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Westschweiz: mehr Instandhaltungskapazitäten für Züge
Bauprojekte
Westschweiz: mehr Instandhaltungskapazitäten für Züge

Die SBB Flotte wird weiterwachsen. Mit dieser Entwicklung muss die Instandhaltung der Züge Schritt halten. Die SBB will dafür die Kapazitäten in der Westschweiz ausbauen. Im Fokus der Erweiterungen steht das Werk Yverdon, wo mit den Behörden Alternativen geprüft werden.

Valérie Maire (Text)Dario Haeusermann (Fotos)

Die SBB Flotte wird in den kommenden Jahren stark wachsen, insbesondere werden mittel- und langfristig mehr lange Trieb- und Gliederzüge in Betrieb genommen. Mit dieser Entwicklung muss auch die Instandhaltung Schritt halten: Die SBB wird deshalb die Kapazitäten in der Westschweiz ausbauen. Dabei kommt dem SBB-Werk Yverdon-les-Bains eine Schlüsselrolle zu: Hier prüft die SBB gemeinsam mit dem Kanton Waadt und der Stadt Yverdon Alternativen zum jetzigen Standort beim Bahnhof und evaluiert mögliche neue Areale. Ziel ist es, in den kommenden acht bis zehn Jahren ein neues Werk zu realisieren, in dem an den etablierten wie an den neuen Flotten die nötigen Unterhaltsarbeiten ausgeführt werden können.

Bauliche Limiten beim bestehenden Werk Yverdon
Hauptgrund für die alternative Standortsuche sind räumliche und denkmalpflegerische Gegebenheiten, welche es nicht ermöglichen, die nötigen Kapazitätserweiterungen für die neuen Züge vollumfänglich vorzunehmen. Zudem ist das Werk Yverdon mittlerweile rund 150 Jahre alt und es wird immer schwieriger, es auf die heutigen Anforderungen einer zeitgemässen Instandhaltung von Zügen auszurichten.

Die SBB ist in engem Austausch mit den Behörden des Kantons Waadt und der Stadt Yverdon-les-Bains, um das Projekt zu konkretisieren. Erste Entscheide werden im Verlauf dieses Jahres erwartet.

Die SBB wird in den kommenden Jahren schweizweit in die Instandhaltung investieren, sowohl bei den Mitarbeitenden, wie bei den dafür nötigen Anlagen.

SBB Werk Yverdon: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Wieso sucht die SBB Alternativen zum Werk Yverdon-les-Bains und erweitert es nicht wie ursprünglich geplant? Im SBB Werk Yverdon können aus örtlichen und denkmalpflegerischen Gegebenheiten die Instandhaltungskapazitäten nur bedingt vergrössert werden. Zudem ist das Werk Yverdon mittlerweile rund 150 Jahre alt und es wird immer schwieriger, es auf die heutigen Anforderungen einer zeitgemässen Instandhaltung von Zügen auszurichten. Mittel- und langfristig sind die Produktionsbedingungen in Bezug auf Prozesse und Logistik im Werk Yverdon nicht optimal.

Wo könnte ein neues Werk realisiert werden? Dies ist Gegenstand der aktuellen Abklärungen bzgl. Standortwahl und Machbarkeit. Dafür ist die SBB in engem Austausch mit dem Kanton Waadt und mit der Stadt Yverdon-les-Bains.

In den Medien werden als mögliche alternative Standorte Grandson, Onnens/Bonvillars und Denges (Lausanne-Triage) genannt. Ist dies korrekt? Ja. Wir prüfen mit unseren Partnern Kanton Waadt und Stadt Yverdon-les-Bains verschiedene Areale, um für die langfristigen Anforderungen an die Instandhaltung bereit zu sein. Es sind noch keine Entscheide getroffen worden.

Wann wird darüber entschieden? Im Verlauf von 2021 werden erste Entscheide erwartet.

Mit welchen Investitionen rechnet die SBB bei einem neuen Werk? Es ist noch zu früh, darüber Angaben machen zu können.

Ist ein Stellenabbau geplant? Nein, im Gegenteil. Die SBB wird in den kommenden Jahren schweizweit in die Instandhaltung investieren, auch beim Personal.

Wie lange dauert es, bis ein neues Werk gebaut ist? Voraussichtlich 8-10 Jahre.

Was bedeutet ein neues Werk West für andere SBB-Instandhaltungsstandorte in der Westschweiz bzw. in der ganzen Schweiz? Wie erwähnt, wird die SBB in den kommenden Jahren schweizweit in die Instandhaltung investieren, sowohl beim Personal wie bei den dafür nötigen Anlagen. Die SBB überprüft regelmässig ihre Instandhaltungsstandorte u.a. auf ihre strategische Konformität, die erforderlichen Instandhaltungskapazitäten und die betriebliche Anbindung. Die Anlagen müssen zudem laufend auf die Anforderungen an die Instandhaltung der neuen Flotten ausgerichtet und entwickelt werden. Dazu zählen z.B. Gleiskapazitäten für Revisionen/Reparaturen an Zügen, Abstellkapazitäten, Logistik, Betriebseinrichtungen etc. Aktuell steht der Standort Yverdon im Vordergrund. Mögliche Auswirkungen auf andere Standorte werden laufend geprüft.

Was bedeutet die Planänderung für die anstehenden Modernisierungen (ICN) und Revisionen (FV-Dosto) und andere Arbeiten? Das Werk wird für die Revisionen der FV-Dosto und die Modernisierung der ICN angepasst. Die SBB prüft aktuell, mit welchen Investitionen die Revision und Reparatur von Fahrzeugen und Komponenten in der Übergangszeit sichergestellt werden können.

Sind die Sozialpartner eingebunden in das Thema? Ja.

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