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Bahndamm bei Pieterlen: SBB startet mit Sanierungsarbeiten

Die SBB startet am Montag, 9. November 2026, die Vorbereitungsarbeiten für die Sanierung des Bahndamms bei Pieterlen. Für Reisende ändert sich vorerst nichts: Im Regionalverkehr verkehren weiterhin Bahnersatzbusse, der Fernverkehr läuft normal. Grund für die Einschränkungen ist die Absenkung des Bodens unterhalb des Bahndamms nach dem trockenen Sommer.

Anouk Ilg (Fotos)

Update vom 6. November 2026

Die SBB beginnt am Montag, 9. November 2026, mit den Vorbereitungsarbeiten für die Sanierung des Bahndamms bei Pieterlen. Für Reisende ändert sich vorerst nichts. Der Fernverkehr fährt weiterhin planmässig und im Regionalverkehr zwischen Biel/Bienne und Grenchen Süd verkehren weiterhin Bahnersatzbusse anstelle der S20. Die SBB geht weiterhin davon aus, dass der Bahnverkehr für mehrere Monate unterbrochen sein wird. Sie empfiehlt Reisenden, vor jeder Fahrt den Online-Fahrplan zu prüfen.

Ab Montag richtet die SBB Installationsflächen und Baustellenzufahrten ein. Parallel dazu erarbeitet sie gemeinsam mit den beauftragten Bauunternehmen das detaillierte Bauprogramm. Die eigentlichen Sanierungsarbeiten sollen in den kommenden Wochen beginnen. Ziel ist es, den abgesunkenen Bahndamm zu stabilisieren und die Voraussetzungen für einen zuverlässigen Bahnbetrieb zu schaffen.

Die SBB treibt die Arbeiten so schnell wie möglich voran. Gleichzeitig überwacht sie die Situation vor Ort weiterhin laufend. Die Sicherheit der Reisenden und Mitarbeitenden steht dabei jederzeit an erster Stelle.

Update vom 30. Oktober 2026

Der Bahnverkehr am Jurasüdfuss muss für voraussichtlich mehrere Monate eingeschränkt werden, weil sich der Bahndamm bei Pieterlen senkt. Sicherheit habe oberste Priorität, betonte die SBB an einem Point de presse. Der Regionalverkehr zwischen Biel/Bienne und Grenchen Süd ist seit dem 30. Oktober 2026 eingestellt, es verkehren Bahnersatzbusse. Der Fernverkehr läuft normal. Die SBB will die für Sommer 2027 geplanten Sanierungsarbeiten vorziehen.

Auf der Strecke Biel/Bienne und Grenchen Süd darf das nördliche Gleis in Pieterlen nicht mehr befahren werden. Auf dem südlichen Gleis dürfen die Züge mit reduzierter Geschwindigkeit verkehren.

Von der Einschränkung des Bahnverkehrs ist vor allem der Regionalverkehr betroffen. Die Züge der S20 Biel/Bienne–Olten fallen bis auf Weiteres zwischen Biel/Bienne und Grenchen Süd aus. Es verkehren Bahnersatzbusse. Die Reisezeit verlängert sich dadurch um 10 Minuten resp. um bis zu 30 Minuten bei einer Weiterreise mit dem Zug. Die Züge des Fernverkehrs (IC51, IR55, IR56, RE56 und IC5) verkehren normal. Leichte Verspätungen sind möglich. Im Güterverkehr kann es zu Umleitungen und Verspätungen kommen.

Reisende werden gebeten, den Online-Fahrplan zu konsultieren. Dieser wird laufend angepasst.

Sicherheit hat oberste Priorität

Der ungünstige geologische Untergrund im Berner Seeland, auf dem sich der Bahndamm bei Pieterlen befindet, ist bekannt. Die SBB überwacht das Gebiet seit August 2024 mit Kameras, Laser und festinstallierten Messpunkten im Boden. Seit Sommer 2026 überprüfen Fachleute den Zustand des Bahndamms täglich vor Ort. Die neusten Messresultate deuten auf Risse im Untergrund hin. Die SBB kann das Risiko nicht mehr verantworten und hat deshalb das betroffene Gleis gesperrt.

«Die notwendigen Massnahmen erfolgen, um die Sicherheit des Bahnbetriebs jederzeit zu gewährleisten. Die Sicherheit von Reisenden und Mitarbeitenden hat für die SBB oberste Priorität», sagt Linus Looser, Mitglied der SBB Konzernleitung und Leiter Infrastruktur.

