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Peter Kummer aktuell: Zwischen Gleisfeld und Bundeshaus.
Güterverkehr
Peter Kummer aktuell: Zwischen Gleisfeld und Bundeshaus.

Peter Kummer, Leiter SBB Infrastruktur, äussert sich an dieser Stelle mehrmals pro Jahr über aktuelle Themen, die ihn beschäftigen. Der neuste Beitrag stammt vom 25. Februar 2021.

SBB/CFF/FFS (Fotos)

Bis letzten August habe ich als Informatikchef die digitale Transformation der SBB vorangetrieben. Als Leiter Infrastruktur beschäftigt mich die Digitalisierung weiterhin, aber direkt im Kerngeschäft, mit Fokus auf «Bahn im Griff – heute und morgen». Einen Tag, der das «heute und morgen» gut zeigt, durfte ich Anfang Februar erleben. Am Morgen war ich in oranger Vollmontur mit dem Überwachungsteam in Brig auf dem Gleisfeld unterwegs. Gemeinsam haben wir die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften im Netzzugang kontrolliert. Vorbereitet und erfasst werden diese Kontrollen auf dem iPad mit Hilfe der «Fahrzeugkontrolle», einer von der SBB Informatik entwickelten Applikation. Am Nachmittag habe ich mich in Schale geworfen und zusammen mit unserem CEO der Verkehrskommission des Ständerats im Bundeshaus die Zukunft unseres Bahnsystems nähergebracht. Damit wir die Bahn auch künftig im Griff haben, werden weitere Schritte in der Digitalisierung notwendig sein.

Dabei liegt mir eines besonders am Herzen: Digitalisierung muss immer einen Mehrwert bringen. Das wollen wir mit der Weiterentwicklung des Bahnsystems und unseren Innovationen erreichen.

Heute sind wir im europäischen Vergleich in der Bahnproduktion führend – und das, obwohl unser Bahnsystem mit dem dichten Fahrplan und dem Mischverkehr sehr anspruchsvoll ist. Damit wir weiterhin gut unterwegs sind, müssen wir weitere Schritte zur Digitalisierung unternehmen. Im Auftrag des BAV hat die Bahnbranche mit dem Programm smartrail 4.0 die mögliche Weiterentwicklung und Ablösung von heutigen Produktionssystemen überprüft und die Machbarkeit analysiert. Das Ziel von smartrail 4.0 war, die Kapazität, Stabilität und Sicherheit des Bahnbetriebs zu erhöhen. Diese Ziele werden weiterverfolgt. Wir werden den Elefanten aber in verdaubare Portionen zerlegen und die Umsetzung in Einzelprojekten in der Linienorganisation weiterführen. Der Fokus liegt dabei auf umsetzungsreifen Projekten und solchen, die auf den Ersatz von Technologien zielen, deren Lebensende bald erreicht ist. Dazu gehört etwa das Projekt für einen automatischen Warnprozess für Bauarbeiter (AWAP-Light), das Traffic Management System (TMS) zur Automatisierung der Fahrpläne und zur Disposition oder die Ablösung des heutigen Bahnfunks GSM-R durch das leistungsfähige sogenannte Future Railway Mobile Communications System (FRMCS).

Gemeinsam für eine SBB

Die Digitalisierung beschäftigt mich auch in der Zusammenarbeit. Als Leiter Infrastruktur kann ich nun die Umsetzung der bei IT lancierten Transformation «Gemeinsam digital – IT 4.0» in der Division mitgestalten. Hier haben wir bei SBB Infrastruktur eine gute Basis: Mit der Prozessorientierung stellen wir die Kundinnen und Kunden ins Zentrum unseres Handelns, wie das auch IT mit «Gemeinsam digital -IT 4.0» macht. In neuen, bereichsübergreifenden Teams rücken wir auch hier als SBB näher zusammen und richten uns am Gesamtoptimum für die Kunden aus.

Mit der Umsetzung von I 2.0 sind wir seit mehr als einem Jahr gut unterwegs und haben grosse Schritte in der Prozessorientierung gemacht. Im Sinne einer Weiterentwicklung schauen wir regelmässig, wie wir noch besser werden können.

Es wird uns ebenfalls nur gemeinsam als eine SBB gelingen, die Pünktlichkeit zu verbessern. In den nächsten Monaten und Jahren haben wir grosse Herausforderungen betreffend Fahrplanstabilität, insbesondere auf der Jurasüdfuss-Strecke, im Knoten Bern, aber auch im Wallis. Hier gibt es viele Baustellen und wenig Reserven. Zusammen mit Personenverkehr und Cargo sind wir daran, Massnahmen aufzusetzen, denn lösen können wir das nur gemeinsam! Es braucht die enge Abstimmung der Planung von Baustellen und Angebot, damit wir möglichst pünktlich unterwegs sind und gleichzeitig Substanzerhalt und Erneuerungen gewährleisten können.

Mehr Einblicke gebe ich euch gerne an den beiden Anlässen vom 12. und 17. März 2021. Dann habt ihr auch Gelegenheit, mir Fragen zu stellen. Alle Informationen zu den Anlässen findet ihr auf der Seite «Prozessorientierte Infrastruktur». Ich hoffe, dass ihr an einem dieser Termine dabei sein könnt und freue mich auf unseren Austausch!

Prozessorientierte Infrastruktur
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