Der neue Fahrplan, der am 15. Dezember 2024 in Kraft tritt, wurde zusammen mit allen Westschweizer Kantonen erarbeitet. Dabei handelt es sich um den umfangreichsten Fahrplanwechsel seit 20 Jahren. Hauptziel: mehr Pünktlichkeit und mehr Anschlusssicherheit für die Kund:innen. Der neue Fahrplan führt zu zahlreichen Änderungen bei den Abfahrtszeiten auf den Linien der SBB und im Dominoeffekt auch bei den anderen öffentlichen Transportunternehmen der Westschweiz.
Der neue SBB Fahrplan bringt ab dem 15. Dezember 2024 auf dem ganzen SBB Netz der Westschweiz grössere Pünktlichkeit und neue Reisegewohnheiten.

Der bis zum 14. Dezember 2024 geltende Fahrplan ist nicht mehr zeitgemäss. Er stammt aus den 2000er Jahren und wurde nie an die vielen Entwicklungen im Netz angepasst, beispielsweise die Zunahme der Reisenden und Zugfahrten, aber auch die modernisierte Infrastruktur. Die komplette Umgestaltung des Fahrplans bringt ab dem 15. Dezember 2024 Luft in das Bahnsystem, das an seine Kapazitätsgrenzen stösst. So lässt sich die Pünktlichkeit und die Anschlusssicherheit für die Kundschaft verbessern.
Der neue Fahrplan wird robuster und schafft den nötigen Spielraum für die verschiedenen Infrastrukturarbeiten, die sich in den nächsten Jahren mehren werden. Das Schienennetz der SBB muss nicht nur instand gehalten, es muss auch ständig ausgebaut werden. Die Anlagen kommen ins Alter und sind erneuerungsbedürftig. So werden bis 2030 in der Romandie rund 6 Milliarden Franken investiert. Der neue Fahrplan ist entwicklungsfähig ausgestaltet und soll mit wachsenden Möglichkeiten schrittweise verbessert werden.
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Der Bahnhof Renens wird zu einer Hauptdrehscheibe für den Bahnverkehr und wird in den Knoten Lausanne integriert. Neu halten hier die Fernverkehrszüge InterCity IC1 Genève Aéroport–Bern–St. Gallen (1×/h), InterCity IC5 Lausanne–Biel/Bienne–Zürich (2×/h) und InterRegio IR90 Genève-Aéroport–Brig (1×/h).
- Der InterCity IC5 verkehrt alle 30 Minuten von/nach Lausanne. Damit wird der Fernverkehr auf der Strecke Zürich–Biel/Bienne–Neuchâtel–Yverdon-les-Bains–Renens–Lausanne gestärkt. Der neue Halt in Renens bietet systematisch alle 30 Minuten Anschlussmöglichkeiten in Richtung Genève–Genève-Aéroport.
- Die umsteigefreie Verbindung zwischen Jurasüdfuss und Genève–Genève-Aéroport (IC5) wird teilweise durch den direkten InterRegio IR57 ersetzt, der zu den Hauptverkehrszeiten morgens und abends in beiden Richtungen zwischen Neuchâtel und Genève–Genève-Aéroport verkehrt und in Yverdon-les-Bains, Morges, Gland, Nyon und Genève hält.
- Versuchsweise verkehren auch an Wochenenden je zwei durchfahrende Züge in beide Richtungen.
Die neue direkte Regionallinie R13 Biel/Bienne–Neuchâtel–Yverdon-les-Bains kombiniert die beiden bestehenden Linien Biel/Bienne–Neuchâtel und Neuchâtel–Yverdon-les-Bains einmal pro Stunde (mit wenigen Ausnahmen). Sie bietet in Yverdon-les-Bains Anschluss an den IC5.
Zwischen Neuchâtel und Fribourg/Freiburg gilt neu der Halbstundentakt (mit wenigen Ausnahmen).
Mit einer neuen S-Bahn-Linie der RER Vaud zwischen Vevey und Palézieux (R7) werden die Regionen Riviera und Chablais sowie das Wallis ohne Umweg über Lausanne mit Fribourg/Freiburg und Bern verbunden.
Im Herzen der Genfer Region wird das Angebot gesteigert: Der RegioExpress RE33 bedient neu alle Bahnhöfe des Léman Express zwischen Genève und Annemasse in beiden Richtungen.
- Der RegioExpress RE33 wird systematisch alle 30 Minuten von Annemasse–Genève bis St-Maurice und alle 60 Minuten bis Martigny weitergeführt. So halten in St-Maurice und Martigny neu drei Fernverkehrszüge pro Stunde (InterRegio und RegioExpress), statt wie bisher zwei.
- Montreux, Villeneuve, Aigle, Bex und St-Maurice erhalten je einen zusätzlichen RegioExpress-Anschluss pro Stunde. Je nach Zusammensetzung des Zuges stehen so zwischen Vevey und St-Maurice/Martigny jede Stunde 340 bis 680 zusätzliche Sitzplätze zur Verfügung.
- Die vier statt bisher drei Fernverkehrsverbindungen pro Stunde zwischen Aigle und Genève (2 IR90/IR95, 2 RE33) bieten zwischen Morges und Aigle sowie zwischen Nyon und Genève praktisch einen Viertelstundentakt.
Neue regionale Verbindungen im Halbstundentakt (inkl. abends und am Wochenende) werden zwischen Lausanne, Romont, Fribourg/Freiburg und Yverdon-les-Bains eingeführt und bedienen auch Oron (S41) bzw. Vauderens (S40). Sie ermöglichen den Anschluss an den Fernverkehr in Yverdon-les-Bains und in Fribourg/Freiburg.
