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Ihre Daten bei der SBB: Die wichtigsten Fragen und Antworten
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Ihre Daten bei der SBB: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Seit 1. September gilt ein neues Datenschutzgesetz. Was bedeutet das für Ihre Daten bei der SBB? In diesem Artikel finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Kundendaten, Werbung und Cookies.

Carina Kindler, Jeannine Egi (Text)SBB/CFF/FFS (Fotos)

Am 1. September 2023 tritt in der Schweiz ein neues Datenschutzgesetz in Kraft. Was ändert sich damit in Bezug auf meine Daten bei der SBB?

Die wichtigsten Neuerungen:

  • Mehr Transparenz: Die SBB wird Sie noch transparenter über die Bearbeitung Ihrer Daten informieren. Zu diesem Zweck hat die SBB ihre eigene Datenschutzerklärung überarbeitet. Die Datenschutzerklärung finden Sie auf der SBB Webseite «Datenschutz».
  • Datenschutzfreundliche Voreinstellungen: Ohne Ihre Zustimmung werden nur zwingend notwendige Daten erfasst. Sie entscheiden selbst, ob die SBB Ihre Daten, die darüber hinausgehen, verwenden darf, beispielsweise für die Zustellung von E-Mails oder die Verwendung von Cookies.
  • Dauer der Datenspeicherung: Die SBB speichert Ihre Daten nur so lange, wie für die Bearbeitung nötig ist. Dies kann je nach Zweck unterschiedlich lange sein.
Warum erhebt die SBB überhaupt Daten?

Die SBB möchte optimale Dienstleistungen anbieten und diese an Ihre Bedürfnisse anpassen. Das können beispielsweise Angebote wie Rabattcoupons für Abonnemente, Informationen zu einer angetretenen Reise sowie Entschädigungen im Störungsfall sein. Der SBB ist es wichtig, den Datenschutz jederzeit sicherzustellen. Der Umgang der SBB mit Kundendaten ist in der Datenschutzerklärung festgehalten. Die Datenschutzerklärung können Sie auf der SBB Webseite «Datenschutz» aufrufen.

Welche Daten erhebt die SBB von mir?

Ohne Ihre Zustimmung erhebt die SBB nur Daten, die für den jeweiligen Zweck erforderlich sind.

Viele Dienstleistungen funktionieren ohne Ihre Angaben nicht. So sind unter anderem Name und Adresse für den Versand des personalisierten SwissPass notwendig. Die SBB ist auf gewisse persönliche Daten angewiesen, um Missbrauch möglichst zu verhindern. Die Angabe von Namen und Geburtsdatum ist für die Ausstellung eines digitalen Billetts notwendig, damit dieses nicht mehrfach verwendet werden kann. Und bei EasyRide braucht es Standortdaten, damit die gefahrene Strecke ermittelt und verrechnet werden kann. Detailliertere Informationen zu den Zwecken und den jeweiligen Daten finden Sie in der Datenschutzerklärung auf der SBB Webseite «Arten von Daten».

Gibt die SBB meine Daten weiter?

Die SBB gibt Daten an externe Dienstleister weiter, wenn sie in ihrem Auftrag Leistungen erbringen. Dazu gehören unter anderem Versanddienstleister wie die Post oder IT-Support-Dienstleister. Die externen Dienstleister sind vertraglich zur Einhaltung des Datenschutzes verpflichtet. Ausserhalb des öffentlichen Verkehrs gibt die SBB Ihre persönlichen Daten nur dann weiter, wenn dies für die Vertragsabwicklung zwingend erforderlich ist oder Sie der Datenweitergabe zugestimmt haben.

Innerhalb des sogenannten «Direkten Verkehrs», einem Zusammenschluss von über 240 Unternehmen und Verbünden des öffentlichen Verkehrs, gibt die SBB Daten zum Zweck der Vertragsabwicklung, der Fahrausweiskontrolle, des Service-après-Vente sowie – in sehr limitiertem Rahmen – zu Marketingzwecken weiter. Daten, die sie an Werbepartner übermittelt, sind anonym, sodass kein Rückschluss auf eine bestimmte Einzelperson möglich ist.

