Für einen starken, zukunftsfähigen Schienengüterverkehr richtet die SBB diesen grundlegend neu aus und leistet neben der Politik und den Güterverkehrskunden ihren Beitrag dazu – das Unternehmen wird seine Kosten bis 2033 um 60 Millionen Franken pro Jahr senken.
SBB Cargo Schweiz versorgt mit Einzelwagenladungsverkehr, Ganzzügen und dem kombinierten Verkehr (KV) die ganze Schweiz mit Gütern klimafreundlich auf der Schiene. Im KV werden Ladeeinheiten wie Container auf längeren Strecken per Bahn und auf kürzeren Strecken auf der Strasse transportiert. Hier baut die SBB per 2026 die erste Verbindung gemäss dem Konzept «Suisse Cargo Logistics» auf. Mit dem Shuttle auf der stark nachgefragten Nord-Süd-Achse wird diese Verbindung zwischen Dietikon (ZH) und Stabio (TI) quer durch die Alpen gestärkt und das neue Angebot getestet.
Auf der Ost-West-Achse fehlen derzeit Express-Trassen für den Güterverkehr und eine passende Terminal-Infrastruktur für einen solchen Testbetrieb. Acht KV-Terminals der SBB, die nicht rentabel betrieben werden können, werden nicht mehr bedient: Oensingen, Basel, Gossau, Widnau, Renens, St. Triphon, Cadenazzo und Lugano. Der Güterumschlag von der Strasse auf die Schiene ist weiterhin an Terminals Dritter möglich. Damit stabilisiert die SBB den aufwändigen und gemäss den Vorgaben des Bundes profitabel zu betreibenden KV finanziell. Aktuell fährt sie hier, wie im defizitären Einzelwagenladungsverkehr, jährlich ein zweistelliges Millionendefizit ein.



