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Mit dem Zug durch Europa
Mit dem Zug durch Europa

Im internationalen Personenverkehr hat die SBB das Ziel, attraktive Verbindungen zwischen der Schweiz und zahlreichen europäischen Destinationen sowohl als Tagesverbindungen als auch mit Nachtzügen anzubieten.

Keystone / CHRISTIAN BEUTLER, SBB CFF FFS (Fotos)

Mit der erhöhten Sensibilität für eine nachhaltige Lebensweise ist auch die Nachfrage nach umweltfreundlichen und ressourcenschonenden Transportmitteln für internationale Reisen weiter gestiegen. Im Jahr 2025 verzeichnete der internationale Personenverkehr ein Passagierwachstum von 6.7 Prozent für grenzüberschreitende Reisen, was einem Anstieg um 0.8 Millionen Passagiere im Vergleich zu 2024 und total 12.42 Millionen grenzüberschreitenden Reisenden entspricht.

Aufgrund der grossen Nachfrage und der positiven Wirkung auf das Klima baut die SBB das Angebot der Verbindungen innerhalb Europas gemeinsam mit ihren Partnerbahnen weiter aus. Der Fokus liegt dabei auf zusätzlichen Tagesverbindungen und einer weiteren Steigerung der Qualität im Nachtverkehr.

Vier Gründe, mit dem Zug durch Europa zu fahren.
Der Zug ist nachhaltig.

Die Bahn ist das klimafreundlichste und energieeffizienteste öffentliche Verkehrsmittel. Bahnfahren schont Ressourcen, spart Energie und Raum und hat einen geringen CO2-Ausstoss. Beispielsweise spart eine Hin- und Rückfahrt im Nachtzug gegenüber dem Flugzeug von Zürich via Leipzig und Dresden nach Prag über 300 kg CO2, die Fahrt mit dem Tageszug von Zürich nach Wien und zurück etwa 260 kg CO2.

Der Zug ist schnell.

Die TGV-Züge zwischen der Schweiz und Frankreich erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h und ermöglichen es, Paris von Genf aus in etwas mehr als drei Stunden zu erreichen. Mit den ICE-Zügen ist Frankfurt in weniger als drei Stunden und Köln in weniger als vier Stunden von Basel aus zu erreichen – von Stadtzentrum zu Stadtzentrum. Dank der Gotthard-, Lötschberg- und Ceneri-Basistunnels ist keine Stadt in der Schweiz weit von Mailand entfernt.

Der Zug ist komfortabel.

Ob Paris, Mailand, Frankfurt oder eine der rund 120 europäischen Destinationen, welche die internationalen Züge ab der Schweiz direkt verbinden: Die Bahnhöfe befinden sich mitten im Zentrum oder nur wenige Gehminuten davon entfernt. Wie komfortabel das Reisen mit dem Zug ist, zeigt sich nicht erst beim Erreichen des Ziels: Alle internationalen Züge verfügen über geräumige Sitzplätze mit Steckdose und Bord-Verpflegung, die meisten auch über WLAN. Mit dem Nachtzug kommt man sogar im Schlaf nach Deutschland, Österreich, in die Niederlande, nach Tschechien, Ungarn, Slowenien und Kroatien.

Der Zug ist günstig.

Mit den internationalen Sparbilletten ist die Reise dank Rabatten bis zu 70 Prozent günstiger. Für längere Aufenthalte oder um mehrere Länder in Europa zu entdecken, eignen sich Interrail-Pässe zu Pauschalpreisen. Mit dem Nachtzug spart man zudem eine oder zwei Nächte im Hotel. Die aktuellen Angebote sind auf der App SBB Mobile, unter sbb.ch und in den SBB Reisezentren erhältlich.

Europäisches Ticket-Buchungssystem.

