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Zürich: Migrantinnen und Migranten sorgen für saubere Züge
Zürich: Migrantinnen und Migranten sorgen für saubere Züge

Im Beschäftigungsprogramm «Team Clean» lernen Flüchtlinge, vorläufig aufgenommene Personen und Asylsuchende den Schweizer Arbeitsmarkt kennen. Das «Team Clean» hat seinen Wirkungskreis kürzlich nach Zürich vergrössert und sorgt seit Anfang Dezember 2017 für saubere Züge.

Marc Olivier Dischoe (Text)SBB/CFF/FFS (Fotos)

Das Beschäftigungsprogramm «Team Clean»

Täglich sammeln sechs bis zwölf Personen den Abfall ein, kontrollieren die Toiletten und sorgen so für eine angenehmere Atmosphäre im Zug. Dabei handelt es sich um einen Versuch, der Anfang Dezember gestartet wurde und sechs Monate dauert. Im Frühling 2018 wird entschieden, ob er weitergeführt wird.

Im Beschäftigungsprogramm «Team Clean» arbeiten Migrantinnen und Migranten und lernen so den Schweizer Arbeitsmarkt kennen. Sie erhalten eine Tagesstruktur und finden dank des Programms später hoffentlich leichter eine erste Stelle im Arbeitsmarkt.

Die gemeinnützigen Einsatzplätze in Zürich werden in Kooperation mit der AOZ – Zürcher Fachorganisation im Migrations- und Integrationsbereich – angeboten. Seit 2004 bietet sie in Zusammenarbeit mit der VBZ bereits gemeinnützige Einsatzplätze im «Clean Team VBZ» an. Diese Zusammenarbeit diente auch als Vorbild für das Beschäftigungsprogramm «Team Sauber» von BERNMOBIL. Die SBB stellt die Einsatzplätze für das «Team Clean» und die Infrastruktur bereit. Die Personalbetreuung liegt in den Händen der AOZ.

Aktuell ist das «Team Clean» in den Regionen Bern, Biel, Olten und Lausanne unterwegs. Die Programmteilnehmenden sind bei den Reisenden gut akzeptiert und leisten einen wertvollen Beitrag für die Sauberkeit im Zug.

Mit den zusätzlichen Einsatzplätzen in Zürich übernimmt die SBB noch mehr soziale Verantwortung und stellt Plätze für den ergänzenden Arbeitsmarkt zur Verfügung. Das Arbeitstrainingsprogramm ist gemeinnützig und somit eine Ergänzung zu den bestehenden Reinigungsteams bei der SBB. Es werden damit keine neuen regulären Arbeitsplätze geschaffen. Die Programm-teilnehmenden werden vom Kompetenzzentrum Integration der Stadt Bern, dem EVAM (Etablissement vaudois d’accueil des migrants) und der SBB auf ihre Aufgaben vorbereitet.

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