Die Broye-Linien R8 und R9 der RER Vaud (Murten/Morat)–Payerne–Palézieux verkehren bis 21 Uhr alle 30 Minuten Richtung Lausanne und Allaman.
Um das Eisenbahnsystem robuster zu machen, werden die Fahrzeiten auf den Hauptverbindungen um wenige Minuten verlängert (je nach Verbindung 4 bis 9 Minuten). Dies steigert die Fahrplanstabilität und die Anschlusssicherheit für die Kundinnen und Kunden.


- Im Kernbereich von Genf wird das Angebot mit dem RegioExpress RE33 gesteigert. Dieser bedient neu alle Bahnhöfe des Léman Express zwischen Genève und Annemasse in beiden Richtungen.
- Die Anschlusszeiten zwischen dem RegioExpress RE33 Annemasse–St-Maurice/–Martigny) und den Zügen des Léman Express werden in Coppet um 4 bis 8 Minuten verlängert.
- Auf den Linien L4 und L5 wird von Montag bis Freitag zwischen 01.00 und 04.00 Uhr neu stündlich ein Nachtzug angeboten. Zudem wird auf der Linie L4 zwischen Coppet und Chêne-Bourg sonntags von 22.00 bis 00.00 Uhr der Viertelstundentakt eingeführt. Weiter sind auf der Linie L2 samstags fünf neue Verbindungen vorgesehen, die den Stundentakt auch morgens und abends bieten, sowie zusätzlich ein letzter Zug ab Annecy neu um 21.37 Uhr. Schliesslich werden samstags mehrere Züge der Linie L4, werktags der Linie L5 mit einer zusätzlichen Komposition verstärkt, um dem steigenden Passagieraufkommen gerecht zu werden.
- Jede Stunde gibt es sechs Fernverkehrsverbindungen zwischen Genève und Lausanne.
- Einmal pro Stunde stehen zwischen Genève und Renens vier Fernverkehrsverbindungen (1 IC1, 1 IR90, 2 RE33) zur Verfügung. Zwei RegioExpress-Züge halten an sechs weiteren Bahnhöfen der Waadtländer Region La Côte. So steht der Kundschaft zwischen Genève und Renens alle 30 Minuten eine Direktverbindung zur Verfügung, mit einer 9 Minuten kürzeren Fahrzeit im Vergleich zu heute.
- Dank dem systematischen Halt des RE33 an allen Bahnhöfen des Léman Express ist es neu möglich, von diesen direkt in die Genferseeregion zu gelangen (z.B. von Champel nach Nyon oder von Eaux-Vives nach Gland).
Von Genève weiterhin zwei umsteigefreie Verbindungen pro Stunde nach Bern sowie je eine pro Stunde nach Zürich (IC1) und Luzern (IR15).
- Der RegioExpress RE33 Annemasse–St-Maurice verkehrt im Halbstundentakt und wird stündlich bis Martigny weiter geführt.
- Zur Verkehrszeit des EuroCity (4×/Tag) werden die Reise- und Fahrzeiten des InterRegio IR95 angepasst: In Fahrtrichtung Sion–Genève entfällt der Halt in Montreux.
- Die umsteigefreie Verbindung zwischen Genève und Jurasüdfuss entfällt zu den Nebenverkehrszeiten. Hingegen besteht mit dem IC5 ganztags eine neue Verbindung mit Umsteigen in Renens. Dadurch verlängert sich die Reisezeit nach Biel/Bienne um 9, nach Zürich um 10 Minuten.
- Dank dem direkten InterRegio IR57 besteht eine umsteigefreie Verbindung zwischen Genève-Aéroport und Neuchâtel mit Halt in Nyon, Gland, Morges und Yverdon-les-Bains zu den Hauptverkehrszeiten morgens und abends: vier direkte Züge Neuchâtel–Genève-Aéroport morgens (5.18, 6.18, 7.18, 8.18 Uhr), zwei direkte Züge Neuchâtel–Genève-Aéroport abends (16.18, 18.18 Uhr), zwei direkte Züge Genève-Aéroport–Neuchâtel morgens (6.06, 7.06 Uhr), vier direkte Züge Genève-Aéroport–Neuchâtel abends (16.06, 17.06, 18.06, 19.06 Uhr). Doch dauert die Fahrt mit dieser direkten Verbindung länger als diejenige mit Umsteigen in Renens (Neuchâtel–Genève: 1h25 statt 1h16). Am Wochenende verkehren in beiden Richtungen je zwei direkte Züge.
- Nyon und Morges werden von/nach Genève weiterhin ganztags durch vier Fernverkehrszüge bedient (1 IR15, 1 IR95, 2 RE33).
- Wie bisher wird Genève achtmal am Tag durch den TGV Lyria mit Paris verbunden.
- Die tägliche Direktverbindung in beiden Richtungen zwischen Lausanne, Genève und Marseille mit Halt in Avignon TGV und Aix-en-Provence TGV wird von Samstag, 28. Juni bis Sonntag, 24. August 2025 erneut angeboten.
- Der EuroCity (EC) Milano–Genève verkehrt viermal pro Tag. Eine dieser Verbindungen wird von/bis Venezia geführt.


- Der Bahnhof Renens wird zu einer Hauptdrehscheibe für den Bahnverkehr und wird in den Knoten Lausanne integriert. Hier halten neu die Fernverkehrszüge InterCity IC1 (stündlich Genève-Aéroport–Renens–Lausanne–Fribourg/Freiburg–Bern–Zürich), InterCity IC5 (halbstündlich Lausanne–Renens–Yverdon-les-Bains–Neuchâtel–Biel/Bienne–Zürich) und InterRegio IR90 (stündlich Genève-Aéroport–Renens–Lausanne–Sion–Brig) sowie der RegioExpress RE33 (halbstündlich Annemasse–Genève–Coppet–Nyon–Gland–Rolle–Allaman–Morges–Renens–Lausanne–Vevey–Montreux–Villeneuve–Aigle–Bex–St-Maurice, stündlich bis Martigny).
