Das Schweizer Generalabonnement ist ein weltweit einzigartiger Fahrausweis. Die Leistungen wurden in den vergangenen Jahren laufend ausgebaut. Das GA bietet einfachsten Zugang zum Schweizer öV und ermöglicht die Nutzung von Bahnen, Bussen, städtischen Verkehrsbetrieben, Schiffen und weiteren Verkehrsmitteln mit einem einzigen Ticket. 480 000 Kundinnen und Kunden des öffentlichen Verkehrs setzen auf das GA und nutzen es nicht nur für das tägliche Pendeln zur Arbeit, sondern auch für Reisen in der Freizeit.
«Die aus der Luft gegriffene Behauptung, GA-Besitzer müssen verbilligte Reisen der Gelegenheitsfahrer finanzieren, ist haltlos», so Toni Häne, Chef von SBB Personenverkehr. «Den Erwachsenen 2. Klasse steht das gesamte öV-Netz schweizweit für gut 10 Franken pro Tag zur freien Fahrt offen.» Dass damit «der Spass von Tagestouristen» finanzieren werde, wie dies im Nachzug der Blick am Abend behauptet, ist schlicht falsch.
57 Millionen Franken der SBB für die GA-Kunden
Was im Artikel des Tages-Anzeigers mit dem Interview des Preisüberwachsers Stefan Meierhans richtig dargestellt wird, ist die Tatsache, dass die öV-Branche aktuell auf die Hinterlegungsgebühr für das GA in Höhe von 10 Franken verzichtet. Damit können GA-Kunden ihr Abo auch während der Ferien hinterlegen und je nach Hinterlegungsdauer über 300 Franken sparen.
Blick am Abend bezeichnet in der heutigen Ausgabe eine von der SBB lancierte Rabattaktion für alle GA-Kunden als «Zückerli». Dumm sei nur, dass «fast eine halbe Million Pendler nichts von Rabatten hätten», so die Redaktion. Richtig ist, dass die SBB dank ihren bereits vor längerer Zeit angekündigten Effizienzmassnahmen ihren Kunden Rabatte gewähren und Fahrausweise nun vergünstigt anbieten kann. «Die SBB kann dank Effizienzmassnahmen zusätzlich erwirtschaftete Gewinne an die Kunden weitergeben, das tun wir jetzt», so Toni Häne.
