Menü
Suchen
FahrplanGünstig Zug fahrenTipps für Ausflüge
Login
ArtikelMedienbereichBahnverkehrsinformationenSucheHilfeKundenserviceAusflüge SchweizStädtereisen EuropaNachhaltigkeitZügeArbeiten bei der BahnGüterverkehrBauprojekteBahnhöfeInnovationMedienstelleMedienmitteilungenMedienmitteilungen abonnierenHintergrunddossiersFilm-/Fotoaufnahmen MedienFilm-/Fotoaufnahmen kommerzielle ZweckeMedia CenterZahlen und FaktenPublikationenDeutschFrançaisItalianoEnglish
Neue Software ermöglicht flexibleres und effizienteres Planen in der Bahnproduktion
Innovation
Neue Software ermöglicht flexibleres und effizienteres Planen in der Bahnproduktion

Um der steigenden Nachfrage und Kundenbedürfnissen nach komfortablem und flexiblem Reisen gerecht zu werden, nutzt die SBB künftig eine neue Software für die Produktionsplanung. Diese Beschaffung ist Teil einer Transformation, mit welcher die SBB in die Zukunft investiert und sich für die komplexen Herausforderungen rüstet.

Vera von Gunten (Text)SBB/CFF/FFS, Keystone (Fotos)

Grafik mit 3 Kreisen: Mensch, Prozess und Tool. Mittendrin ein Zug.

Die SBB muss der steigenden Nachfrage und den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden nach komfortablem und flexiblem Reisen gerecht werden. Gleichzeitig steht sie komplexen Herausforderungen gegenüber. Mit den beschlossenen Ausbauschritten (2025 und 2035) wird das Bahnangebot weiter ergänzt. Jährlich sind tausende Baustellen, Events und Sonderzüge zu bewältigen. Der Fahrplan wird immer dichter und muss heute wie auch in Zukunft täglich angepasst werden. Deshalb investiert die SBB jetzt in die Zukunft und baut die bestehenden Planungskapazitäten aus.

Mehr Effizienz und Flexibilität durch eine integrierte Produktionsplanung

Die Beschaffung der Planungssoftware von der Firma IVU Traffic Technologies AG ist «ein entscheidender Schritt hin zu einer integrierten Produktionsplanung», sagt SBB CEO Vincent Ducrot: «Mit dieser können wir der steigenden Komplexität und Dynamik in der Planung gerecht werden und das Angebot für unsere Kundinnen und Kunden weiter verbessern.» Die Integrierte Produktionsplanung (IPP) ist eines von drei grossen Transformationsprojekten der SBB. Ziel von IPP ist es, die Planung von Rollmaterial und Personal zu vereinen. Dafür wird eine neue Planungssoftware beschafft sowie Arbeitsweisen und Prozesse der Produktionsplanung neugestaltet. Indem die benötigte Planungszeit verkürzt wird, wird der Planungsprozess flexibler und vereinfacht die Arbeit vieler Mitarbeitenden der SBB. Angebote für Kundinnen und Kunden können so noch kurzfristiger und bedarfsgerechter realisiert werden. «Wir sind überzeugt, dass wir mit der Integrierten Produktionsplanung die Effizienz und Flexibilität erhöhen und das Bahngeschäft insgesamt weiter stabilisieren können,» so Konzernleitungsmitglied Linus Looser, Leiter Produktion Personenverkehr.

Erfahrener Partner, bewährter Standard

Der Entscheid für IVU Traffic Technologies AG ist nach einem mehrstufigen Auswahl- und Bewertungsverfahren gefallen, unter Einbezug von Expertinnen und Experten aus der Planung, Steuerung, Lenkung und Einteilung. Überzeugt hat IVU Traffic Technologies AG mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis und einer auf dem Markt bewährten Standardsoftware, die den Anforderungen der SBB gerecht wird. Die Vorteile der Software liegen in ihrem modularen Aufbau und den Teilautomatisierungen, welche die Mitarbeitenden noch gezielter im Planungsprozess unterstützen. Auch die umfangreiche Erfahrung im Bahngeschäft durch Partnerschaften mit der DB Regio, Trenitalia oder auch SBB Cargo, machen IVU Traffic Technologies AG zum bevorzugten Partner.

