Der Bund hat die Eckwerte für den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur bis 2045 festgelegt. Die SBB nimmt diese zur Kenntnis. Sie begrüsst, dass die Ausbauprojekte priorisiert werden.
Für die SBB steht fest: Die Bahn hat Zukunft. Ausbauten sind notwendig, um Bevölkerungsentwicklung und steigenden Mobilitätsbedürfnissen Rechnung zu tragen. Bei der Überlegung, was gebaut werden soll, stehen für die SBB der Kundennutzen und die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund: Mit möglichst geringen Investitionen muss ein möglichst hoher Nutzen für die Reisenden erzielt werden.
Wichtig ist der SBB weiter:
- Unterhalt hat Vorrang gegenüber Ausbau.
- Das künftige Fahrplanangebot muss bestimmen, wo das Netz ausgebaut wird und welche Infrastrukturen es dazu benötigt.
- Der Angebotsausbau muss schrittweise erfolgen.
- Ohne genügend Mittel für den Unterhalt kann die Verfügbarkeit auf dem Netz nicht gewährleistet werden – und ohne Ausbau drohen bald Kapazitätsengpässe.
Die bauliche Behebung der dringendsten Engpässe ist unerlässlich. Es müssen Varianten entwickelt werden, um die hohen Kosten für den nächsten grossen Ausbauschritt zu reduzieren. Nicht ausser Acht gelassen werden dürfen die Folgekosten von jährlich rund drei Prozent für den Unterhalt.
Zu den einzelnen Projekten äussert sich die SBB im Rahmen der Vernehmlassung.




