Wahl und Handhabung des Velos
Auf den ersten Blick mag die Art des Velos nicht von grosser Tragweite zu sein. Doch das Gewicht eines E-Bikes oder die Dicke eines Reifens kann bereits Auswirkungen auf Ihre Veloreise haben. Nachfolgend finden Sie vier Tipps zur Wahl und Handhabung des Velos.
Veloschloss oder Veloschlauch für breite Reifen
Wenn ein Velo aufgrund breiter Reifen nicht in die Halterungen des Zuges passt, kann es mit einem Veloschloss oder einem alten Veloschlauch am Haken fixiert werden. Um Kratzer an den Felgen zu vermeiden, können diese zum Beispiel mit einem alten Veloschlauch umwickelt werden.
Ein leichtes E-Bike wählen
E-Bikes werden in der Schweiz immer beliebter. Wenn Sie Ihr neues E-Bike auch im ÖV mitnehmen wollen, beachten Sie bereits beim Kauf, dass Sie sich für ein eher leichtes Modell entscheiden. Viele E-Bikes wiegen mehr als 25 Kilo. Das kann beim Veloselbstverlad im Zug zu Problemen oder grosser Anstrengung führen.
Vorsicht beim Laden des E-Bike-Akkus im Zug
Laden Sie den Akku Ihres E-Bikes nur, wenn Sie davon ausgehen können, dass der Akku in einwandfreiem Zustand ist. Benützen Sie nur das Original-Ladegerät. Wenn vorhanden, nützen Sie die Steckdosen direkt bei den Veloplätzen und lassen den Akku im Velo. Falls keine Steckdosen bei den Veloplätzen vorhanden sind, vermeiden Sie es, den Akku direkt neben Gepäck oder anderen leicht entzündbaren Gegenständen zu laden. Weitere Informationen zum sicheren Umgang mit E-Bike-Akkus finden Sie auf der Webseite der Beratungsstelle für Brandverhütung.
Bestimmungen der Nachbarländer für E-Bikes beachten
Beachten Sie bei einer Veloreise nach Deutschland oder Österreich, dass E-Bikes mit einer Tretunterstützung von mehr als 25 km/h vom Transport ausgeschlossen sind. Diese Regelung gilt insbesondere für E-Bikes mit gelbem Kontrollschild. Für Deutschland gilt zudem eine Motorleistung von maximal 250 Watt. Des Weiteren dürfen Sie den Akku während der Fahrt nicht aufladen und er muss am Velo montiert bleiben.