Nein, der Fahrplan ist natürlich ein Resultat jahrelanger Arbeit. Wir publizieren aber immer ein halbes Jahr vor dem Fahrplanwechsel auf
Grössere Anpassungen können wir zu diesem Zeitpunkt nicht mehr vornehmen. Es kommt aber immer wieder vor, dass Anschlüsse zwischen Bahn und Bus wegen Veränderungen im Minutenbereich nicht mehr funktionieren. Solche ungewollten Verschlechterungen können die Transportunternehmen jetzt noch korrigieren. Generell gilt: Die Strasse ist flexibler als die Schiene.
Grosse Verbesserungen bringt der Fahrplan 2019 in für die Kunden in der Ostschweiz und im Raum Zürich: Während der Hauptverkehrszeiten am Morgen und Abend verkehren zwischen Zürich und St. Gallen neu vier Fernverkehrszüge pro Stunde pro Richtung. Die Kunden erhalten damit zu Zeiten mit hohem Passagieraufkommen jede halbe Stunde eine schnelle Direktverbindung von Zürich über Winterthur ohne Halt nach St. Gallen. In der Westschweiz wird mit der Einführung des Viertelstundentakts zwischen Lancy-Pont-Rouge und Coppet die erste Etappe des Léman Express realisiert. Und im grenzüberschreitenden Personenverkehr werden insgesamt 10 Zugspaare pro Tag auf der Linie Biel–Delle bis nach Belfort-Montbéliard TGV verlängert. Dort haben die Reisenden in der Regel Anschluss an den TGV nach Paris.
Im S-Bahnverkehr im Raum Zürich kommt es ebenfalls zu Angebotsverbesserungen: Zwischen Zürich und Winterthur führen wir ganztags den schnellen Viertelstundentakt der S-Bahn via Stadelhofen ein (Linien S11 und S12). Zudem gilt neu im ganzen Kanton tagsüber der Halbstundentakt.




