Die Kreislaufwirtschaft (auch Circular Economy genannt) konzentriert sich darauf, Rohstoffe so effizient und nachhaltig wie möglich zu nutzen, in dem sie möglichst lange im Wirtschaftskreislauf bleiben. In anderen Worten: nichts wegwerfen, stattdessen wiederverwenden. Expert:innen reden hier vom «Produktkreislauf schliessen». Doch wie findet eine solche Kreislaufwirtschaft statt?
In einem ersten Schritt werden nachhaltige Produkte produziert. Werden Produkte nicht mehr genutzt, gilt es sie wiederzuverwerten. Dadurch entsteht ein Kreislauf. Ein Beispiel: Kleider aus nachhaltiger Baumwolle werden nicht mehr getragen, weil sich Löcher gebildet haben. Die unbeschädigten Stellen werden rausgeschnitten und zu einer Decke zusammengenäht. Die Baumwolle erhält ein zweites Leben.
Das Gegenteil von Kreislaufwirtschaft ist das lineare Wirtschaftsmodell – oder die Wegwerfwirtschaft –, wobei Rohstoffe abgebaut, Produkte hergestellt, verkauft und entsorgt werden. Rohstoffe gibt es nicht unendlich, sie können knapp werden. Wiederverwendung hilft, Rohstoffe zu sparen, Abfall zu reduzieren und gleichzeitig die Umweltbelastungen zu senken.
Durch die Kreislaufwirtschaft wird die Lebensdauer von Produkten verlängert. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch das Portemonnaie der Verbraucher:innen.




