Reisende und Passantinnen und Passanten sollen im Bahnhof Basel SBB auch künftig sicher und pünktlich an ihr Ziel gelangen. Deshalb enthält der Ausbauschritt 2035 unter anderem Bundesgelder für die Planung und den Bau einer zusätzlichen Gleisquerung mit Perronanschlüssen. Die SBB prüfte im Rahmen eines Studienauftrags des Bundesamtes für Verkehr (BAV) zwei Optionen für eine solche Querung: eine Unterführung zwischen der bestehenden Passerelle und der Margarethenbrücke sowie eine oberirdische Perronanbindung bei der Margarethenbrücke.
Am 4. November 2022 erteilte das BAV der SBB nun den Auftrag, die oberirdische Option planerisch weiterzuverfolgen. Das Projekt mit Namen «Perronzugang Margarethen» beinhaltet eine rund 15 Meter breite Fussgängerbrücke. Sie soll direkt an der Ostseite der Margarethenbrücke liegen und alle Perrons mit Treppen, Rolltreppen und Doppelliften erschliessen. Teil des Projekts sind zudem umfangreiche Umbauten im Bereich der Perrons und Gleise. Frühestmöglicher Baubeginn ist aus heutiger Sicht 2031, frühester Inbetriebnahmetermin 2037. Die Kosten für das Gesamtprojekt liegen nach aktuellem Kenntnisstand in niedriger dreistelliger Millionenhöhe. Auftrag- und Geldgeber ist der Bund.




