Mit der Digitalisierung und der Vernetzung von Systemen, Anlagen und Services, werden die SBB Prozesse immer effizienter und intelligenter. Gleichzeitig steigt die Komplexität der IT-Infrastrukturen und die potenzielle Angriffsfläche für Cyber-Kriminelle nimmt stetig zu.
Sicherheit kann immer weniger ausschliesslich mit technischen Mitteln wie Firewalls oder mit Compliance-Vorgaben gewährleistet werden. Mitarbeitende, die Risiken frühzeitig erkennen und die notwendigen Massnahmen ergreifen, sind deshalb ein wichtiger Schlüssel für eine schlagkräftige Cyber Security.
Schlussendlich verantworten alle Mitarbeitenden zusammen den Schutz des Unternehmens. Die SBB startet 2019 eine Sensibilisierungskampagne zu diesem Thema. Im ersten Halbjahr werden alle Mitarbeitenden eine Online-Schulung durchlaufen. Spezifische Informationen dazu folgen zum Jahresbeginn.
Um die kritischen Infrastrukturen der SBB auch in Zukunft bestmöglich zu schützen, braucht es neben dem gesunden Menschenverstand auch einen ausgewogenen Mix von modernsten Sicherheitstechnologien und angemessene Richtlinien. In der Cyber-Security Strategie sind dafür drei Stossrichtungen festgehalten: vorbeugen, erkennen, reagieren.
Vorbeugen bedeutet, dass alle technischen Systeme auf dem aktuellsten Stand sind, dass das Risiko-Management weiterentwickelt wird und alle Mitarbeitende das richtige Verhalten kennen.
Erkennen heisst, dass die SBB aktuelle Informationen über Gefährdungen systematisch analysiert und so Angriffe, Angriffsversuche und Bedrohungen besser voraussehen kann. Dafür setzt die SBB auf neuste Technologien.
Reagieren bedeutet, dass die SBB auf sicherheitsrelevante Ereignisse schnell und gezielt reagiert. Entscheidend dafür sind geeignete Strukturen, Prozesse und Fähigkeiten. Hat ein Cyber-Angriff Schäden verursacht, stellen die Fachleute den Betrieb der SBB sicher.
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