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Beschwerde abgewiesen: SBB startet Bauarbeiten am Zugersee Mitte 2019
Bauprojekte
Beschwerde abgewiesen: SBB startet Bauarbeiten am Zugersee Mitte 2019

Das Bundesgericht hat die Beschwerde gegen den Ausbau der Strecke Zug–Arth-Goldau abgewiesen. Die SBB nimmt den Entscheid erfreut zur Kenntnis und startet mit den Bauarbeiten Mitte 2019.

SBB/CFF/FFS (Fotos)

Damit auf der Strecke Zürich–Tessin/Milano die gewünschte Kapazität für Fernverkehrszüge vorhanden ist, ohne den Regionalverkehr einzuschränken, baut die SBB bei Walchwil eine 1,7 Kilometer lange Doppelspur. Gleichzeitig saniert die SBB auf der Strecke Zug–Arth-Goldau sieben Tunnel und 49 weitere Infrastrukturprojekte (Unterführungen, Durchlässe, Brücken, etc.). Bereits 2015 erteilte das Bundesamt für Verkehr (BAV) die Plangenehmigung für dieses Projekt. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht am 10. Januar 2017 ab. Da gegen dieses Urteil anschliessend beim Bundesgericht Beschwerde erhoben wurde, verzögerte sich der Start des Projekts. Jetzt erhielt die SBB grünes Licht und fährt mit der Detailplanung der Bauarbeiten weiter.

Umfangreiches Projekt mit Streckensperre
Der Bau der neuen Doppelspur ermöglicht mehr Kapazität im Fernverkehr auf der Gotthard-Achse und dass die Züge der S-Bahn-Linie S2 die Haltestelle Walchwil Hörndli künftig nicht nur stündlich, sondern halbstündlich bedienen. Mit den Sub-stanzerhaltungsmassnahmen an Tunnel können künftig auch Doppelstock-Züge zwischen Zug und Arth-Goldau verkehren. Gleichzeitig bekommt der Bahnhof Arth-Goldau erneuerte Gleis- und Perronanlagen. Beim Umbau werden unter anderem die Perrons erhöht, um ein bequemes Ein- und Aussteigen zu erlauben.

Für die Sanierungsarbeiten Zug–Arth-Goldau und den Bau der Doppelspur bei Walchwil wird die Strecke Mitte 2019 während eineinhalb Jahre (bis Ende 2020) gesperrt. Während der Streckensperre verkehren alle Züge zwischen Zug und Arth-Goldau via Rotkreuz.

Aufgrund der notwendigen Umleitung verlängert sich die Reisezeit auf der Nord-Süd-Achse während der Sperre um rund 15 Minuten. Die detaillierten Auswirkungen auf den Fahrplan 2019 können unter www.fahrplanentwurf.ch eingesehen werden.

Zwischen Zug Oberwil und Walchwil wird das Busangebot verstärkt. Das Detailkonzept erarbeitet die SBB gemeinsam mit den Kantonen.
Unter www.sbb.ch/zugersee lassen sich weitere Informationen zum Projekt finden.

Update 8. Januar 2019: Neuer Lieferant für Baumeisterarbeiten notwendig

Für die Ausführung der Baumeisterarbeiten hatte Strabag Schweiz nach einem öffentlichen Ausschreibungsverfahren im Jahr 2015 den Zuschlag erhalten. Es handelte sich um einen Teil der Gesamtsumme von 190 Mio. Franken (100 Mio. für Substanzerhalt, 90 Mio. für Doppelspur).
Wegen eines Gerichtsverfahrens verzögerte sich der Baustart um 2½ Jahre. Vor der Vertragsunterzeichnung stellte die Strabag Nachforderungen, welche für die SBB nicht nachvollziehbar waren und insgesamt weit über dem Angebot von 2015 lagen. Auf dieser Basis war eine Einigung leider nicht möglich. Ende 2018 wurde eine Verzichtserklärung vereinbart.
Die SBB ist bestrebt, die Bauarbeiten nach wie vor während der Sperrung am Zugersee Mitte 2019 bis Ende 2020 zu realisieren. Die SBB ist diesbezüglich im Gespräch mit dem bei der öffentlichen Ausschreibung zweitplatzierten Bauunternehmen.

Nord-Süd-Achse Gotthard bis Ende 2020 finalisiert

Mit der Eröffnung des Ceneri-Basistunnels ist das Jahrhundertwerk - die Neue Eisenbahn-Alpentransversale NEAT - fertiggestellt. Nach der Inbetriebnahme des Lötschberg-Basistunnel 2007 und des Gotthard-Basistunnel 2016 lässt die Eröffnung des Ceneri-Basistunnel 2020 die durchgehende Flachbahn auf der europäischen Nord-Süd Achse Reali-tät werden. Bis dahin werden auf den Zulaufstrecken zu den beiden Basistunneln zwischen Basel und Chiasso rund 25 Bauprojekte realisiert. Dazu zählt unter anderem die Erneuerung der Bahninfrastruktur am linken Zugerseeufer und der Bau der Doppelspur Walchwil wie ge-plant bis zur Inbetriebnahme des Ceneri-Basistunnels. Ab Ende 2020 bedeutet dies für den Güterverkehr mehr Kapazität auf dem durchgehenden Korridor mit 4-Meter Eckhöhe. Für die Reisenden im Personenverkehr wird sich die Reisezeit von Zürich nach Mailand auf rund drei Stunden verkürzen.

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