Die SBB arbeitet mit Hochdruck an einer Lösung. Sie prüft, ob und wie die für Sommer 2027 geplanten Sanierungsarbeiten vorgezogen werden können. Es handelt sich dabei um grossräumige Arbeiten, deren Planung noch nicht abgeschlossen ist. Genauere Aussagen, ob, wie und wann die Arbeiten vorgezogen werden können, sind erst im Verlauf der nächsten Wochen möglich.

Bilder und ein Video sind im Media Center der SBB zum Download verfügbar.


Medienmitteilung vom 29. Oktober 2026

Der Bahnverkehr am Jurasüdfuss muss ab Donnerstagnacht, 29. Oktober, Betriebsschluss, für voraussichtlich mehrere Monate eingeschränkt werden. Grund ist die Absenkung des Bodens unterhalb des Bahndamms bei Pieterlen im Berner Seeland. Der Regionalverkehr zwischen Biel/Bienne und Grenchen Süd wird ab Freitag, 30. Oktober 2026, eingestellt, es verkehren Bahnersatzbusse. Der Fernverkehr ist vorerst nicht betroffen, es ist mit Verspätungen zu rechnen. Reisende werden gebeten, den Online-Fahrplan zu konsultieren.

Der Bahnverkehr am Jurasüdfuss muss ab heute Donnerstagnacht, 29. Oktober 2026, Betriebsschluss, für voraussichtlich mehrere Monate eingeschränkt werden. Grund ist die Absenkung des Bodens unterhalb des Bahndamms bei Pieterlen im Berner Seeland. Der Regionalverkehr zwischen Biel/Bienne und Grenchen Süd wird ab Freitag, 30. Oktober 2026, eingestellt, es verkehren Bahnersatzbusse. Der Fernverkehr ist vorerst nicht betroffen, es ist mit Verspätungen zu rechnen. Reisende werden gebeten, den Online-Fahrplan zu konsultieren.

Der ungünstige geologische Untergrund im Berner Seeland, auf dem sich der Bahndamm bei Pieterlen befindet, ist bekannt. Der Untergrund senkt sich ab, was auch zur Absenkung der Fahrbahn führt. Die SBB überwacht die Bewegung des Damms in diesem Streckenabschnitt deshalb seit mehreren Jahren permanent und hatte geplant, den Bahndamm im Sommer 2027 zu sanieren.

Absenkung hat sich deutlich beschleunigt

Die Gleise des zweispurigen Streckenabschnitts liegen oberhalb einer Torfschicht, die sich während des trockenen Sommers gesenkt hat. In den letzten Tagen haben sich die Absenkungen im Untergrund beschleunigt. Der Bahnverkehr wird daher aus Sicherheitsgründen ab heute Nacht, Betriebsschluss 00.06 Uhr, eingeschränkt. Das hat die SBB heute Abend beschlossen.

Das nördliche Gleis darf ab Betriebsschluss nicht mehr befahren werden. Auf dem südlichen Gleis dürfen die Züge mit reduzierter Geschwindigkeit verkehren. Die SBB überwacht die Strecke weiterhin, die Sicherheit ist jederzeit gewährleistet.

Auswirkungen auf die Reisenden und den Güterverkehr

Von der Einschränkung des Bahnverkehrs betroffen ist aktuell vor allem der Regionalverkehr. Die Züge der S20 Biel/Bienne–Olten fallen ab Freitag, 30. Oktober 2026, zwischen Biel/Bienne und Grenchen Süd aus; es verkehren Bahnersatzbusse. Die Züge des Fernverkehrs (IC51, IR55, IR56, RE56 und IC5) fahren vorerst nach Fahrplan, es ist mit Verspätungen zu rechnen.

Auch der Güterverkehr ist tangiert. Es ist mit Kapazitätseinschränkungen und Verspätungen zu rechnen.

Der Bahnverkehr wird voraussichtlich für mehrere Monate eingeschränkt bleiben. Die SBB prüft, ob die geplante Sanierung des Bahndamms vorgezogen werden kann. Sie bittet die Reisenden um Verständnis und entschuldigt sich für etwaige Unannehmlichkeiten um. Sie setzt alles daran, dass die Einschränkungen so schnell möglich aufgehoben werden können.

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