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Grünes Licht für Profilanpassung und Instandhaltung auf der Basler Elsässerbahn
GüterverkehrBauprojekte
Grünes Licht für Profilanpassung und Instandhaltung auf der Basler Elsässerbahn

Das Bundesamt für Verkehr hat der SBB die Plangenehmigung erteilt, um das Profil der Strecke Basel St. Johann und Basel SBB anzupassen. Ziel ist, dass höhere Güterzüge über Frankreich nach Basel fahren können. Gleichzeitig erneuert die SBB die Gleise und setzt die Birsigbrücken instand. Die separat bewilligten Vorarbeiten laufen seit August 2025. Die Hauptarbeiten dauern von 2026 bis 2029.

SBB/CFF/FFS (Fotos)

Update vom 17. Dezember 2025

Die SBB will im Auftrag des Bundes das Profil der Strecke Basel St. Johann–Basel SBB für höhere Güterzüge anpassen und Gleise und Brücken sanieren. Am 16. Dezember 2025 erteilte das Bundesamt für Verkehr die Plangenehmigung für die Hauptarbeiten. Damit kann SBB den zweiten Teil der Vorarbeiten ab Januar 2026 aufnehmen. In deren Rahmen erstellt das Bauteam diverse Bauprovisorien wie zum Beispiel Installationsplätze für die Baulogistik, Schotterhalterungen für den Gleisbau und Böschungssicherungen.

Die Hauptarbeiten sind von April 2026 bis Ende 2029 geplant. In deren Rahmen senkt die SBB die Gleise im Kannenfeld- und Schützenmatttunnel um rund einen halben Meter ab. Dasselbe gilt für die Streckenabschnitte unter den beiden Strassenüberführungen Allschwilerstrasse und Oberwilerstrasse. Zudem erneuert die SBB die beiden Streckengleise und setzt die Birsigbrücken beim Zoologischen Garten Basel instand. Die Bündelung von Profilanpassung und Instandhaltung verkürzt die Gesamtdauer der Arbeiten und Einschränkungen und reduziert entsprechend auch die Kosten für die öffentliche Hand.

Das Projekt verfolgt damit zwei Ziele: Erstens sollen Güterzüge mit Sattelaufliegern von vier Metern Eckhöhe künftig auch über Frankreich nach Basel gelangen, um so zusätzliche Gütertransporte von der Strasse auf die Schiene zu verlagern. Dafür sorgt die Profilanpassung. Zweitens sollen die Personen- und Güterzüge die Strecke weiterhin sicher und pünktlich befahren können. Dafür sorgt die Instandhaltung der Gleise und Brücken.

Eine Investition für die Güterverlagerung auf die Schiene

Die SBB führt das 114-Millionen-Franken-Projekt im Auftrag des Bundes aus. Es wird grösstenteils über den Verpflichtungskredit des Bundes für die 4-Meter-Korridor-Projekte in der Schweiz finanziert. Damit höhere Güterwagen den besagten Streckenabschnitt im Regelverkehr befahren können, sind zudem Profilanpassungen auf der französischen Seite nötig.

Eine entsprechende Absichtserklärung haben Bundesrat Albert Rösti als Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) und der französische Verkehrsminister Philippe Tabarot im Februar 2025 unterzeichnet. Das Ziel der Schweiz und von Frankreich ist es, eine leistungsfähige linksrheinische Zulaufstrecke nach Basel und zu den NEAT-Achsen Lötschberg und Gotthard zu realisieren.

Gleissperren haben Fahrplanänderungen zur Folge

Um die Arbeiten im Gleisbereich sicher ausführen zu können, sind auf der zweigleisigen Strecke Gleissperren nötig. Deshalb hat das Bauteam seit August drei zusätzliche, provisorische Spurwechsel eingebaut. Dank dieser kann die SBB die Länge des jeweils gesperrten Gleisabschnittes halbieren. Dennoch haben die Gleissperren Fahrplanänderungen zur Folge. Bis Ende 2029 fallen täglich einzelne Züge zwischen Basel und dem Elsass aus.

2026 sind zudem insgesamt sieben Totalsperren geplant, dies an den Wochenenden vom 31. Januar/1. Februar, 28. Februar/1. März, 25./26. April, 6./7. Juni, 4./5. Juli, 17./18. Oktober und 14./15. November 2026. Diese Sperren finden jeweils von Samstag, 1 Uhr, bis Montag, 4.30 Uhr, statt. Im Personenverkehr fallen alle Züge zwischen Basel und Saint-Louis aus. Die Reisenden benutzen die Tramlinie 3 zwischen Gare de Saint-Louis und Basel. Die SBB empfiehlt den Reisenden, vor Antritt jeder Fahrt den Online-Fahrplan auf sbb.ch oder in der SBB Mobile App zu prüfen. Der Online-Fahrplan ist angepasst.