Internationale Reisen lassen sich seit der Modernisierung unserer Vertriebssysteme Ende 2023 einfacher auf sbb.ch buchen. Sämtliche Tages- und Nachtverbindungen aus der Schweiz in unsere Nachbarländer, die Benelux-Länder, Dänemark, Tschechien sowie relevante Strecken nach Polen, Ungarn, Slowenien, Slowakei und Kroatien sind in der App SBB Mobile, auf sbb.ch und in den SBB Reisezentren verfügbar. Darüber hinaus können auch internationale Reisen mit dem Railjet nach Bratislava, dem Eurostar nach London (via Paris) oder mit dem TGV nach Barcelona (via Paris) gebucht werden. Zudem sind in Frankreich bzw. zwischen Italien und Frankreich verkehrende Frecciarossa-Züge über die SBB buchbar. Für Reisen in weiter entfernte Länder können Interrail-Billette eine interessante Option sein.

Beim internationalen Ticketing ist die SBB jedoch noch nicht am Ziel. Der internationale Ticketkauf und -verkauf ist eine grosse Herausforderung. Das liegt daran, dass jede Bahn ein eigenes Vertriebssystem unterhält und die SBB diese unterschiedlichen Systeme in ihrem System abbilden muss. Die SBB arbeitet eng mit ihren Partnerbahnen zusammen und setzt sich intensiv für die Einführung eines internationalen Vertriebsstandards ein. Gemeinsam mit ihren Partnern hat die SBB die CER Ticketing Roadmap entwickelt, um weitere Verbesserungen beim Kauf von internationalen Zugbilletten zu erreichen. Das übergeordnete Ziel lautet: «Eine Reise, ein Billett». Die SBB hat ein grosses Interesse daran, das Ticketing im internationalen Bahngeschäft einfacher und kundenfreundlicher zu gestalten. Aus diesem Grund unterstützt sie aktiv die Initiative der CER (Community of European Railway and Infrastructure Companies).

Mehr Informationen auf der Webseite «CER Ticketing Roadmap» (auf Englisch).

Neuer gemeinsamer Vertriebsstandard europäischer Bahnen: OSDM.

OSDM («Open Sales and Distribution Model») ist ein gemeinsamer Vertriebsstandard, auf den sich die europäischen Bahnen geeinigt haben. Die SBB hat aktiv an der Entwicklung dieses Standards mitgearbeitet und unterstützt die Initiative, die bis voraussichtlich 2028 schrittweise implementiert wird. Der neue Standard soll den Verkauf von internationalen Billetten technisch und tarifarisch vereinfachen. Mit der neuen Plattform auf dem europaweiten Standard OSDM werden Kundinnen und Kunden von Verbesserungen profitieren, wie zum Beispiel von Billetten in mehr Destinationsländer als bisher sowie von Sparbilletten in diese Länder.

Sparpreise vergleichen.

In der App SBB Mobile Preview haben Sie die Möglichkeit, im Tab «Planen» unter «Inspiration» Preise für verschiedene internationale Destinationen und Tage zu vergleichen. Zudem haben Sie nach der Fahrplanabfrage einer internationalen Verbindung auf sbb.ch im unteren Bereich der Seite die Möglichkeit, verschiedene Preise an verschiedenen Tagen für Ihre abgefragte Verbindung zu vergleichen.

Zugreisen durch Europa.

Berlin, Prag oder Verona: Die SBB bietet direkte Zugreisen in über 120 europäische Destinationen an. Ob tagsüber direkt, mit Umsteigen oder nachts im Schlaf – die SBB bringt die Reisenden schnell, komfortabel und klimafreundlich in ihre Lieblingsstädte. Mit den Städteseiten, auf denen die wichtigsten Infos und Tipps zu Verbindungen, Billetten und Freizeitaktivitäten gesammelt sind, können Reisen ganz einfach geplant werden.

Weitere Informationen zu Zugreisen nach Europa.

Interrail.

Ein Interrailpass ermöglicht es Reisenden, mit dem Zug bis zu 33 europäische Länder zu erkunden. Der Pass ist sowohl in der 1. als auch in der 2. Klasse erhältlich und eignet sich besonders gut für längere Reisen durch ein oder mehrere europäische Länder. Interrail-Pässe gibt es für Jugendliche, Erwachsene, Senioren und Familien. Bis zu zwei Kinder unter 12 Jahren reisen in Begleitung einer erwachsenen Person mit einem Adult, Youth oder Senior-Pass gratis mit. Reisende mit einem Interrail-Pass erhalten zudem attraktive Vergünstigungen in Europa, wie beispielsweise in Restaurants, Hostels und bei Fährenüberfahrten.