Warum speichert die SBB meine Daten teilweise bis zu zehn Jahre lang?

Einerseits archiviert die SBB Daten zu Abonnementen und Einzelleistungen in der SBB Finanzdatenbank, um den gesetzlichen Aufbewahrungspflichten Rechnung zu tragen. Andererseits benötigt die SBB Ihre Daten, um Sie optimal beraten werden können. Zudem verbessert die SBB auf der Basis von Daten laufend das ÖV-System und -Angebot. Die Ergebnisse solcher Analysen sind nicht personalisiert, da Kundendaten nur in aggregierter Form darin einfliessen. Solche Analysen werden teilweise auf Wunsch der Bundesämter für Verkehr oder Raumentwicklung erstellt, sodass Gesamtverkehrsmodelle daraus abgeleitet werden können.

Ihre Daten werden nur dann zu Marketingzwecken oder personalisiert bearbeitet, wenn Sie Ihre Einwilligung dafür gegeben haben.

Wie kann ich meine Daten löschen lassen?

Verwenden Sie hierfür das Formular, welches Sie auf der SBB Webseite «Auskunftsbegehren und Löschbegehren» finden. Alternativ können Sie der SBB Ihren Antrag zusammen mit der Kopie eines amtlichen Identitätsnachweises (Pass, Identitätskarte, Führerschein) per Post zukommen lassen (SBB AG, Fachstelle Datenschutz, Hilfikerstrasse 1, 3000 Bern 65).

Bei einem Löschbegehren kann die SBB nicht immer eine komplette Löschung durchführen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn Sie noch ein gültiges Abo besitzen oder die SBB Ihre Daten aus rechtlichen Gründen aufbewahren muss. Für alle abgelaufenen Abos und Billette verzichten Sie bei einer Löschung automatisch auch auf Rückerstattungsansprüche. Auch Ihr SwissPass-Login, falls Sie eines haben, wird gelöscht. Bei einer kompletten Löschung Ihrer Daten deaktiviert die SBB ebenfalls Ihre SwissPass-Karte, weshalb Sie die Karte danach auch nicht mehr für Partnerleistungen, wie beispielsweise Skipässe, verwenden können.

Wo sind Kunden- und Abonnementsdaten gespeichert? Und wer hat Zugriff?

Die Kunden- und Abonnementdaten sind in gesicherten Datenbanken der SBB und der ÖV-Branche gespeichert. Die ÖV-Branche betreibt eine zentrale Datenbank, die durch die SBB im Mandat betrieben wird. Zugriff haben ausschliesslich die Mitarbeitenden, die diesen für die Ausübung ihrer Funktion benötigen.

Was kann ich tun, wenn ich anonym reisen möchte?

Anonymes Reisen innerhalb der Schweiz ist jederzeit möglich, wenn Sie ihr Billett an einem Automaten oder Bahnschalter kaufen. Bei Auslandreisen werden jedoch gewisse Daten wie Vorname, Name, Geburtsdatum und E-Mail benötigt.

Wieso werden für Auslandreisen Kundendaten benötigt?

Gewisse ausländische Partnerbahnen geben vor, dass für den internationalen Personenverkehr nur personalisierte Tickets ausgestellt werden dürfen. Dies hat für Sie den Vorteil, dass Sie bei unplanmässiger Änderung ihrer Reisedaten informiert werden können. Zudem werden die Billette für Reisen ins Ausland nicht mehr auf Wertpapier (Format «Flugtickets») gedruckt, sondern auf normalem Papier. Somit ist das Billett nicht mehr fälschungssicher und muss deshalb personalisiert sein.

Umgang mit Cookies und Werbung

Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Werbung und Cookies.

Was kann ich tun, wenn ich keine Werbung von der SBB erhalten möchte?

