Die SBB Flotte wird in den kommenden Jahren stark wachsen, insbesondere werden mittel- und langfristig mehr lange Trieb- und Gliederzüge in Betrieb genommen. Mit dieser Entwicklung muss auch die Instandhaltung Schritt halten: Die SBB wird deshalb die Kapazitäten in der Westschweiz ausbauen. Dabei kommt dem SBB-Werk Yverdon-les-Bains eine Schlüsselrolle zu: Hier prüft die SBB gemeinsam mit dem Kanton Waadt und der Stadt Yverdon Alternativen zum jetzigen Standort beim Bahnhof und evaluiert mögliche neue Areale. Ziel ist es, in den kommenden acht bis zehn Jahren ein neues Werk zu realisieren, in dem an den etablierten wie an den neuen Flotten die nötigen Unterhaltsarbeiten ausgeführt werden können.
Bauliche Limiten beim bestehenden Werk Yverdon
Hauptgrund für die alternative Standortsuche sind räumliche und denkmalpflegerische Gegebenheiten, welche es nicht ermöglichen, die nötigen Kapazitätserweiterungen für die neuen Züge vollumfänglich vorzunehmen. Zudem ist das Werk Yverdon mittlerweile rund 150 Jahre alt und es wird immer schwieriger, es auf die heutigen Anforderungen einer zeitgemässen Instandhaltung von Zügen auszurichten.
Die SBB ist in engem Austausch mit den Behörden des Kantons Waadt und der Stadt Yverdon-les-Bains, um das Projekt zu konkretisieren. Erste Entscheide werden im Verlauf dieses Jahres erwartet.
Die SBB wird in den kommenden Jahren schweizweit in die Instandhaltung investieren, sowohl bei den Mitarbeitenden, wie bei den dafür nötigen Anlagen.




