Im Steinbruch wird das besonders harte Gestein, das sich für Bahnschotter eignet (Basalt, Grauwacke, Granit), mittels Sprengung abgetragen. Bis zu 600'000 Tonnen Schotter benötigt die SBB pro Jahr, wovon jährlich zwischen 500'000 und 530'000 Tonnen eingekauft werden. Verwendet werden ungefähr 420'000 Tonnen für Fahrbahnerneuerungen und 180'000 Tonnen für den Unterhalt. 80 Prozent des verwendeten Gleisschotters kommen aus der Schweiz. 20 Prozent werden aus dem Ausland, dabei vor allem aus Deutschland, importiert.
Mit einem riesigen Sieb werden die abgetragenen Steine nach Grösse sortiert. Die kleinen fallen durch, die grossen werden weiterverarbeitet. 32 × 50 Millimeter gross ist ein durchschnittlicher Schotterstein. So werden schlussendlich etwa 30 Prozent des gesprengten Gesteins zu Schotter verarbeitet.
Der Transport zur Baustelle erfolgt oft zuerst im LKW und anschliessend im Güterwagen. Durchschnittlich wird an 358 Tagen im Jahr Schotter auf dem SBB Netz angeliefert.