- Dank dem neuen Halt in Renens entsteht für Reisende des IC1 und IR90 eine Verbindung im Halbstundentakt ohne Halt zwischen Renens und Genève–Genève-Aéroport mit einer 9 Minuten kürzeren Fahrzeit.
- Mit dem Halt der Fernverkehrszüge in Renens verteilt sich der Passagierstrom besser zwischen Lausanne und Renens. Zudem ist das Umsteigen in Renens während der Grossbaustelle im Bahnhof Lausanne angenehmer als im Kantonshauptort.
- Einmal pro Stunde verkehren sechs Fernverkehrszüge zwischen Lausanne und Genf (1 IC1, 1 IR15, 2 IR90/IR95, 2 RE33).
- Auf der Jurasüdfusslinie werden die Züge, die bisher von Yverdon-les-Bains nach Morges und Genève–Genève-Aéroport verkehrten, werktags zu den Hauptverkehrszeiten morgens und abends zwischen Neuchâtel und Genève–Genève-Aéroport teilweise durch direkte InterRegio IR57 ersetzt, die in Yverdon-les-Bains, Morges, Gland und Nyon halten. Am Wochenende verkehren zudem je zwei IR57 in beiden Richtungen.
- Jede Stunde fahren zwischen Genève und Renens vier Fernverkehrszüge (1 IC1, 1 IR90, 2 RE33). Zwei RegioExpress RE33 halten an sechs weiteren Bahnhöfen der Region La Côte (Coppet, Nyon, Gland, Rolle, Allaman und Morges).
- Mit dem RegioExpress RE33 werden die Bahnhöfe der Genferseeregion neu zweimal pro Stunde mit den Bahnhöfen des Léman Express im Kernbereich Genfs verbunden.
- Auf der Achse Lausanne–Genève werden Morges und Nyon viermal pro Stunde mit Fernverkehrszügen bedient (1 IR95, 1 IR15, 2 RE33), womit sich praktisch ein Viertelstundentakt ergibt.
- Werktags werden Nyon, Gland und Morges zu den Hauptverkehrszeiten morgens und abends in beiden Richtungen durch zwei umsteigefreie InterRegio IR57, die über zusätzliche Sitzplätze verfügen, mit Genève–Genève-Aéroport und Yverdon-les-Bains–Neuchâtel verbunden.
- Die Verbindung von Lausanne und Renens nach Yverdon-les-Bains, Neuchâtel, Biel/Bienne und Zürich wird mit einem zusätzlichen InterCity IC5 pro Stunde (2 statt 1) verstärkt.
- Zu den Nebenverkehrszeiten erfolgt der Anschluss zwischen Morges und Yverdon-les-Bains (und weiter auf die Jurasüdfusslinie) in Renens (Aufenthalt: 17 bis 18 Minuten) bzw. in Lausanne (4 bis 5 Min.).
Mit der Verlängerung der Linie R7 der RER Vaud Vevey–Puidoux bis Palézieux werden die Regionen Riviera und Chablais sowie das Wallis (Simplonlinie IR95) einmal pro Stunde ohne Umweg über Lausanne mit der Mittellandlinie (IR15) Richtung Fribourg/Freiburg und Deutschschweiz verbunden. Es ergibt sich beispielsweise ein Zeitgewinn von 7 Minuten für die Fahrt zwischen Aigle und Fribourg/Freiburg.
- Der RegioExpress RE33 Annemasse–Genève–Lausanne wird systematisch alle 30 Minuten bis St-Maurice und alle 60 Minuten bis Martigny weitergeführt. So halten in St-Maurice und Martigny neu drei Fernverkehrszüge pro Stunde (InterRegio und RegioExpress), statt wie bisher zwei.
- Auch Montreux, Villeneuve, Aigle und Bex werden besser bedient. Je nach Zusammensetzung des Zuges stehen so zwischen Vevey und St-Maurice/Martigny jede Stunde 340 bis 680 zusätzliche Sitzplätze zur Verfügung.
- Die vier statt bisher drei Fernverkehrsverbindungen pro Stunde zwischen Aigle und Genève (2 IR90/IR95, 2 RE33) bieten zwischen Aigle und Morges sowie zwischen Nyon und Genève praktisch einen Viertelstundentakt.
- Der EuroCity (EC) Milano–Genève verkehrt viermal pro Tag. Eine dieser Verbindungen wird von/bis Venezia geführt. Der Zug hält in Brig, Sion, Montreux und Lausanne. An der Riviera ist es bei jeder Durchfahrt des EuroCity (Fahrtrichtung Milano–Genève), also viermal am Tag (um 11.22, 16.22, 20.22 und 22.22 Uhr), für den IR95 Richtung Genève nicht möglich, in Montreux zu halten.
- Der TGV verbindet Lausanne und Paris dreimal am Tag via Vallorbe, dreimal via Genève.
- Die tägliche Direktverbindung in beiden Richtungen zwischen Lausanne und Marseille mit Halt in Genève, Avignon TGV und Aix-en-Provence TGV wird von Samstag, 28. Juni bis Sonntag, 24. August 2025 erneut angeboten.
- Linien R1/R2 der RER Vaud (Grandson–Lausanne–Cully): Werktags gilt für alle Bahnhöfe zwischen Chavornay und Cully der Halbstundentakt, der vollständig von Doppelstockzügen wahrgenommen wird. Da die Züge beider Linien neu in Eclépens, Bavois und Villette halten, gilt dort der Halbstundentakt.
