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Zusätzliche Fahrzeitreserven für stabilere Verbindungen Zürich–Stuttgart

Ab Dezember 2026 planen SBB und DB zwischen Stuttgart und Singen zusätzliche Fahrzeitreserven ein und reduzieren die Zahl der Zwischenhalte auf dem deutschen Abschnitt. Damit soll die Verbindung weiter stabilisiert werden. Bereits das im Dezember 2025 eingeführte Fahrkonzept hat die Ankunftspünktlichkeit in Zürich bei rund 80 Prozent stabilisiert.

SBB/CFF/FFS (Text), Dario Häusermann (Fotos)

IC Zürich–Stuttgart in Zürich Wipkingen
Medienmitteilung vom 13. Oktober 2026

Seit Dezember 2025 verkehrt jeder zweite Zug von Stuttgart nur bis Singen, von dort fährt planmässig ein Zug nach Zürich. Zudem verkehrt ab Schaffhausen ein Ersatzzug der SBB, wenn die durchgehenden Züge aus Stuttgart zu stark verspätet sind. Damit hat sich die Pünktlichkeit zwischen Schaffhausen und Zürich bei rund 80 Prozent stabilisiert.

Ab Fahrplanwechsel im Dezember 2026 werden auf dem deutschen Abschnitt weniger Zwischenhalte bedient und zusätzliche Fahrzeitreserven eingeplant. Die Reisezeit ab Schaffhausen nach Stuttgart verlängert sich teilweise um 11 Minuten. Dieses neue Fahrkonzept ist ein weiterer Schritt zur langfristigen Stabilisierung der Strecke Zürich–Stuttgart.

Über eine Rückkehr zu stündlich durchgehenden Zügen zwischen Stuttgart und Zürich entscheiden SBB und DB im Frühling 2027.

Update vom 23. Februar 2026

Um die Pünktlichkeit der IC-Verbindung zwischen Stuttgart, Schaffhausen und Zürich zu verbessern, haben die SBB und die Deutsche Bahn (DB) per Fahrplanwechsel im Dezember 2025 ein neues Konzept umgesetzt. So verkehrt jeder zweite Zug von Stuttgart nur bis Singen, von dort fährt planmässig ein Zug nach Zürich. Zudem verkehrt ab Schaffhausen ein Ersatzzug der SBB, wenn die durchgehenden Züge aus Stuttgart zu stark verspätet sind.

Die getroffenen Massnahmen zeigen Wirkung: Die durchschnittliche Ankunftspünktlichkeit in Zürich konnte seit dem Fahrplanwechsel um rund 20 Prozentpunkte auf über 80 Prozent gesteigert werden. Die IC-Züge sind in über 80 Prozent der Fälle mit weniger als drei Minuten Verspätung in Zürich eingetroffen. Der Ersatzzug ab Schaffhausen kam seit dem Fahrplanwechsel bisher rund 100-mal zum Einsatz und konnte so für die Reisenden von Schaffhausen nach Zürich eine zuverlässige und pünktliche Verbindung sicherstellen.

Da dank der getroffenen Massnahmen die Pünktlichkeit gesteigert werden konnte, haben SBB und DB gemeinsam entschieden, dieses Konzept bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2026 weiterzuführen. Gleichzeitig setzen sie weiterhin alles daran, die Pünktlichkeit der IC-Züge zwischen Stuttgart, Schaffhausen und Zürich weiter zu verbessern, um das in der Schweiz angestrebte Pünktlichkeitsziel zu erreichen.

Langfristige Stabilisierung als Ziel

SBB und DB arbeiten weiter daran, die durchgehende Verbindung Stuttgart–Zürich langfristig zu stabilisieren. Den beiden Kooperationspartnern ist es ein wichtiges Anliegen, attraktive internationale Verbindungen anzubieten – zugleich aber auch innerhalb der Schweiz pünktliche und zuverlässige Verbindungen sicherzustellen.

