Nach Jahren der Planung und Vorbereitung begannen die Bauarbeiten am 4. Januar 2021. Seither wurden nebem dem Bahnhof Bümpliz Süd in vielen Tages- und Nachtschichten die Streckengleise erneuert sowie zwei neue Abstellgleise für Fernverkehrszüge und vier für Regionalverkehrszüge gebaut.
Klar bin ich erleichtert, aber nicht erstaunt. Die Kolleg:inenn haben bereits in der Planung gute Arbeit geleistet und obwohl der Bau durchaus herausfordernd war, konnten wir stets gute Lösungen finden. Erleichtert bin ich vor allem, weil wir den Bahnverkehr nicht unnötig behindert und den Lärm für die Anwohnenden wie geplant in Grenzen halten konnten. Ein solcher Eingriff ins Bahnnetz mitten im Wohngebiet auf der vielbefahrenen Strecke Bern-Lausanne war kein Zuckerschlecken.
Dass wir die Anlage trotz enormem Zeitdruck zwei Wochen früher als geplant dem Betrieb übergeben können. Auch stolz bin ich, dass wir keine Unfälle hatten und wir das Budget von rund 38 Millionen Franken eingehalten haben. Das Terminprogramm war ambitioniert und die Langsamfahrstellen und Sperren an den Wochenenden waren eine grosse Herausforderung für die SBB und die Bauunternehmung. Wir haben alles gegeben, den Termin zu halten, da diese Anlage dringend benötigt wird für Abstellungen im Raum Bern. Nicht zuletzt ist sie ja auch eine Voraussetzung für die weiteren Ausbauten in der Region.
Wir haben die Abläufe stets optimiert und versuchten wirklich alles aus den Intervallen herauszuholen. Wir haben die Schichten ausgereizt und teilweise in einer Schicht mehr gemacht als geplant war – natürlich unter Einhaltung aller Vorschriften und Sicherheitsanforderungen. Ausserdem war der Projektverfasser oft vor Ort, was die Wege kürzer und damit die Abläufe schneller machte. So konnten wir besonders bei unvorhergesehenen Ereignissen sofort reagieren. Ausserdem hatten alle Mitarbeitenden den gleichen Fokus und wollten das Projekt effizient durchführen.