- Auf den Linien R3/R4 derRER Vaud (Le Brassus/Vallorbe–Lausanne–Bex) verkehren sämtliche Züge bis Bex. Bex wird neu zweimal pro Stunde durch die RER Vaud bedient statt wie bisher einmal.
- Zwischen Lausanne und Fribourg/Freiburg werden neue umsteigefreie Verbindungen im Halbstundentakt eingeführt, die stündlich auch in Oron (S41) bzw. Vauderens (S40) halten. Sie werden als S30 der RER Fribourg|Freiburg zwischen Fribourg/Freiburg und Yverdon-les-Bains weitergeführt und bieten in Yverdon-les-Bains und Fribourg/Freiburg Anschluss an die Fernverkehrszüge. So wird das Angebot in Oron und Vauderens deutlich ausgebaut mit durchgehendem Stundentakt statt wie bisher werktags sechs Zügen pro Tag und Richtung.
- Mit der neuen Linie R7 der RER Vaud zwischen Vevey, Puidoux und Palézieux werden die Regionen Riviera und Chablais sowie das Wallis (Simplonlinie IR95) einmal pro Stunde ohne Umweg über Lausanne mit der Mittellandlinie (IR15) Richtung Fribourg/Freiburg und Deutschschweiz verbunden. Mit dem Umsteigen in Palézieux ergibt sich beispielsweise für die Fahrt von Aigle nach Fribourg/Freiburg ein Zeitgewinn von 7 Minuten. Um die Anschlüsse in Vevey und Palézieux zu gewährleisten, ist es nicht mehr möglich, in Vevey-Funi und Corseaux-Cornalles zu halten. Darum wird die Buslinie 218 Vevey–Chexbres zu den Hauptverkehrszeiten eingerichtet, welche die Haltestellen Vevey-Funi und Corseaux-Cornalles erschliesst. Jedoch halten der letzte Zug werktags (23.36 Uhr) und die beiden letzten Züge am Wochenende (23.36 und 00.36 Uhr) in der Richtung Vevey–Palézieux weiterhin in Corseaux-Cornalles.
- Linien R8/R9 Allaman–Lausanne–Payerne(–Murten/Morat): Zwischen Lausanne und Payerne verkehren jeden Tag bis 21 Uhr stündlich zwei Züge statt eines wie bisher. Die Ortschaften zwischen Payerne und Murten/Morat werden stündlich von der Linie R9 bedient. Auf der Linie R8 ist in Prilly-Malley wegen der kurzen Zugfolge zwischen Lausanne und Renens kein Halt mehr möglich. Doch gibt es Verbindungen von/nach Prilly-Malley nach/von den Haltestellen zwischen Allaman und Denges-Echandens mit Umsteigen in Renens.
- Prilly-Malley wird durch die R9 bedient. Diese Bedienung von Prilly-Malley durch die R9 ist aber noch nicht über Dezember 2025 (Fahrplan 2026) hinaus gewährleistet. Dies hängt mit den Bauphasen im Bahnhof Lausanne zusammen. Zudem wurde mit den betroffenen Gemeinden vereinbart, dass Lonay-Préverenges alle 30 statt wie bisher 60 Minuten bedient wird. In Morges-St-Jean und Denges-Echandens gilt weiterhin der Stundentakt.
- Generell wird das Angebot auf den Broye-Linien S30 Yverdon-les-Bains–Payerne–Fribourg/Freiburg und R8/R9 (Murten/Morat–)Payerne–Lausanne um 15 Minuten verschoben, um in Yverdon-les-Bains und Fribourg/Freiburg die Anschlüsse der S30 an den Fernverkehr zu verbessern. Um die Attraktivität von Yverdon-les-Bains als Taktknoten zu erhalten, wird die Bedienung von Champ-Pittet ausgesetzt. Alternativ gewährleistet der Travys-Bus 601 die Erschliessung dieses Sektors.
- Palézieux wird neu von fünf S-Bahn-Linien der SBB (S40, S41, R8, R9 und R7) bedient und stündlich von vier statt wie bisher drei S-Bahn-Zügen (S40, S41, R8, R9) mit Lausanne verbunden.
- Linie R13 Biel/Bienne–Yverdon-les-Bains: Der Regio von Neuchâtel wird systematisch jede Stunde bis Yverdon-les-Bains weitergeführt, statt wie bisher nur bis Gorgier-St-Aubin. Er hält in Concise (nicht aber in Vaumarcus und Grandson) und bietet Anschluss an den InterCity IC5 nach Renens und Lausanne.
- Die Linie S5 der S-Bahn Bern verbindet Avenches und Faoug werktags einmal pro Stunde via Kerzers mit Bern. Zwischen Payerne, Corcelles-Nord, Dompierre, Domdidier, Avenches und Bern via Kerzers wird sie durch die S52 der S-Bahn Bern verstärkt, die werktags zu den Hauptverkehrszeiten fährt, wenn die Gütertrassen nicht belegt sind.
Aufgrund des Fahrplans 2025 der SBB und der neuen Anschlusszeiten in den SBB Bahnhöfen hat das Waadtländer Amt für Mobilität und Strassenverkehr (DGMR) einen Teil des Streckennetzes (Streckenführung, Fahrpläne) neu gestaltet. Dies geschah in enger Zusammenarbeit mit den verschiedenen Transportunternehmen des Kantonsgebiets. Das gemeinsame Ziel sind Bedienangebote und Anschlüsse, die möglichst gut den Bedürfnissen der Reisenden in allen Regionen entsprechen. Viele Schulen und Hochschulen wurden in diese Arbeiten einbezogen, um ihre Bedürfnisse im künftigen Fahrplan soweit wie möglich zu berücksichtigen oder ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Stundenpläne an den Fahrplan des Öffentlichen Verkehrs anzupassen.