Sie können jederzeit die Verwendung von Daten zu Marketingzwecken ablehnen, sowohl im Profil auf sbb.ch als auch auf SBB Mobile. Dort können Sie auswählen, welche Informationen und Angebote Sie erhalten möchten und welche nicht. Die Abmeldung nimmt die SBB auch in einem Reisezentrum oder telefonisch im Contact Center entgegen. Die Kontaktangaben des Contact Centers finden Sie auf der SBB Webseite «Hilfe und Kontakt». Ausserdem können Sie sich in jedem Marketing-E-Mail über den Abmeldelink abmelden. Das bedeutet aber auch, dass Sie nicht mehr von Spezialangeboten profitieren können.

Was muss ich tun, damit mir keine Werbung auf sbb.ch und auf der SBB Mobile App angezeigt wird?

Auf der Website lassen sich Werbeanzeigen nicht ausschalten. Sie haben jedoch die Möglichkeit, die von der SBB und deren Partner verwendeten Cookies abzulehnen, so erhalten Sie keine personalisierten Werbeanzeigen. In der App können Sie Werbeanzeigen zusätzlich im Profil unter «Angebote und Werbung» ausschalten.

Weshalb erschien kürzlich ein Cookiebanner in der SBB Mobile APP?

Zurzeit erscheint bei der Öffnung der SBB Mobile App bei vielen Nutzerinnen und Nutzern ein Cookiebanner. Dieser steht nicht in Zusammenhang mit dem neuen Datenschutzgesetz, welches per 1. September 2023 eingeführt wurde. Cookiebanner kennt man hauptsächlich aus dem Internet, aber auch in Apps soll die Einwilligung für Cookie-ähnliche Technologien eingeholt werden. Sie haben selbstverständlich die Möglichkeit, die Cookies abzulehnen. Dann erscheinen keine personalisierten Werbeanzeigen.

Gibt die SBB meine Daten an Google weiter?

Für Werbeanzeigen auf den SBB Webseiten und auf SBB Mobile nutzt die SBB den Adserver-Dienst von Google (Google Ad Manager). Die SBB stellt Google AdServer nur anonymisierte Kundendaten zur Verfügung, und dies auch nur, wenn eine Einwilligung vorliegt. Adserver sind automatisierte Werbeverwaltungssysteme, die dazu dienen, Werbeanzeigen im Internet zu speichern und zu schalten sowie deren Erfolg zu messen. So sehen Sie nur die Anzeigen, die für Sie von Interesse sein könnten.
Google AdServer arbeitet mit sogenannten IAB Vendoren – ein Zusammenschluss von Unternehmen, die Werbung über Google AdServer schalten. Diese Unternehmen erfüllen gewisse Bedingungen, damit sie als IAB-Vendor zertifiziert sind.

Sie können jederzeit die Verwendung von Daten zu Marketingzwecken ablehnen. Im Benutzerkonto auf sbb.ch oder SBB Mobile können Sie auswählen, welche Informationen und Angebote sie erhalten möchten und welche nicht. Die Abmeldung können Sie auch im SBB Reisezentrum oder über das Contact Center tätigen. Im Cookie-Banner auf sbb.ch oder auf SBB Mobile können Sie die Verwendung von Cookies ablehnen.

Falls Sie über ein Google-Konto verfügen und darin personalisierter Werbung zugestimmt haben, ist es möglich, dass der AdServer beim Ausspielen der Werbung zusätzlich Ihre Einstellungen im Google-Konto berücksichtigt. Die SBB hat in diesem Fall keine Kenntnis über die verwendeten Daten.

Verkauft die SBB meine Daten?

Nein, die SBB gibt für Drittwerbung (Werbung in Bezug auf Angebote von anderen Unternehmen) nur Daten weiter, die keine Rückschlüsse auf Einzelpersonen ermöglichen (Geschlecht, Alter etc.). Persönlichkeitsidentifizierende Merkmale wie Name, Wohnadresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse werden für die Ausspielung von Werbung nicht verwendet. Details dazu finden Sie SBB Webseite «Datenschutzerklärung».

SBB Webseite «Datenschutz»
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