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«Die SBB glaubt an den Schienengüterverkehr»
Güterverkehr
«Die SBB glaubt an den Schienengüterverkehr»

Die SBB setzt auch in Zukunft auf den Wagenladungsverkehr und will dieses wichtigste Angebot von SBB Cargo weiterentwickeln. Finanzchef Franz Steiger erklärt, warum es dazu auch den Willen der Politik und angemessene Fördermittel braucht.

Evelyne Reber, Melchior Bendel (Text)SBB/CFF/FFS, Anouk Ilg (Fotos)

Eine Luftaufnahme des Rangierbahnhofs Muttenz.

Minus 650 000 Lastwagenfahrten pro Jahr: Mit dem Einzelwagenladungsverkehr – kürzer: Wagenladungsverkehr – entlastet SBB Cargo die Strasse in einem beachtlichen Ausmass. Der Wagenladungsverkehr ist zudem wichtig für die Wirtschaft, und er leistet einen wesentlichen Beitrag zur Landesversorgung. Die SBB möchte den Wagenladungsverkehr auch in Zukunft anbieten und ihn deshalb weiterentwickeln.

Dazu braucht es jedoch den Willen der Politik. Franz Steiger, Finanzchef der SBB und Verwaltungsratspräsident der SBB Cargo AG, erläutert im Video die Ausgangslage. Auch zeigt er auf, was es bedeuten würde, wenn der Wagenladungsverkehr künftig nicht mit Bundesmitteln gefördert wird.

Franz Steiger erklärt, warum der Wagenladungsverkehr wichtig ist.
Quelle: SBB CFF FFS
  • Die Untertitel lassen sich über den CC-Knopf im Video (de-)aktivieren.
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Die wichtigsten Aussagen in Kürze:

  • Die SBB will den Schienengüterverkehr mit allen bestehenden Produktionsformen weiterführen. Sie setzt sich dafür ein, dass sie das auch künftig tun kann.
  • Ein Grossteil der Güter transportiert SBB Cargo im sogenannten Einzelwagenladungsverkehr. Dieser ist insbesondere für Branchen wie Detailhandel, Versandhandel, Ver- und Entsorgung von Baustellen, Landwirtschaft oder Armee hoch relevant.
  • Der Einzelwagenladungsverkehr ist aufwändig und kann nicht kostendeckend betrieben werden.
  • Die SBB setzt sich im Rahmen des politischen Prozesses für gute Rahmenbedingungen für den Einzelwagenladungsverkehr ein.
  • Ohne finanzielle Unterstützung durch den Bund müsste der Einzelwagenladungsverkehr eingestellt werden. Die Mehrheit der heute im Einzelwagenladungsverkehr transportierten Güter würde auf die Strasse verlagert werden.
Politischer Prozess

Der Bundesrat hat für die Weiterentwicklung des Güterverkehrs zwei Varianten ausgearbeitet. Die erste Variante sieht unter anderem eine umfassende finanzielle Förderung des Schienengüterverkehrs durch den Bund vor. Die zweite Variante fokussiert auf wettbewerbliche Anreizinstrumente. Im November 2022 startete der Bundesrat den politischen Prozess. Die betroffenen Kreise wurden zur Stellungnahme eingeladen. Die SBB nimmt klar zugunsten der ersten Variante Stellung.

In einem nächsten Schritt wird die Bundesverwaltung eine Botschaft ausarbeiten, die der Bundesrat ins Parlament bringen wird. Das Parlament berät voraussichtlich nächstes Jahr über die Botschaft.

So funktioniert der Einzelwagenladungsverkehr

Güterwagen verschiedener Versender werden eingesammelt, zu einem Zug gebündelt und einzeln oder in Gruppen den verschiedenen Empfängern zugestellt. Dabei werden die einzelnen Wagen meistens an einer Rampe be- und entladen; zum Beispiel mit Stückgut auf Paletten. Im Gegensatz dazu transportieren Züge im Ganzzugverkehr die Güter direkt vom Sender zum Empfänger.
SBB Cargo inklusive Wagenladungsverkehr bildet das Rückgrat des Konzepts «Swiss Cargo Logistics». Mit diesem Konzept zeigt die SBB auf, wie der Güterverkehr weiterentwickelt werden und die Bahn bis 2050 in der Schweiz 60 Prozent mehr Güter transportieren kann.

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