- Der regionale Bahnverkehr bietet auch weiterhin einen qualitativ hochstehenden kundennahen Dienst. Zugleich wird die Zahl der Sitzplätze zu den Hauptverkehrszeiten gesteigert und der Anschluss an den Fernverkehr verbessert.
- Weil der EuroCity Milano–Genève um einige Minuten später in Chamoson und Ardon durchfährt, können die Züge der RegionAlps zu diesen Zeiten hier nicht mehr halten. Dies ist dreimal am Tag der Fall, wenn der EC von Martigny nach Brig fährt (es fallen aus: Chamoson ab 9.01, 15.01, 20.01, Ardon ab 9.04, 15.04, 20.04), und viermal am Tag, wenn der EC von Brig nach Martigny fährt (es fallen aus: Ardon ab 10.54, 15.54, 19.54, 21.54, Chamoson ab 10.57, 15.57, 19.57, 21.57).
- Zwischen Brig und Genève–Genève-Aéroport verkehren die beiden InterRegio IR90/IR95 weiterhin je einmal pro Stunde; einmal direkt ohne Halt in Nyon und Morges, dafür in Renens (IR90), einmal ohne Halt in Renens, dafür in Nyon und Morges (IR95).
- Der RegioExpress RE33 wird systematisch alle 30 Minuten von Annemasse–Genève bis St-Maurice und alle 60 Minuten bis Martigny weitergeführt. So halten in St-Maurice und Martigny neu drei Fernverkehrszüge pro Stunde (InterRegio und RegioExpress), statt wie bisher zwei.
- In Martigny sind die Anschlüsse zwischen dem IR90/IR95 von/nach Lausanne und den Zügen des Bagne- und des Entremont-Tales gewährleistet.
- In St-Maurice bleibt der Anschluss zwischen Fernverkehr und Regionalverkehr von RegionAlps bestehen: RegionAlps von/nach Brig 4 Minuten Aufenthalt mit dem InterRegio IR90, zwischen 16 und 22 Minuten mit dem RegioExpress RE33 (statt wie bisher 5 bzw. 10 Minuten); RegionAlps von/nach St-Gingolph/Monthey 4 Minuten Aufenthalt mit dem InterRegio IR90, zwischen 15 und 22 Minuten mit dem RegioExpress RE33 (statt wie bisher 4 bzw. 42 Minuten).
- Dank dem InterRegio IR90, der stündlich in Renens hält, ergibt sich eine neue umsteigefreie Verbindung zwischen dem Wallis und Renens. So erreichen die Studierenden aus dem Wallis den Hochschulcampus einfacher.
Mit der Verlängerung der Linie R7 der RER Vaud Vevey–Puidoux bis Palézieux werden die Regionen Riviera und Chablais sowie das Wallis (Simplonlinie IR95) einmal pro Stunde ohne Umweg über Lausanne mit der Mittellandlinie (IR15) Richtung Fribourg/Freiburg und Deutschschweiz verbunden. Es ergibt sich beispielsweise ein Zeitgewinn von 7 Minuten für die Fahrt zwischen Aigle und Fribourg/Freiburg.
- Der kürzeste Aufenthalt zum Umsteigen zwischen Jurasüdfusslinie (IC5) und St-Maurice/Martigny besteht neu mit dem RegioExpress RE33 in Renens oder Lausanne. Neu ist das Umsteigen zweimal pro Stunde möglich, statt wie bisher nur einmal.
- Für Reisende Richtung Riviera und Martigny ergibt das Umsteigen auf den RE33 aber eine bis zu 6 Minuten, bei Fahrten über Martigny hinaus 17 Minuten längere Fahrzeit. Der Anschluss zwischen IC5 und IR90/IR95 bleibt mit 18 bis 22 Minuten längerem Aufenthalt in Lausanne möglich.
Der EuroCity (EC) Milano–Genève verkehrt viermal pro Tag. Eine dieser Verbindungen wird von/bis Venedig geführt. Der Zug hält in Brig, Sion, Montreux und Lausanne.


- Die Linien der S-Bahn Freiburg (RER Fribourg|Freiburg) bieten weiterhin qualitativ hochstehende Dienste im Halbstunden- oder Viertelstundentakt und gute Fernverkehrsanschlüsse.
- Die Fahrpläne der Regionalbusse werden angepasst, um gute Anschlüsse an den Bahnverkehr zu gewährleisten. Die Herausforderung war gross, erhalten doch über 70% der Buslinien einen neuen Fahrplan.
- Das Angebot der Broye-Linien, die Linie S30 der RER Fribourg|Freiburg (Yverdon-les-Bains–Payerne–Fribourg/Freiburg) und die Linien R8/R9 der RER Vaud (Murten/Morat–)Payerne–Lausanne–Allaman), wird um 15 Minuten verschoben. So ergeben sich in Yverdon-les-Bains und Fribourg/Freiburg für die S30 bessere Anschlüsse an den Fernverkehr in Richtung Bern.
- Die Anschlüsse in Palézieux werden angepasst. Die Linien R8/R9 der RER Vaud (Allaman–Lausanne–Palézieux–Payerne(–Murten/Morat) kommen in Palézieux neu um die Minuten .15 und .45 an. Die Abfahrtszeiten der Linie S50 Palézieux–Châtel-St-Denis–Bulle–Gruyères–Montbovon werden in beiden Richtungen geändert und ermöglichen in Palézieux neu alle 30 Minuten Anschluss an die S-Bahn Richtung Lausanne. Zwischen Châtel-St-Denis und Palézieux gewährleistet ein zusätzliches Busangebot den Anschluss in Palézieux an den InterRegio IR15 Richtung Lausanne sowie Fribourg/Freiburg und Bern.
