahren noch mehr Hügel in Form von diversen Pumptracks gebaut, die – je nach Bodenbeschaffenheit – mit dem Velo, dem Skateboard oder dem Scooter befahren werden.

Q – Quartierspaziergang

Am besten, man wählt ein Quartier aus und lässt sich einfach treiben. Und wo bekommt man das Quartierleben besser mit als in einem der vielen Quartierlokale und Cafés?

R – Rosengarten

Der Rosengarten ist ein Mekka für jeden Blumenliebhaber und ein Ort der Erholung mit einem Restaurant an bester Lage. Ausserdem geniesst man nirgends eine bessere Aussicht über die Stadt – ausser vielleicht auf der → Dachterrasse von Manor.

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S – Spielplätze

Spielplätze gibt es in Bern viele, zwei sind besonders erwähnenswert: Der wilde Schützenweg Spili bietet viel Platz zum Spielen, Toben und Klettern. Im riesigen Sandkasten, auf der Schiffschaukel oder im Flugzeug-Cockpit wird bestimmt niemandem langweilig. Der Abenteuerspielplatz Längmuur direkt an der Aare steht dem Schützi in nichts nach.

T – Turnhalle

Geturnt wird hier schon lange nicht mehr, wenn man von den rhythmischen Verrenkungen zur Musik von Bands und DJs mal absieht. Die Café-Bar Turnhalle befindet sich im «Progr», Zentrum für Kulturproduktion, nur fünf Minuten vom Hauptbahnhof entfernt. In der Bar und im lauschigen Hof wird getrunken, gegessen, geturtelt, getratscht, geträumt und getanzt.

U – UNESCO-Welterbe

Kaum eine andere Stadt hat ihre historischen Züge so bewahrt wie Bern. Die Altstadt ist UNESCO-Welterbe und mit sechs Kilometern Arkaden, den sogenannten Lauben, eine der längsten wettergeschützten Einkaufspromenaden Europas.

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V – Velofahren rund um Bern

Wer die Umgebung von Bern erkunden will, tut das am besten auf dem Velo. Die neue Radwanderroute 888 «Grünes Band Bern» verbindet auf 59 Kilometern die Gemeinden rund um die Stadt Bern.

W – Wald

Raus aus der Stadt, rein in den Wald: Am schönsten ist es im Bremgartenwald, wo man entweder feststellt, dass der «Längwiligweg» tatsächlich sehr langweilig ist, oder den mystischen Kraftort Glasbrunnen aufsucht und sich am vitalisierenden Wasser erfrischt.

X – Xi: Weltuntergang – Ende ohne Ende

In der eindrücklichen Sonderausstellung im Naturhistorischen Museum werden die Besucherinnen und Besucher mit Kunst und Wissenschaft ans Thema Weltuntergang herangeführt.

Y – Yamatuti

«Gänggele»: Berndeutsch für Geld ausgeben für etwas Schönes, das man eigentlich gar nicht braucht. Nirgendwo kann man das besser als im Kitsch- und Krimskrams-Paradies Yamatuti.

Z – Zmörgele

Das ausgedehnte Frühstück wird in Bern richtiggehend zelebriert. Vielerorts die ganze Woche über und oft bis spät in den Nachmittag findet man hier Zmorgeideen für jeden Geschmack.

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