Update vom 31. Juli 2025

Die SBB will im Auftrag des Bundes das Profil der Strecke Basel St. Johann–Basel SBB für höhere Güterzüge anpassen und Gleise und Brücken sanieren. Am 10. August 2025 startet das Bauteam mit dem ersten Teil der Vorbereitungsarbeiten. Die Teilgenehmigung dafür ist Mitte Juli eingetroffen. Hauptelement dieser Vorbereitungsarbeiten ist der Einbau von provisorischen Spurwechseln bei der Strassenüberführung Wanderstrasse und beim Bahnhof Basel St. Johann. Diese zusätzlichen Weichenverbindungen reduzieren die Länge der zu sperrenden Einspurabschnitte und somit die Auswirkungen auf den Bahnverkehr.

Totalsperren an vier Wochenenden im Herbst 2025

Um die Arbeiten sicher ausführen zu können, sind Nachtarbeiten und Fahrplaneinschränkungen nötig. 2025 sind für den Einbau der Spurwechsel insgesamt vier Totalsperren der Strecke zwischen Basel St. Johann und Basel SBB nötig. Diese finden an den drei ersten Wochenenden im Oktober und am zweitletzten Wochenende im November statt. Im Personenverkehr fallen während dieser Totalsperren alle Züge zwischen Basel und Saint-Louis aus. Die Reisenden benutzen die Tramlinie 3 zwischen Gare de Saint-Louis und Basel. Ab 3. November fallen vereinzelt Regionalverkehrszüge zwischen Basel und dem Elsass aus. Der Online-Fahrplan ist angepasst.

Hauptarbeiten von April 2026 bis 2029 geplant

Trifft die Plangenehmigung für die Hauptarbeiten bis Ende November 2025 ein, beginnt das Bauteam ab Januar 2026 mit dem zweiten Teil der Vorbereitungsarbeiten. Dieser umfasst primär diverse Bauprovisorien. Die Hauptarbeiten sind von April 2026 bis Ende 2029 geplant. In deren Rahmen senkt die SBB die Gleise im Kannenfeld- und Schützenmatttunnel um rund einen halben Meter ab. Dasselbe gilt für die Streckenabschnitte unter den beiden Strassenüberführungen Allschwilerstrasse und Oberwilerstrasse. Zudem erneuert die SBB die beiden Streckengleise und setzt die Birsigbrücken beim Zoologischen Garten Basel instand. Die Bündelung von Profilanpassung und Instandhaltung verkürzt die Gesamtdauer der Arbeiten und Einschränkungen und reduziert entsprechend auch die Kosten für die öffentliche Hand.

Das Projekt verfolgt damit zwei Ziele: Erstens sollen Güterzüge mit Sattelaufliegern von vier Metern Eckhöhe künftig auch über Frankreich nach Basel gelangen, um so zusätzliche Gütertransporte von der Strasse auf die Schiene zu verlagern. Dafür sorgt die Profilanpassung. Zweitens sollen die Personen- und Güterzüge die Strecke weiterhin sicher und pünktlich befahren können. Dafür sorgt die Instandhaltung der Gleise und Brücken.

Eine Investition für die Güterverlagerung auf die Schiene

Die SBB führt das 114-Millionen-Franken-Projekt im Auftrag des Bundes aus. Es wird grösstenteils über den Verpflichtungskredit des Bundes für die 4-Meter-Korridor-Projekte in der Schweiz finanziert. Damit höhere Güterwagen den besagten Streckenabschnitt im Regelverkehr befahren können, sind zudem Profilanpassungen auf der französischen Seite nötig.

Eine entsprechende Absichtserklärung haben Bundesrat Albert Rösti als Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) und der französische Verkehrsminister Philippe Tabarot im Februar 2025 unterzeichnet. Das Ziel der Schweiz und von Frankreich ist es, eine leistungsfähige linksrheinische Zulaufstrecke nach Basel und zu den NEAT-Achsen Lötschberg und Gotthard zu realisieren.

Medienmitteilung vom 7. Mai 2024

Die Europäische Union, die Französische Regierung und der Schweizer Bundesrat wollen die NEAT-Strecken via Frankreich besser zugänglich machen. So sollen Güterzüge mit Sattelaufliegern von vier Metern Eckhöhe auch via Elsässerbahn zum Gotthard- und Lötschberg-Basistunnel gelangen.