- Ab dem 28. Juni 2025 werden die Linien S40/41 als Linie S30 fortgesetzt und bieten so eine neue Verbindung im Halbstundentakt ohne Umsteigen zwischen Lausanne und Yverdon-les-Bains via Fribourg/Freiburg.
- So wird die Anbindung von Oron und Vauderens verbessert. Sie erfolgt neu stündlich statt wie bisher werktags nur sechsmal pro Tag und Richtung. Auch Palézieux wird von Lausanne her mit neu vier statt drei S-Bahn-Zügen pro Stunde besser bedient. Zudem wird Palézieux dreimal (statt wie bisher einmal) pro Stunde direkt mit Freiburg, Romont dreimal pro Stunde direkt mit Lausanne verbunden. Um die Fahrzeiten und die Umsetzbarkeit des Regionalverkehrs zwischen Freiburg und Romont zu gewährleisten, wird der Bahnhof Matran geschlossen. Er wird von Bussen bedient, bis der neue Bahnhof Avry-Matran in Betrieb genommen wird. Die Arbeiten dafür dauern bis Dezember 2025. Als Ausgleich für diese Schliessung wird der Ortsverkehr zwischen Freiburg und Avry-Centre verstärkt.
- Linien R8/R9 Allaman–Lausanne–Payerne(–Murten/Morat): Zwischen Allaman, Lausanne und Payerne verkehren die Züge täglich bis 21 Uhr zweimal pro Stunde. Die Ortschaften zwischen Payerne und Murten/Morat werden stündlich von der Linie R9 bedient, diejenigen zwischen Murten/Morat und Avenches stündlich von der S5 der BLS.
- Zwischen Murten/Morat und Bern wird der Halbstundentakt ohne Umsteigen eingeführt. Dies ergibt sich aus der Kombination der S5, die stündlich bis Avenches fährt, und der S52, die zu den Hauptverkehrszeiten bis Payerne weitergeführt wird.
- In Muntelier-Löwenberg verringert sich das Angebot Richtung Bern auf eine Verbindung pro Stunde. Dafür gibt es künftig einmal stündlich eine umsteigefreie Verbindung nach Neuchâtel.
Die S21 der RER Fribourg|Freiburg Fribourg/Freiburg–Ins wird bis Neuchâtel weitergeführt, womit sich zusammen mit der S20 Fribourg/Freiburg–Neuchâtel zwischen den beiden Kantonshauptorten ein Halbstundentakt ergibt.
Zwischen Fribourg/Freiburg und Lausanne West entsteht einmal pro Stunde eine direkte Verbindung dank dem InterCity IC1, der in Renens, dem Eingangstor zum Hochschulcampus hält. Die Fahrzeit des IC1 wird einige Minuten länger.
Mit der neuen Linie R7 der RER Vaud Vevey–Puidoux–Palézieux wird die Mittellandlinie (IR15) von Fribourg/Freiburg und Bern einmal pro Stunde ohne Umweg über Lausanne mit den Regionen Riviera und Chablais sowie dem Wallis (Simplonlinie IR95) verbunden. Das Umsteigen in Palézieux bietet beispielsweise für die Fahrt von Aigle nach Fribourg/Freiburg einen Zeitgewinn von 7 Minuten, womit aber zwischen Fribourg/Freiburg und Wallis neu zweimaliges Umsteigen nötig wird.


- Der Taktknoten wird verändert: Die Fernverkehrszüge sind weniger eng um die Minuten .00 und .30 konzentriert, womit sich zwischen dem InterCity IC5 und dem InterRegio IR66 sowie dem RegioExpress RE6 nach La Chaux-de-Fonds/Le Locle grosszügigere Umsteigezeiten ergeben (9 statt wie bisher 3 oder 4 Minuten).
- Auch die Anschlüsse zwischen Fernverkehr und den übrigen kantonalen Bahnlinien sowie den Stadtbuslinien werden angepasst.
- Der Regio R13 von Neuchâtel wird systematisch jede Stunde bis Yverdon-les-Bains weitergeführt (bisher Endbahnhof Gorgier-St-Aubin).
- Die neue direkte Regionallinie R13 Biel/Bienne–Neuchâtel–Yverdon-les-Bains kombiniert die beiden bestehenden Linien Biel/Bienne–Neuchâtel und Neuchâtel–Yverdon-les-Bains einmal pro Stunde (mit wenigen Ausnahmen). Sie bietet in Yverdon-les-Bains Anschluss an den IC5. Zu gewissen Zeiten (inkl. Wochenende) verkehren zusätzliche Züge der R16 zwischen Biel/Bienne und Neuchâtel (und umgekehrt), um auf dieser Strecke den Halbstundentakt zu gewährleisten.
- Der Regio R13 Yverdon-les-Bains–Neuchâtel–Biel/Bienne bedient Ligerz nicht mehr. Wegen der Einspurstrecke und den Bauarbeiten am Ligerztunnel könnten mit einem Halt in Ligerz keine befriedigenden Abfahrtszeiten im Knoten Biel mehr gewährleistet werden. Für Ligerz wird ein Bussystem eingeführt.
- Der Bahnhof Vaumarcus wird wegen seinen schwierigen Zugangsbedingungen und den engen Zeitverhältnissen zwischen den verschiedenen Zügen nicht mehr per Bahn bedient. Stattdessen wird der Bus 21.612 bis Vaumarcus weitergeführt, der in Gorgier/St-Aubin Anschluss nach Neuchâtel bietet. Der Bus 10.630 fährt nach Yverdon-les-Bains.
- Der Bahnhof Grandson (VD) wird von der Linie R13 Biel/Bienne–Neuchâtel–Yverdon-les-Bains nicht mehr bedient, wohl aber von den Linien R1/R2 Grandson–Lausanne–Cully. Concise wird stündlich von der R13 bedient, die in Yverdon-les-Bains Anschluss an den Fernverkehr (IC5) bietet.