Weitere Informationen zu Interrail.

Nachhaltig reisen.

Die SBB engagiert sich stark für Nachhaltigkeit. Mit über 200 konkreten Massnahmen setzt sie sich aktiv für eine klimafreundlichere Zugreise ein. Die SBB setzt im gesamten Unternehmen auf Kreislaufwirtschaft und schont natürliche Ressourcen. Um die CO2-Ersparnisse der Zugfahrt zu verdeutlichen, steht den Kundinnen und Kunden der Umweltrechner direkt bei der Fahrplananfrage auf sbb.ch zur Verfügung.

Weitere Informationen zum nachhaltigen Reisen.

Mit dem Vergleichsrechner «Umweltrechner Verkehr» lassen sich der Energieverbrauch und der CO2-Ausstoss verschiedener Verkehrsmittel für internationale Reisen vergleichen. Es wird schnell ersichtlich, dass kein motorisiertes Verkehrsmittel so klimafreundlich ist wie die Bahn. Damit bietet die SBB zusammen mit ihren Partnern eine umweltfreundliche Alternative zu Kurzstreckenflügen und zum Reisen mit dem Auto.

Weitere Informationen auf der Webseite «Umweltrechner Verkehr» .

Geschichte der internationalen Bahnverbindungen.
  • 1844: Die ersten Schienen auf Schweizer Boden, Teil der internationalen Bahnlinie Strassburg—Basel, werden mit der Ankunft in Basel des ersten französischen Zuges eingeweiht.
  • 1882: Der 15 km lange Gotthard-Tunnel, damals der längste Bahntunnel der Welt, wird eingeweiht. Die Einführung von regelmässigen Bahnverbindungen zwischen Luzern und Chiasso wird schnell von einem erheblichen Erfolg gekrönt.
  • 1906: Die erste Röhre des knapp 20 km langen Simplon-Tunnels wird eröffnet; sie löst den Gotthard-Tunnel als längster Bahntunnel der Welt ab.
  • 1920: Die zweite Röhre des Simplon-Tunnels wird eröffnet. Im Jahr davor erfolgt die erste Fahrt des Simplon-Orient-Express, der bis 1962 und abgesehen von einigen kriegsbedingten Unterbrechungen eine tägliche Verbindung durch die Schweiz zwischen Paris, Venedig und Istanbul sicherstellt.
  • 1957: Der Betrieb der Trans-Europ-Express (TEE) wird aufgenommen. Diese modernen und erstklassigen Züge, Resultat einer Kooperation der Staatsbahnen verschiedener europäischen Länder, setzen neue Komfortmassstäbe im internationalen Personenverkehr, wie beispielsweise die Zollkontrollen am Bord des Zuges.
  • 1958: Der Transalpin, der Paradezug der ÖBB und SBB, nimmt seinen Betrieb zwischen Zürich und Wien auf und wird später bis Basel verlängert. Der Name Transalpin verschwindet 2010 mit der Einführung der Railjet-Züge, wird aber 2013 von der täglichen EC-Verbindung zwischen Zürich und Graz geerbt.
  • 1984: Der erste TGV fährt zwischen Paris und Lausanne.
  • 1987: Die neue Marke Eurocity (EC) wird kreiert, gleichzeitig wird der Trans-Europ-Express (TEE) eingestellt. Im Gegensatz zum TEE verkehren die neuen EC auch mit Wagen der zweiten Klasse.
  • 1992: Ein ICE der ersten Generation fährt erstmals von Deutschland nach Zürich. Im selben Jahr stimmt die Schweizer Bevölkerung dem Projekt Alptransit zu.
  • 1993: Die Cisalpino AG wird gegründet. Drei Jahre später fahren die ersten Neigezüge im internationalen Personenverkehr zwischen der Schweiz und Italien.
  • 2002: Gründung der Lyria SAS, Tochtergesellschaft der SNCF und der SBB.
  • 2007: Der 34 km lange Lötschberg-Basistunnel (in Besitz der BLS) geht in Betrieb. Nun sind mehr und schnellere Verbindungen ab der Westschweiz und ab Bern nach Italien möglich. So beträgt die Fahrzeit beispielsweise zwischen Bern und Visp rund 56 Minuten.
  • 2009: Der erste Railjet verkehrt zwischen Wien und Zürich. Im selben Jahr wird die Cisalpino AG aufgelöst, die beiden Muttergesellschaften SBB und Trenitalia übernehmen den Betrieb zwischen der Schweiz und Italien.
  • 2016: Der 57 km lange Gotthard-Basistunnel, der längste Eisenbahntunnel der Welt, wird eröffnet.
  • 2020: Der Ceneri-Basistunnel geht in Betrieb.
  • 2021: Einführung neuer Nachtzug von Zürich nach Amsterdam.
  • 2022: Einführung neuer Nachtzug von Zürich via Leipzig und Dresden nach Prag.
  • 2025: Im Dezember 2025 endet mit der Einstellung der beiden EC (EuroCity) Norddeutschland-Schweiz eine weit über 100-jährige Epoche des internationalen Schnellzugsverkehrs im deutschen Rheintal, die vor 97 Jahren mit der Einführung des «Rheingold» einen ihrer Höhepunkte hatte.
  • 2025: Der Nachtzug der neuen Generation geht zwischen Zürich und Hamburg in Betrieb. Er bringt den Reisenden mehr Komfort und dank den neuen Mini Cabins mehr Privatsphäre.

