Bei einem Anruf werden Sie direkt mit der Transportpolizei verbunden.
Ein respektvolles Miteinander in Zügen und Bahnhöfen ist zentral für eine angenehme und sichere Reise. Auch Sie können einen Beitrag leisten. Melden Sie Vorfälle, wenn Sie sich während Ihrer Reise unsicher oder belästigt fühlen oder unangebrachtes Verhalten beobachten. Hier erfahren Sie alles über die Anlaufstellen der SBB bei Belästigung und Aggressionen im Zug oder am Bahnhof.
Grundsätzlich: Bewahren Sie Ruhe, entfernen Sie sich, wenn möglich, aus der Gefahrenzone und suchen Sie nach Hilfe von SBB Personal oder anderen Fahrgästen.
Falls Sie unangebrachtes Verhalten oder eine Belästigung beobachten oder selbst davon betroffen sind, melden Sie den Vorfall der Transportpolizei unter 0800 117 117 oder der örtlichen Polizei unter 117. Haben Sie kein Telefon zur Hand, wenden Sie sich in begleiteten Zügen an das Zugpersonal.
Moderne Züge verfügen zudem meist über einen Notfallknopf, welcher sich im Eingangsbereich der Wagons befindet. Durch Betätigen des Notfallknopfs wird via Mikrofon eine direkte Verbindung zur Einsatzleitzentrale der Transportpolizei aufgebaut.
Mehr Informationen zum Thema Aggressionen im Zug oder Bahnhof finden Sie im Video mit Mitarbeitenden der Transportpolizei und Transsicura.
- Die Untertitel lassen sich über den CC-Knopf im Video (de-)aktivieren.
Egal ob verbal oder physisch: sexuelle Belästigung geht nicht. Bei Vorfällen im Zug oder im Bahnhof wenden Sie sich an die Transportpolizei unter 0800 117 117 oder an die örtliche Polizei unter 117.
Im Video erklären Chantal, Transportpolizistin und Michi, Fachspezialist Sicherheit im öV, wie man reagiert und was passiert, wenn man einen Vorfall meldet.
- Die Untertitel lassen sich über den CC-Knopf im Video (de-)aktivieren.
Meldungen zum SBB Personal können Sie unter sbb.ch/hilfe oder über das Contact Center unter der Nummer 0848 44 66 88 (CHF 0.08/Min.) vornehmen. Die SBB nimmt jedes Anliegen ernst und bearbeitet dieses.
Bei akuter Gefahr können Sie die Transportpolizei unter der Nummer 0800 117 117 oder die örtliche Polizei unter 117 kontaktieren.
SBB Mitarbeitende werden in der Deeskalation von heiklen Situationen geschult. Die praxisnahen Module der Schulungen sind für Mitarbeitenden im direkten Kundenkontakt konzipiert und bieten zusätzliche Handlungsempfehlungen, um in kritischen Situationen professionell und deeskalierend reagieren zu können, ohne sich selbst zu gefährden.
Seit Sommer 2024 bietet zudem als zusätzlicher Standort das neue Security-Trainingszentrum für SBB Mitarbeitende in einem realitätsnahen Umfeld spezialisierte Schulungen für den Umgang mit Gewalt und Aggressionen an.
Um die Sicherheit von Kund:innen und Mitarbeitenden weiter zu erhöhen, hat die SBB bereits verschiedene Massnahmen ergriffen und prüft kontinuierlich weitere Präventionsmassnahmen.
Die SBB investiert seit diesem Jahr zusätzliche Mittel für die verstärkte Präsenz der Transportpolizei und Transsicura sowie weiteren Sicherheitsdiensten an Bahnhöfen und in Zügen.
Züge im Fernverkehr werden nach 22 Uhr von zwei Kundenbegleiter:innen begleitet. Auch auf Frühzügen oder tagsüber auf ausgewählten Zügen werden jeweils zwei Mitarbeitende eingesetzt. Zudem werden Fahrausweiskontrollen punktuell in Vierer-Teams durchgeführt.
Seit September 2024 sind die Polizist:innen der Transportpolizei mit Bodycams ausgestattet. Diese können zur Abschreckung potenzieller Täter:innen, zur Deeskalation von Konflikten und, wenn nötig, zur Beweissicherung eingesetzt werden.
Mehr Informationen zu den Bodycams finden Sie im
Die SBB setzt in Zügen und an Bahnhöfen Videokameras zum Schutz von Reisenden, Mitarbeitenden sowie der Infrastruktur ein. Videodaten werden an Bahnhöfen 120 Stunden gespeichert, in Zügen mindestens 72 Stunden. Melden Sie Vorfälle deshalb möglichst rasch der Transportpolizei unter 0800 117 117 oder der örtlichen Polizei unter 117. Weitere Informationen finden Sie im

