Ab dem 14. Dezember 2025 wird auf der Strecke Biel/Bienne–Delémont–Laufen–Basel halbstündlich ein Fernverkehrszug verkehren: Der IC51 der SBB sowie der IR56 der BLS. Der IC51 wird zudem bis Lausanne verlängert. So entstehen wieder direkte Verbindungen von Basel, Laufen und Delémont ins Genferseegebiet.
Für dieses Angebot ist ein Ausbau der Bahninfrastruktur nötig. Im Auftrag des Bundes baut die SBB deshalb seit Frühjahr 2023 die Strecke zwischen Grellingen und Duggingen im Laufental auf eine Doppelspur aus. Für den Rückbau der bestehenden einspurigen Bahninfrastruktur und den Bau der neuen Doppelspur muss die Strecke Grellingen–Duggingen vom 26. April 2025 bis 28. September 2025 komplett für den Bahnverkehr gesperrt werden.
Für die Reisenden wurde ein umfassendes Ersatzkonzept mit Bahn-, Bus- und Strassenverkehr sowie flankierende Massnahmen erarbeitet. Zudem wurden die Fahrzeiten und Routen der Postautolinien in der Region auf das Bahnersatzangebot angepasst, damit die Reisenden gute Anschlüsse haben.
Der SBB ist bewusst, dass diese Totalsperre für alle Beteiligten, besonders für die Region und die Reisenden, eine grosse Herausforderung ist. Anders lässt sich das Projekt jedoch nicht umsetzen. Grund ist, dass die SBB in dieser Zeit nicht nur das neue Gleis einbaut. Sie baut dann gleichzeitig das bestehende Gleis grösstenteils zurück und erstellt es ebenfalls neu. All diese Arbeiten finden in sehr beengenden Platzverhältnissen zwischen Hang, Wohnquartier und Birs statt. Unter laufendem Bahnbetrieb wäre dies nicht möglich. Immerhin erlaubt die fünfmonatige Sperre jedoch eine effiziente, sichere und rasche Ausführung. Denn wäre es bautechnisch möglich, diese Gleisbauarbeiten ohne durchgehende Totalsperre umzusetzen, wären anstelle der fünf Monate neu Nacht- und Wochenendarbeiten über rund zwölf Monate nötig mit entsprechenden Gleissperren.
Die SBB bittet die Reisenden vor jeder Reise den Online-Fahrplan zu konsultieren.




