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SBB Sitzbänke für Designpreis nominiert
Nahaufnahme eines Prototyps der SBB Sitzbank
Bahnhöfe
SBB Sitzbänke für Designpreis nominiert

Ab Ende 2025 ersetzt die SBB schrittweise die Sitzgelegenheiten an den Bahnhöfen. Nun wurde die neu gestaltete Sitzbank für den Design Preis Schweiz nominiert. Diese Auszeichnung unterstreicht das Engagement der SBB für mehr Aufenthaltsqualität am Bahnhof.

SBB/CFF/FFS (Fotos)

Update vom 5. September 2025

Dank der erhöhten Sitzfläche aus Holz oder den konisch geformten Sockeln aus Recyclingbeton bietet die neue Sitzbank den Kundinnen und Kunden nicht nur mehr Komfort, sondern sie steht auch für Ästhetik und Nachhaltigkeit.

Design- und Fachexperten sowie Kundinnen und Kunden haben den Entwicklungsprozess der Sitzgelegenheiten begleitet. Das Ergebnis ist eine Produktefamilie mit vier unterschiedlichen Sitzgelegenheiten. Mit dem nachhaltigen, gestalterischen und hochwertigen Produktesortiment will die SBB die Aufenthaltsqualität und den Komfort für alle Kundengruppen erhöhen. Die Preisverleihung unter den vier Nominierten findet am 7. November 2025 statt.

Die neuen Sitzgelegenheiten werden ab Ende 2025 schrittweise an den Bahnhöfen eingesetzt.

Update vom 24. April 2025

Die Sitzbänke an den Bahnhöfen der SBB sind teilweise in die Jahre gekommen. Mit neuen Bänken will die SBB den heutigen Anforderungen und Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden nachkommen. Sie hat darum im Dezember 2024 eine öffentliche Ausschreibung gestartet. Die Firma Velopa AG aus Spreitenbach hat den Zuschlag erhalten. Sie verfügt über breite Erfahrungen im Bereich Mobiliar für den öffentlichen Raum. Ab Ende 2025 ersetzt die SBB die bisherigen Bänke schrittweise. Ein detailliertes Konzept wird derzeit entwickelt. Der genaue Standort, an dem die erste Bank ersetzt wird, ist noch nicht festgelegt.

Mit den neuen Sitzbänken unterstreicht die SBB ihr Engagement für ein verbessertes Reise- und Aufenthaltserlebnis am Bahnhof: Die Sitzfläche der SBB Bänke ist aus Holz, was sich wärmer anfühlt als solche aus Stahl.

Die neuen SBB Bänke sollen nicht nur funktional und komfortabel sein, sondern auch besser die Bedürfnissen von Menschen mit eingeschränkter Mobilität berücksichtigen. So erleichtern beispielsweise die erhöhte Sitzfläche sowie Armlehnen das Aufstehen. Zudem sind die SBB Bänke für Personen mit einer Sehbeeinträchtigung ertastbar.

Die SBB hat die Bänke zusammen mit Design- und Fachexpertinnen und -experten entwickelt. Kundinnen und Kunden wurden von Anfang an miteinbezogen. Auch konnten sie konnten Materialien und Funktionen vorgängig testen. Rückmeldungen sind in die Entwicklung der Bänke eingeflossen.

Vier verschiedene Bank-Modelle

Zur Produktefamilie der neuen Sitzgelegenheiten gehören: Eine Sitzbank einseitig, eine Sitzbank doppelseitig mit Werbefläche, eine Sitzbank ohne Rückenlehne und neu auch eine Stehbank. Diese kann bei engen Platzverhältnissen auf den Perrons zum Einsatz kommen. Denn mit den steigenden Fahrgastzahlen wird der Platz auf den Perrons knapper. Das schränkt die Platzierungsmöglichkeiten aufgrund der Sicherheit zunehmend ein.

Enge Platzverhältnisse auf den Perrons können auch dazu führen, dass nach Umbauten weniger Sitzbänke auf den Perrons zur Verfügung stehen. Die SBB weiss um die Bedeutung von Sitzgelegenheiten, insbesondere für ältere und mobilitätseingeschränkte Personen. Deshalb plant sie in den kommenden Jahren die Sitzmöglichkeiten an den Bahnhöfen, wo möglich, zu erweitern. Auch investiert sie in spezielle Verweil- und Wartebereiche an den Bahnhöfen.

