Ganz einfach gesagt: Wir mähen bzw. schneiden weniger. Wir haben in diesem Pilotprojekt die Schnitthäufigkeit von ausgewählten Grünflächen so weit reduziert, wie wir es für sinnvoll und sicher erachten. Damit nutzen wir bestehende Flächen für die gezielte Förderung der Biodiversität und Lebensraumvernetzung im Siedlungsraum.
Das hängt von der Fläche und vom Standort ab. An manchen Standorten reduzieren wir auf zwei oder gar nur einen Schnitt pro Jahr. An fünf Standorten führen wir im Sommer 2026 ausserdem einen Versuch durch, bei dem jeweils nur die Hälfte der Fläche gemäht wird; die andere Hälfte bleibt als Rückzugsort für Kleintiere erhalten. Im Folgejahr wird die jeweils andere Hälfte geschnitten.
Indem wir weniger schneiden, schaffen wir Lebensraum für Insekten und Kleintiere, z.B. Wildbienen, Tagfalter oder Igel. Ausserdem erhalten sie ein grösseres Nahrungsangebot. Neben den Insekten können sich auch die Kund:innen an attraktiv blühenden Blumen erfreuen. Jedoch können diese Flächen im Herbst durchaus ungepflegter wirken.








