«Mitarbeitende Transport für Projektmitarbeit gesucht», so lautete der Aufruf vor rund einem Jahr für das Projekt Minerva. Darauf haben sich rund 50 interessierte Mitarbeitende gemeldet, um mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen die Projekte in der Produktion zu unterstützen. Nach vielen Gesprächen standen Anfang 2020 vier Kandidaten für die Pilotphase fest. Aufgrund von Covid-19 starteten die Mitarbeitenden im Frühling mit einigen Verzögerungen. Zwei weitere Mitarbeitende sind im September 2020 in das Projekt Greenfield einbezogen worden.
Die zum Piloten befragten Mitarbeitenden und Projektvertreter gaben insgesamt die Note 8.4 auf einer Skala von 1 bis 10. Das zeigt klar, wie wichtig und wertvoll es ist, Mitarbeitende aus der Fläche mit den Projekten zusammenzubringen. Aldo Smania wie auch Franz Haas aus dem Projekt Automation spürten von den ausgewählten Kollegen viel Motivation und Interesse, so dass ihre Erwartungen voll und ganz erfüllt worden sind. Sehr spannend empfindet Matthias Burgener, Lokführer im RBL, den Blick hinter die Kulissen. Oliver Kraft, Lokführer B100 in Dietikon schätzt bei seiner Rolle als Botschafter den engen Austausch zwischen den Mitarbeitenden und den Projektverantwortlichen sowie die aktive Mitsprache beim Projektverlauf.
«Für 2021 setzen wir weiterhin auf die bereits involvierten Mitarbeitenden aus dem Piloten und werden situativ weitere Interessierte aus der Fläche einbeziehen», so Beat Hager, Leiter Minerva. Mit dem Mitarbeitenden-Einbezug will SBB Cargo das gegenseitige Verständnis fördern, das Wissen und die Anforderungen der Fläche in die Projekte einbringen und den Güterverkehr auf der Schiene weiterentwickeln.