Nachgefragt mit Andreas Haller, Programmleiter IPP und Leiter PP-HR: Was bedeutet IPP für die Mitarbeitenden? Wer ist genau betroffen?

Insgesamt sind etwa 7 000 Mitarbeitende der Bahnproduktion betroffen. Rund 700 Mitarbeitende aus der Planung, Steuerung, Lenkung und Einteilung erhalten Zugriff auf eine moderne Software. Neue Arbeitsweisen, Prozesse sowie Teilautomatisierungen helfen die Komplexität zu beherrschen, damit sich die Mitarbeitenden auf ihre Kerntätigkeit konzentrieren können. Zudem profitieren rund 3 300 Lokführende und Rangiermitarbeitende sowie rund 3 000 Mitarbeitende von Kundenbegleitung und Cleaning von einer aktiveren Einbindung in ihre Arbeitszeitgestaltung. So sollen z.B. Tourenbörsen keine Wunschvorstellung mehr sein.

Was ist mit den Sozialpartnern? Werden diese miteinbezogen?

Die Personalkommission, Personalverbände und die Gewerkschaften sind seit dem Start von IPP im Jahr 2021 regelmässig miteinbezogen. Auch im weiteren Verlauf lassen wir sie an der Entwicklung teilhaben, zeigen transparent und offen auf, woran wir arbeiten und integrieren sie in die Transformation.

Der neue Partner und die Software sind gewählt. Wie geht es nun weiter?

Der Zuschlag für die Firma IVU Traffic Technologies AG wurde heute, am 26. Mai 2023 auf simap.ch publiziert und ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Wie für ein öffentliches Beschaffungsverfahren üblich, startet mit dem Zuschlag die Beschwerdefrist, welche Ende Juni 2023 endet. Sofern nach Ablauf der Frist keine Beschwerde eingetroffen ist, starten wir die Zusammenarbeit mit dem neuen Partner. Gemeinsam mit ihm sowie mit Führungskräften und Mitarbeitenden wird in den nächsten Monaten die Einführungsstrategie erarbeitet, welche auch die Ablösung bestehender Systeme wie SOPRE und CERES beinhaltet. Für die Bahnproduktion ist das ein wichtiger Schritt in der Transformation zu einer integrierten Produktionsplanung.

Strategie SBB 2030: Die drei wichtigsten Digitalisierungsprojekte

Kundinnen und Kunden, Politik, Behörden und der Bund – alle haben Ansprüche an die SBB. Dazu kommen Herausforderungen wie Kapazitätsengpässe oder Baustellen unter laufendem Betrieb. Mit der Strategie 2030 stellt die SBB die Weichen, um den unterschiedlichsten Ansprüchen und Herausforderungen gerecht zu werden: Die SBB will im Kerngeschäft wachsen sowie effizienter, wirtschaftlicher und nachhaltiger werden. Darum investiert die SBB in drei grosse Digitalisierungsprojekte, die die Arbeit vieler Mitarbeitender vereinfachen. Die Integrierte Produktionsplanung (IPP), das Traffic Management System (TMS) und die neue SAP-Systemlandschaft (S/4 SBB) erhöhen die Produktivität, Qualität und Sicherheit und tragen somit direkt und massgeblich zur Erreichung der strategischen Ziele der SBB bei.

CommSite: «Integrierte Produktionsplanung Personenverkehr (IPP)»
Das könnte Sie auch interessieren
Video
BahnhöfeDie Bahnproduktion bündelt ihre Kräfte
23
Video
GüterverkehrNeue Werkstatt in Chiasso feierlich eröffnet
21
Medienmitteilungen
BauprojekteNeue SBB Cargo Werkstatt in Chiasso eröffnet
1
Medienmitteilungen
Neue Zielvereinbarung für die Zürcher S-Bahn
0
Mehr anzeigen
Link erfolgreich kopiertBitte versuche es später nochmal.
7 Kommentare
Absenden

Bitte beachte unsere Netiquette

ImpressumMedienkontaktRechtlicher HinweisDatenschutzCookie Einstellungen