Die SBB hat die Verbindungen im internationalen Personenverkehr in Zusammenarbeit mit ihren Partnerbahnen in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut. 2020 wurde mit dem Einsatz neuer Züge nach Deutschland (ICE 4), nach Frankreich (TGV 2N2) sowie nach Italien (SBB Giruno) und der Einführung zusätzlicher Verbindungen auf diesen Linien die Sitzplatzkapazität deutlich erhöht. Zudem wurden neue Direktverbindungen nach Bologna, Genua und Venedig eingeführt.

Seit 2021 wurde das Angebot an Tagesverbindungen Richtung München ausgebaut, die Reisezeit spürbar verkürzt und ein Zweistundentakt realisiert. Richtung Stuttgart wurde die Anzahl Direktverbindungen erhöht und ein Stundentakt aufgebaut. Ebenfalls wurde die Kapazität dank modernisierter Doppelstockzüge um rund 30 Prozent gesteigert.

2023 kamen weitere Angebotsausbauten hinzu, darunter eine saisonale Direktverbindung von Lausanne nach Marseille sowie eine saisonale Wochenendverbindung von Zürich nach Sestri Levante. Parallel dazu wurden die Angebote via Gotthard und den Simplon ausgebaut und die Reisezeit Zürich–Mailand erneut verkürzt.

Im Nachtverkehr wurden zusätzliche Linien eingeführt oder verstärkt: darunter der Nachtzug Zürich–Amsterdam sowie die Verbindung Zürich–Prag via Leipzig–Dresden. Die Kapazität auf den Nachtzügen Richtung Berlin und Hamburg wurde erhöht. Seit Dezember 2025 kommt zudem modernes neues Nachtzugrollmaterial zum Einsatz.

Für die kommenden Jahre sind weitere substanzielle Verbesserungen geplant: In Italien werden ab 2026 neue Destinationen erschlossen und die Reisezeiten verkürzt. Auf der wichtigen Achse Basel–Frankfurt (Rheinschiene) wird ab 2026 die Anzahl Direktverbindungen ausgebaut.

Heute bestehen insgesamt über 120 Direktverbindungen ab der Schweiz nach Europa – pro Tag und Richtung.

Kooperationspartner.
  • ČD (Tschechien)
  • DB (Deutschland)
  • HŽ (Kroatien)
  • MÁV (Ungarn)
  • NS (Niederlande)
  • ÖBB (Österreich)
  • SNCF (Frankreich)
  • SŽ (Slowenien)
  • Trenitalia (Italien)
  • ŽSR (Slowakei)
Bilderdatenbanken.

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Bilderdatenbank SBB.

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