- Mit der Eröffnung des Ligerztunnels wird auf der Linie R13 Yverdon-les-Bains–Neuchâtel–Biel/Bienne der Halbstundentakt eingeführt.
Die S21 der RER Fribourg|Freiburg Fribourg/Freiburg−Ins wird von Ins bis Neuchâtel weitergeführt. Zusammen mit der S20 Fribourg/Freiburg−Neuchâtel bildet sie zwischen Fribourg/Freiburg und Neuchâtel einen Halbstundentakt.
- Reisende aus dem Kanton Neuenburg erhalten eine bessere Fernverkehrsverbindung nach Renens und Lausanne. Der InterCity IC5 ohne Umsteigen verkehrt neu halbstündlich (statt stündlich) ab Neuchâtel. Neu halten diese Züge in Renens, wo sie einen Turnschuhanschluss (4 bis 6 Minuten) Richtung Genève–Genève-Aéroport bieten.
- Hingegen entfällt die systematische umsteigefreie Verbindung des InterCity IC5 nach Genève–Genève-Aéroport zu den Nebenverkehrszeiten. Die Verbindung zwischen Neuchâtel und Genève–Genève-Aéroport ist mit Umsteigen in Renens gewährleistet, dauert aber 4 bis 6 Minuten länger.
- Zu den Hauptverkehrszeiten morgens und abends unter der Woche ist eine umsteigefreie Verbindung zwischen Neuchâtel und Genève-Aéroport mit Halt in Yverdon-les-Bains, Morges, Gland und Nyon dank sechs direkten InterRegio IR57 in beiden Richtungen möglich: vier direkte Züge Neuchâtel–Genève-Aéroport morgens (5.18, 6.18, 7.18, 8.18 Uhr), zwei direkte Züge Neuchâtel–Genève-Aéroport abends (16.18, 18.18 Uhr), zwei direkte Züge Genève-Aéroport–Neuchâtel morgens (6.06, 7.06 Uhr), vier direkte Züge Genève-Aéroport–Neuchâtel abends (16.06, 17.06, 18.06, 19.06 Uhr). Doch dauert die Fahrt mit dieser direkten Verbindung länger als diejenige mit Umsteigen in Renens (Neuchâtel–Genève: 1h25 statt 1h16). Am Wochenende verkehren in beiden Richtungen je zwei direkte Züge.
Das Umsteigen Richtung Chablais und Wallis erfolgt in Renens mit 5 bis 6 Minuten Aufenthalt vom InterCity IC5 auf den RegioExpress RE33. Der Anschluss zwischen InterCity IC5 und InterRegio IR90/IR95 bleibt mit 18 bis 22 Minuten längerem Aufenthalt auch in Lausanne möglich.
- Die Verbindung Neuchâtel−Frasne (RE9) bleibt bestehen und bietet in Frasne Anschluss an den TGV.
- Die TER-Verbindungen von La Chaux-de-Fonds nach Morteau(−Besançon) bleiben bestehen.


- Ab Biel/Bienne besteht mit dem InterCity IC5 zweimal pro Stunde (bisher einmal) eine verbesserte, umsteigefreie Verbindung nach Renens (Zugang zum Hochschulcampus) und nach Lausanne.
- Dagegen verliert Biel/Bienne die umsteigefreie Verbindung nach Morges–Genève–Genève-Aéroport mit dem InterCity IC5. In dieser Richtung muss in Zukunft in Renens umgestiegen werden, wodurch sich die Fahrzeit um 9 Minuten verlängert. Der Anschluss in Renens besteht alle 30 Minuten.
- Ab Moutier führt der Verlust der umsteigefreien Verbindung des InterCity IC5 Richtung Genève-Aéroport mit dem neuen Umsteigen in Renens zu einer 11 Minuten längeren Fahrzeit.
- Dabei gilt zu beachten, dass die umsteigefreie Verbindung Basel SBB–Delémont–Moutier–Biel/Bienne–Lausanne mit dem Fahrplan 2026 wieder eingeführt wird.
- Der Regionalzug von Neuchâtel wird systematisch jede Stunde bis Yverdon-les-Bains weitergeführt (bisher Endbahnhof Gorgier-St-Aubin).
- Die Regionallinien Biel/Bienne–Neuchâtel und Neuchâtel–Yverdon-les-Bains werden zur neuen direkten Linie R13 Biel/Bienne–Neuchâtel–Yverdon-les-Bains zusammengeführt, die (mit einigen Ausnahmen) im Stundentakt verkehrt. Zu gewissen Zeiten (inkl. Wochenende) verkehren zusätzliche Züge der R16 zwischen Biel/Bienne und Neuchâtel, um auf dieser Strecke den Halbstundentakt zu gewährleisten.
- Dieser Regionalzug R13/R16 Yverdon-les-Bains–Neuchâtel–Biel/Bienne bedient Ligerz nicht mehr. Wegen der Einspurstrecke und den Bauarbeiten am Ligerztunnel könnten mit einem Halt in Ligerz keine befriedigenden Abfahrtzeiten im Knoten Biel mehr gewährleistet werden. Für Ligerz wird ein Bussystem eingeführt.


- Der regionale Bahnverkehr im Jura wird weiterhin einen kundennahen und qualitativ hochwertigen Service ohne signifikante Änderungen der Fahrpläne anbieten.
- Die Busfahrpläne bleiben unverändert, indem sie gute Anschlüsse an die Regional- und Fernzüge gewährleisten.
- Es ist neu möglich, alle 30 Minuten von Delémont mit Umsteigen in Biel/Bienne nach Lausanne zu reisen. Alle Züge halten in Renens und bieten Zugang zum Hochschulcampus.
