Die SBB hat entschieden, die neuen Hochgeschwindigkeitszüge für den Ausbau ihres Angebots im internationalen Personenverkehr zu kaufen. Vorgesehen sind 21 Fahrzeuge; zusätzlich sichert sie sich Optionen für 20 weitere Fahrzeuge. Diesem Entscheid gingen in den vergangenen Monaten vertiefte Abklärungen voraus. Dabei hat sich gezeigt, dass der Kauf innerhalb der langfristigen Investitionsplanung der SBB finanzierbar ist und über die gesamte Nutzungsdauer wirtschaftlicher ausfällt als ein Leasingmodell.
Mit eigenen Fahrzeugen kann die SBB ihr internationales Angebot zudem flexibler weiterentwickeln. Das stärkt die Zusammenarbeit mit den europäischen Partnerbahnen und schafft bessere Voraussetzungen, um auf künftige Nachfrageentwicklungen zu reagieren.
Das laufende Präqualifikationsverfahren für Leasinggeber wird deshalb beendet, was die SBB am 25. September 2026 auf der Beschaffungsplattform SIMAP publiziert. Die Ausschreibung der Hochgeschwindigkeitszüge erfolgt voraussichtlich im ersten Halbjahr 2027.
Mit der Beschaffung der neuen Hochgeschwindigkeitszüge schafft die SBB die Grundlage, um ihr internationales Angebot langfristig auszubauen und den Reisenden attraktive und klimafreundliche Verbindungen innerhalb Europas anzubieten.