Medienmitteilung vom 9. Dezember 2024

Die SBB schreibt in einem öffentlichen Verfahren auf simap Sitzbänke aus. Sie benötigt einen neuen Rahmenvertrag gemäss öffentlichem Beschaffungsrecht und hat dies zum Anlass genommen, eine neue Produktefamilie zu entwerfen: Eine Sitzbank einseitig, eine Sitzbank doppelseitig mit Werbefläche, eine Sitzbank ohne Rückenlehne und neu auch eine Stehbank. Diese kann bei engen Platzverhältnissen auf den Perrons zum Einsatz kommen. Die neuen SBB Bänke sollen nicht nur funktional und komfortabel sein, sondern auch besser den Bedürfnissen von Menschen mit eingeschränkter Mobilität entsprechen – dies beispielsweise dank angepasster Sitzhöhe sowie Armlehnen respektive Aufstehhilfen. Die Sitzbänke sind zudem für Personen mit einer Sehbeeinträchtigung ertastbar.

Die neuen SBB Bänke bestehen aus Holz, Beton und Stahl. Holz hat den Vorteil, dass es sich wärmer anfühlt als beispielsweise Stahl, was zu einem angenehmeren Sitzgefühl beiträgt. Auch verleiht Holz den Sitzgelegenheiten eine wertige Optik und ist eine nachwachsende Ressource.

Ab dem zweiten Halbjahr 2025 wird die SBB in einer ersten Phase jährlich rund 100 ihrer insgesamt rund 5000 Sitzbänke an den Bahnhöfen ersetzen, gerade auch bei Umbauten von Bahnhöfen. In einer späteren Phase plant sie, die Anzahl ersetzte Bänke zu erhöhen.

Material- und Funktionstests am Bahnhof Dietikon

In Dietikon fanden während rund drei Monaten Material- und Funktionstests statt. Getestet wurde einerseits, wie sich die Materialien bei Wind und Wetter verhalten, wie sie sich bei Verschmutzung reinigen lassen und wie sie sich anfühlen. Andererseits wurde geprüft, wie die Produkte wirken und ob sie den Bedürfnissen der Nutzergruppen gerecht werden. So wurden Kundinnen und Kunden mit eingeschränkter Mobilität befragt, aber auch Pro Bahn und die Interessengemeinschaft öffentlicher Verkehr (IGöV) sowie die Fachstelle für hindernisfreie Architektur. Erkenntnisse daraus sind in die Entwicklung der neuen Sitzgelegenheiten eingeflossen. Die Entwicklung der Bänke wurde SBB intern und extern breit abgestimmt und von Fach- und Designexpertinnen und -experten eng begleitet.

Kriterien für die Platzierung von Sitzgelegenheiten am Bahnhof

Die SBB erkennt die Bedeutung von Sitzgelegenheiten, insbesondere für ältere und mobilitätseingeschränkte Personen, und plant, in den kommenden Jahren die Sitzmöglichkeiten an den Bahnhöfen wo möglich zu erweitern.

Die Anzahl der Sitzgelegenheiten am Bahnhof richtet sich nach dem Fahrgastaufkommen und den Vorgaben des BAV, wobei die Sicherheit an oberster Stelle steht. Mit steigenden Fahrgastzahlen – 1.32 Millionen im Jahr 2023 – gibt es tendenziell immer weniger Platz auf den Perrons, was die Platzierungsmöglichkeiten aufgrund der Sicherheit zunehmend einschränkt. Somit kann es sein, dass an Bahnhöfen, beispielsweise nach Umbauten, weniger Sitzbänke auf den Perrons zur Verfügung stehen. Um dennoch den Komfort für Reisende zu gewährleisten, investiert die SBB in spezielle Verweil- und Wartebereiche an den Bahnhöfen, dort, wo ausreichend Platz vorhanden ist. Weiter hat sie die platzsparende Stehbank zum Anlehnen entwickelt, die als Alternative auf den Perrons eingesetzt werden kann.

Design Preis Schweiz
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