Update vom 31. Oktober 2025

SBB und DB wollen sicherstellen, dass die IC-Züge auf der Strecke von Stuttgart über Schaffhausen nach Zürich zuverlässig verkehren. Deshalb verkehrt ab Fahrplanwechsel von Stuttgart jeder zweite Zug nur bis Singen, von dort fährt planmässig ein Zug nach Zürich. Zudem verkehrt ab Schaffhausen ein Ersatzzug der SBB, wenn die durchgehenden Züge aus Stuttgart zu stark verspätet sind.

Die Pünktlichkeit und die Zuverlässigkeit der IC-Züge aus Stuttgart nach Zürich über Schaffhausen sind nach wie vor nicht zufriedenstellend. Die Situation konnte auch durch den Einsatz eines Ersatzzuges seit Juli 2025 nicht wie gewünscht verbessert werden. Die häufigen Verspätungen entstehen vor allem durch infrastrukturelle sowie betriebliche Herausforderungen und Baustellen in Deutschland. Um die Pünktlichkeit im Interesse der Fahrgäste zu verbessern, haben die SBB und die DB gemeinsam neue Massnahmen beschlossen:

  • Jeder zweite Zug ab Stuttgart wird in Singen enden, von dort fährt planmässig ein neuer Zug der DB nach Zürich. Jeder zweite Zug aus Stuttgart verkehrt weiterhin direkt nach Zürich.
  • Zusätzlich wird künftig bei den IC, die nach wie vor direkt von Stuttgart nach Zürich verkehren, bei hoher Verspätung ein Ersatzzug der SBB ab Schaffhausen verkehren.

Damit soll sichergestellt werden, dass für die Reisenden in der Schweiz zusammen mit dem RE48 jede halbe Stunde pünktlich ein Zug von Schaffhausen in Richtung Zürich verkehrt. Mit dem angepassten Fahrplan bleiben täglich acht Direktverbindungen in Nord-Süd-Richtung bestehen. Reisenden von Stuttgart nach Zürich wird empfohlen, die direkten Verbindungen zu benützen. In Richtung Süd-Nord von Zürich nach Stuttgart verkehren die Züge weiterhin stündlich durchgehend.

Die Änderungen sollen ab Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 eingeführt werden und zunächst bis Mitte Juni 2026 gelten. Parallel arbeiten DB und SBB weiter an einer langfristigen Stabilisierung der durchgehenden Verbindung Stuttgart–Zürich. Ziel bleibt, dass sämtliche IC zwischen den beiden Städten wieder durchgehend und pünktlich verkehren können.

Medienmitteilung vom 4. Juli 2025

Die IC-Züge auf der Strecke von Stuttgart über Schaffhausen nach Zürich verkehren aktuell nicht genügend zuverlässig. Unter anderem Baustellen, Störungen und eine hohe Streckenauslastung sorgen zurzeit vermehrt für Verspätungen und Ausfälle der internationalen Züge.

Um die negativen Auswirkungen von Verspätungen in der Schweiz zu minimieren, haben die SBB und die DB entschieden, ab dem 7. Juli 2025 Ersatzzüge zwischen Schaffhausen und Zürich einzusetzen. Diese kommen zum Einsatz, wenn die Züge aus Deutschland verspätet sind. Das Ziel ist, dass den Reisenden von Schaffhausen nach Zürich so eine zuverlässige Verbindung zur Verfügung steht. Die Ersatzzüge werden von der DB zur Verfügung gestellt und von Lokpersonal der DB und der SBB gefahren.

Parallel arbeiten die SBB und die DB mit Hochdruck daran, die Situation für alle Reisenden zu verbessern und die Qualität und Zuverlässigkeit der Verbindungen zu erhöhen. Sie überwachen in den nächsten Wochen gemeinsam die Entwicklung der Situation, um zu beurteilen, ob die ergriffene Massnahme die gewünschte Wirkung erzielt.

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