Alles geht ganz einfach beim Unterhalt der Hydrostar-Weiche. Das liegt nicht an der ausgeklügelten Technik dieses neuen Weichenstellsystems, sondern an einem kleinen Typenschild. Und am Datenmanagement-Projekt IMAR («Integration Material- in Anlagenlifecycle mit Rückverfolgbarkeit»). So klebt seit Ende Januar an zahlreichen Komponenten jeder Hydrostar-Weiche ein neues Schild mit Barcode. Sie sind somit weltweit eindeutig gekennzeichnet im SAP hinterlegt und der Austausch ist über eine neu programmierte App blitzschnell erfasst.
Die Hydrostar-Weiche ist die erste Infrastruktur-Anlage, die vollständig – also bis zum Lieferanten – «rückverfolgbar» ist. Alles, was mit ihr geschieht, ist live dokumentiert. Die Instandhalterin oder der Instandhalter scannt im Gleisfeld einfach den Strichcode mit dem Handy und bestätigt den Austausch: effizient, ohne langwierige Fotoprotokolle und Nachdokumentation, und in Echtzeit. Die Anlagenmanagerinnen und -manager finden so mittels weniger Klicks heraus, wo sich welches Weicheneinzelstück in der Schweiz befindet. Das macht den Unterhalt besser planbar, die Strecken sicherer – und besser verfügbar – und das Datenmanagement einfacher. Denn es muss keine zweite Person dokumentieren, was die erste gemacht hat.