Das Parlament hat den Bundesrat im Juni 2020 beauftragt, die entsprechenden Staatsverträge abzuschliessen. Ziel ist, zusätzliche Gütertransporte von der Strasse auf die Schiene zu verlagern. Der Streckenunterbruch von 2017 im deutschen Rastatt hat zudem gezeigt, wie wertvoll es für die Wirtschaft ist, wenn auf wichtigen Transportrouten mehrere leistungsfähige Strecken verfügbar sind.

Profilanpassung Elsässerbahn liegt im Mai öffentlich auf

Der Bund hat der SBB deshalb den Auftrag erteilt, das Profil des Streckenabschnitts zwischen dem Bahnhof Basel SBB und der Landesgrenze zu Frankreich für die höheren Güterzüge anzupassen. Für dieses 114-Millionen-Franken-Projekt steht nun ein weiterer wichtiger Meilenstein an: Das Projektdossier liegt ab 8. Mai für 30 Tage in Basel öffentlich einsehbar auf. Die öffentliche Auflage ist Teil des Bewilligungsverfahrens gemäss Eisenbahngesetz, dem sogenannten Plangenehmigungsverfahren.

In der zweiten Jahreshälfte 2025 sollen die Arbeiten starten. Ende 2029 sollen sie abgeschlossen sein. Ab wann die höheren Güterwagen im Regelverkehr auf dem besagten Abschnitt fahren können, hängt sodann auch vom Abschluss der baulichen Massnahmen auf der französischen Seite ab.

Gleisabsenkungen in Tunnel und unter Strassenüberführungen

Das Projekt beinhaltet Profilanpassungen auf dem 4,2 Kilometer langen Abschnitt zwischen dem Nordportal des Kannenfeldtunnels und dem Birsig. Geplant ist, die Gleise in den beiden Tunneln Kannenfeld und Schützenmatt abzusenken und die Fahrleitung entsprechend anzupassen. Dasselbe ist unter den beiden Strassenüberführungen Allschwilerstrasse und Oberwilerstrasse nötig. Die Gleisabsenkungen starten jeweils vor den Tunnelportalen und Überführungen, auf offener Strecke. So können die Gleise Rampen-artig auf das niedrigere Niveau in und unter den Bauwerken geführt werden.

Überall, wo es Gleisabsenkungen gibt, müssen auch die zahlreichen Werkleitungs- und Bachquerungen angepasst werden, die unter dem Bahntrassee verlaufen. Aus Synergiegründen ist zudem geplant, Schienen, Schwellen und Schotter der beiden Gleise zwischen dem Kannenfeldtunnel und den Birsigbrücken zu erneuern – auch dort, wo keine Gleisabsenkungen erforderlich sind. Weiter will die SBB im Rahmen des Projekts die Birsigbrücken beim Zoologischen Garten Basel instand setzen. Ziel ist, dass die Züge die Brücken für mindestens weitere 50 Jahre sicher und zuverlässig befahren können.

Sattelauflieger mit vier Metern Eckhöhe

Im europäischen Güterverkehr kommen immer mehr Sattelschlepper mit Sattelaufliegern von vier Metern Eckhöhe zum Einsatz. Als Sattelauflieger gilt ein Lastwagenanhänger mit eigenem Fahrgestell. Dieser bildet zusammen mit dem Lastwagen den Sattelschlepper. Internationale Spediteure fahren mit ihren Sattelschleppern zu Terminals in den Niederlanden, Deutschland oder Italien und verladen dort ihre Sattelauflieger auf die Bahn. Mit der Bahn werden sie umweltfreundlich und meist über Nacht ans Ziel transportiert.

Güterzüge, die solche Sattelauflieger transportieren, benötigen ein grösseres Lichtraumprofil. Ein Lichtraumprofil umfasst den nötigen Platzbedarf sowie die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände zu den festen Anlagen entlang der Bahnstrecken. Ist es grösser, müssen die Streckenprofile entsprechend erweitert werden, beispielsweise mit Gleisabsenkungen in Tunneln. Die Anforderungen für die höheren Güterzüge erfüllen aktuell im Norden die Strecke Deutschland–Basel sowie die beiden NEAT-Achsen Basel–Fricktal–Freiamt–Gotthard-Basistunnel und Basel–Ergolztal–Lötschberg-Basistunnel.

Profilanpassung 4-Meter-Korridor Basel | SBB NewsPlangenehmigungsverfahren | BAVZweiter Korridor für Schienengüterverkehr mit 4 Metern Eckhöhe durch die Schweiz | BAVStaatsvertrag für eine linksrheinische Neat-Zulaufstrecke | Parlament
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