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«Beim Befahren der Weiche schüttelte es gewaltig.»
«Beim Befahren der Weiche schüttelte es gewaltig.»

Wachsamkeit zahlt sich aus! Das zeigt das Beispiel von Kenneth Arnold, der in den Basler Rheinhäfen als Lokführer arbeitet. Risiken erkennen ist ein Element der neuen «Teilstrategie Sicherheit SBB Cargo Schweiz 2030». Diese Strategie zielt auf Themen, in denen wir uns weiter verbessern wollen.

Simon Krienbühl (Text)SBB/CFF/FFS, Kenneth Arnold (Fotos)

Ein Lokführer steht neben seiner Cargo Lokomotive

Sicherheit geht uns alle an und beginnt bei jedem Einzelnen. Ein Vorfall im vergangenen Jahr im Rangierbahnhof Basel Badischer Bahnhof verdeutlicht dies eindrücklich. Lokführer Kenneth Arnold erinnert sich:

«Als ich mit meiner Lok über eine Weiche fuhr, hörte ich ein gewaltiges Klappern und dachte zuerst, ich wäre entgleist. Bei einer Kontrolle stellte ich fest, dass die Verlaschungen bei den Schienen nicht richtig angebracht waren und einige abgefallen waren. In der Nacht zuvor waren nämlich Arbeiten an dieser Weiche durchgeführt worden.»

Kenneth meldete seine Beobachtungen umgehend dem Fahrdienstleiter. «Ich wusste, dass das nicht normal sein konnte», betont er. Der Fahrdienstleiter informierte den Pikettdienst, der die Weiche sofort sperrte und die nötigen Reparaturen veranlasste.

Dialog und klare Verantwortlichkeiten für mehr Sicherheit

Weil Kenneth wachsam war und sofort reagiert hat, konnte vermutlich ein Ereignis verhindert werden. Das zeigt: Ein offener Austausch und klare Verantwortlichkeiten erhöhen die Sicherheit. Wenn wir aufmerksam sind und Beobachtungen teilen, können wir Risiken frühzeitig erkennen. Dabei können wir auch von unseren Kolleginnen und Kollegen lernen, die in der SBB News «Ich rutschte bei 25 km/h ab und schlug hart auf» von ihren Erfahrungen berichten.

Innerhalb von SBB Cargo Schweiz gibt es unterschiedliche Initiativen, die die Sicherheit fördern. Wir geben einen Einblick in zwei Initiativen.

Sicherheitscafé in Lausanne Triage

Das Sicherheitscafé für die Mitarbeitenden im Rangierbahnhof in Lausanne findet einmal pro Quartal mit Kaffee und Croissants – die Kolleginnen und Kollegen tauschen sich über Sicherheit aus und diskutieren Verbesserungsvorschläge. Das Sicherheitscafé in Lausanne Triage – ein Vorbild für andere Standorte. «Das Café ist ein Erfolg! Der regelmässige Dialog stärkt das Vertrauen innerhalb des Teams und somit das Engagement, aktiv über Sicherheit zu sprechen», erzählt Teamleiter Franck Corniet.

Zwei Mitarbeitende schauen an eine Pinnwand
Neue Teilstrategie Sicherheit

Wir wollen die Sicherheitsverantwortung im Unternehmen weiter stärken. Wie geht das? Dazu sagt Marc von Allmen, Leiter G-SQU: «Sicherheit bauen wir nicht einfach in einen Prozess ein. Sicherheit ist ein angestrebter Zustand. Um diesen zu erreichen, müssen wir die Sicherheitsrisiken in unserer täglichen Arbeit erkennen, steuern und so beherrschen.»

Und wer trägt am Ende die Sicherheitsverantwortung? «Grundsätzlich appelliere ich an die Eigenverantwortung. Jede und jeder trägt die Verantwortung für seine und die Sicherheit seiner Kolleginnen und Kollegen. Den Linienvorgesetzten kommt aber eine besondere Rolle zu. Sie tragen die Sicherheitsverantwortung für ihren Bereich und sorgen dafür, dass Sicherheitsrisiken in ihrem Bereich erkannt und behandelt werden. G-SQU unterstützt die Führungskräfte methodisch und beratend.»

Wir wollen uns bei der Sicherheit weiter verbessern. Den Rahmen dazu gibt uns die neue «Teilstrategie Sicherheit SBB Cargo Schweiz 2030». Diese definiert die Ziele und Themen, an denen wir uns weiterentwickeln möchten.

Die 3 Ziele der Strategie:

  • Sicherheitsrisikomanagement: Wir kennen, steuern und beherrschen Sicherheitsrisiken in unserer täglichen Arbeit. Um Sicherheitsrisiken zu minimieren, nutzt die SBB das etablierte 3-Linien-Modell (Erklärung auf SBB Sharepoint - PDF nicht barrierefrei), für eine klare Rollenverteilung.
  • Compliance Management: Wir stellen sicher, dass alle Mitarbeitenden die Prozesse und Vorgaben aus dem IMS kennen und konsequent einhalten.
  • Sicherheitskultur entwickeln: Wir lernen aus Ereignissen und diskutieren offen Erfahrungen – so stärken wir laufend unsere Sicherheitskultur.

Du möchtest tiefer in das Thema eintauchen? Als Lektüre empfehlen wir dir die neue «Teilstrategie Sicherheit SBB Cargo Schweiz 2030». Auf der Intranetseite G-SQU findest du zusätzlich weitere Informationen.

Portrait Marc von Allmen
Marc von Allmen, Leiter G-SQU
Bereichsseite G-SQU | Intranet
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