Mein Freund hat mir eine Halskette mit den olympischen Ringen als Glücksbringer geschenkt. Diese Kette konnte ich nach der Qualifikation nun endlich anziehen, nachdem ich sie für die Wettkämpfe bisher immer in der Tasche dabei hatte. Eigentlich war die Olympia-Teilnahme das Hauptziel, wenn ich aber in den Bereich meiner Bestleistung springe liegt allenfalls sogar der Final drin. Ich möchte mich aber nicht zu stark unter Druck setzen, sondern freue mich einfach auf das Erlebnis.
Was haben die Schweizer Rekordhalterin im Hochsprung, der Orientierungslauf-Weltmeister, die Jugend-Olympiasiegerin im Curling und der Captain des BSV Bern gemeinsam? Sie alle arbeiten bei der SBB. Grund genug, die vier Spitzensportlerinnen und -sportler kurz vorzustellen.

«Mein Freund hat mir eine Halskette mit den olympischen Ringen als Glücksbringer geschenkt.»— Salome Lang
Das war vor einigen Wochen im Trainingslager, auch in Tschechien. Der Supermarkt war anders aufgebaut als bei uns. Bis ich die gesuchte Hefe gefunden hatte, hätte ich eine ganze Trainingseinheit absolvieren können...(lacht).
Curling ist mittlerweile zu einer Ganzjahres-Sportart geworden. Die Wettkampfsaison dauert von September bis Anfang Mai. Ab Anfang Juni stehen wir jeweils wieder auf dem Eis, um uns auf die Wettkampfsaison vorzubereiten. Das Sommertraining beinhaltet nebst dem Eistraining auch Konditions- und Mentaltraining sowie taktische Analysen.
In einer meiner ersten Saison in der NLA durfte ich trotz meines jungen Alters die Sieben-Meter (Penaltys) werfen. Da gab es einige Duelle mit Torhüterlegenden, vor welchen ich sehr grossen Respekt hatte. Konnte ich sie überwinden, war ich natürlich sehr erleichtert. An ein Tor gegen das Wacker-Thun «Urgestein» Suik-Houng-Lee kann ich mich noch bestens erinnern.
Es ist einfach zu trainieren, wenn der Trainer dasteht und dir zuschaut oder wenn man in der Gruppe ist und sich von der Atmosphäre mitziehen lassen kann. Allein zu trainieren ist härter und fordert mehr Disziplin. Diese Selbstdisziplin macht es meiner Meinung nach aus, ob man den Sprung nach oben schafft – oder nicht.
«Allein zu trainieren ist härter und fordert mehr Disziplin. Diese Selbstdisziplin macht es meiner Meinung nach aus, ob man den Sprung nach oben schafft – oder nicht.»— Salome Lang
Nein, definitiv nicht. Die Idee mit dem Weltrekord wurde aus der Not geboren, weil es wegen Corona keine Wettkämpfe gab zu dieser Zeit. Der Weltrekordversuch war spannend, aber ganz ehrlich: Ich habe schon spannendere und sinnvollere Stunden in meinem Leben verbracht (lacht).
Die Wikipedia-Seite wurde wahrscheinlich von kanadischen Fans und Offiziellen erstellt. In Kanada ist Curling sehr beliebt. Deshalb waren wir vor der Corona-Pandemie und vor meinem Rücktritt jedes Jahr viele Wochen in Kanada unterwegs.
Ich gehörte auch zu den Fans, welche die Fussball-EM schauten, mitfieberten, diskutierten und manchmal auch fluchten. Aber ich bin froh, wenn nicht diskutiert wird, ob ich vor einem Spiel zum Coiffeur gehe oder nicht. Ein wenig mehr Aufmerksamkeit für den Sport wäre aber auch ganz ok.
«Ich bin froh, wenn nicht diskutiert wird, ob ich vor einem Spiel zum Coiffeur gehe oder nicht.»— Tobias Baumgartner
Die Wertschätzung und die enorm vielseitige Arbeit.
Das Arbeitsklima und die sinnstiftende Arbeit im Bereich Nachhaltigkeit.
Die Vielseitigkeit und die verschiedenen Facetten und Eigenheiten der Divisionen und Konzernbereiche sowie von SBB Cargo.
Ich erlebe die SBB als eine enorm fortschrittliche Arbeitgeberin.
Disziplin und ein gutes Zeitmanagement sind sehr wichtig, sowie die Freude an dem, was man macht.
Durch effizientes Zeitmanagement, gute Organisation und offene Kommunikation gegenüber dem Team und den Vorgesetzten.
Es braucht das Selbstverständnis und den Willen dafür, die Extrameile zu gehen. Und es braucht die Energie, in einen ganzen Arbeitstag noch zwei Trainings zu integrieren.
Gute Kommunikation, Zeitmanagement, Lernbereitschaft, Demut und viel Freude an dem, was man macht.
«Leistungssportfreundlicher Arbeitgeber» ist ein Label von Swiss Olympic. Das Programm soll die Schweizer Wirtschaft auf die Qualitäten und das Potenzial von Spitzenathletinnen und -athleten aufmerksam machen und diesen zu Anstellungen und Berufserfahrung verhelfen. In der Schweiz gibt es nur wenige Athletinnen und Athleten, die vom Sport leben können. Aus diesem Grund müssen viele Spitzensportlerinnen und -sportler auf flexible Arbeitgeber zählen können, welche ihnen (Teilzeit-)Stellen und Einstiegsmöglichkeiten anbieten, die auf ihre zeitliche und örtliche Verfügbarkeit abgestimmt sind.
Die SBB bietet zahlreiche