- Die um 11 Minuten längere Reisezeit zwischen Delémont und Lausanne trägt zu einer grösseren allgemeinen Fahrplanstabilität und Anschlusssicherheit im Knoten Biel bei.
- Dabei gilt zu beachten, dass die umsteigefreie Verbindung Basel SBB–Delémont–Moutier–Biel/Bienne–Lausanne im Dezember 2025 (Fahrplan 2026) wieder eingeführt wird.
- Der InterCity IC5 ab Biel/Bienne verkehrt neu alle 30 Minuten bis Lausanne. Dank dem neuen Halt in Renens entsteht alle 30 Minuten ein Anschluss an den InterCity IC1 und den InterRegio IR90, ohne Halt bis Genève und Genève-Aéroport.
- Damit wird die Reise Delémont−Genève mit Umsteigen in Biel/Bienne und Renens halbstündlich möglich. Dank der Wiedereinführung der umsteigefreien Verbindung zwischen Basel, Delémont und Lausanne ab Dezember 2025 (Fahrplan 2026) wird eine Verbindung mit nur einmaligem Umsteigen in Renens möglich.
- In Renens kann zwischen dem InterCity IC5 und dem RegioExpress RE33 in 5 bis 6 Minuten umgestiegen werden, um Ziele bis Martigny zu erreichen.
- Das Mittel- und das Oberwallis sind über den Lötschbergtunnel schneller erreichbar.
Saignelégier und Le Noirmont werden neu systematisch via La Chaux-de-Fonds und Neuchâtel mit Lausanne verbunden. Reisen Richtung Genf erfolgen mit Umsteigen in Renens auf den InterCity IC1 und InterRegio IR90 Richtung Genève–Genève-Aéroport, beide ohne Umsteigen.
Die Planungsgrundlagen für den neuen Fahrplan wurden umfassend überarbeitet, um wieder etwas Luft ins Bahnsystem zu bringen. Es gab in der Romandie zwar punktuelle Änderungen am Fahrplan, doch seine Struktur wurde in den letzten 20 Jahren nie an die Weiterentwicklungen des Westschweizer Bahnangebots angepasst. Dabei hat sich enorm viel getan: Nicht nur nehmen die Wartungs- und Ausbauarbeiten am Netz zu, es hat auch viel mehr Reisende als vor 20 Jahren. Dies führt zu längeren Ein- und Ausstiegszeiten. Unter diesen Umständen ist es schwierig, den aktuellen Fahrplan und die Pünktlichkeit zu garantieren. Mit dem neuen Fahrplan werden die Pünktlichkeit verbessert und die Anschlüsse sicherer. Dies wiederum erhöht die Kundenzufriedenheit.
Insgesamt steigt die Anzahl Zugkilometer (Zkm: Anzahl zurückgelegter Kilometer aller fahrenden Züge) in der Romandie mit dem neuen Fahrplan, je nach Region um 10 bis 15 Prozent. Diese Zunahme betrifft die RER Vaud (S-Bahn Waadt) Richtung Palézieux, die Achse Neuenburg−Yverdon-les-Bains sowie das Chablais. Für einen Grossteil der Kund:innen bringt der neue Fahrplan also mehr Züge.
Um die Fahrplanstruktur an die Entwicklungen der letzten 20 Jahre anzupassen, mussten die Zeitreserven in der Planungsgrundlage überarbeitet werden. Diese braucht es nicht nur für Verzögerungen aufgrund von Baustellen, sondern auch für unvorhergesehene Ereignissen im Betrieb. So wurden die Fahrzeiten auf den Fernverkehrsachsen um einige Minuten verlängert, wodurch sich die Abfahrts-, Ankunfts- und Anschlusszeiten an den Westschweizer Bahnhöfen verändern.
Aktuell verkehren die InterCity IC5 pro Stunde einmal nach Genf/Genf Flughafen und einmal nach Lausanne. Ab Dezember 2024 verkehren sie zweimal pro Stunde nur noch bis Lausanne. Reisende von Neuenburg nach Genf/Genf Flughafen müssen in Renens umsteigen, wo sie halbstündlich Anschluss haben. Einige Direktverbindungen zwischen Neuenburg und Genf/Genf Flughafen bleiben morgens und abends zur Hauptverkehrszeit sowie am Wochenende erhalten.
Für diesen Entscheid gab es mehrere Gründe: Obwohl die Arbeiten für den Tiefbahnhof Genf noch nicht begonnen haben, wird der Knoten vom Zugverkehr bereits stark genutzt (international: TER, TGV / national: InterCity, InterRegio, RegioExpress / regional: Léman Express, RER) und kann nur noch sehr begrenzt Züge aufnehmen. In der neuen Fahrplanplanung ist es nicht mehr möglich, den InterCity IC5 stündlich bis nach Genf verkehren zu lassen. Dafür müsste ein anderer Fernverkehrszug ab Genf Richtung Lausanne und dann weiter in die restliche Schweiz ausfallen. Doch genau auf dieser Achse (Lausanne−Genf) sind die meisten Personen unterwegs. Auch hat eine Studie gezeigt, dass die meisten Reisenden vom Jurasüdfuss Lausanne als Ziel haben. Fast drei Viertel der Kund:innen aus Biel, Neuenburg oder Yverdon-les-Bains reisen nach Lausanne (ab Yverdon-les-Bains sogar 80 Prozent). Somit bringt der Fahrplan für die Mehrheit der Kund:innen eine Verbesserung.
Ja, unter der Woche bleiben bestimmte Direktverbindungen morgens und abends zur Hauptverkehrszeit erhalten, dies auch samstags und sonntags.
Die Medien haben die Bezeichnung "Baustellenfahrplan" aufgegriffen. Dies, weil er so konzipiert wurde, dass er die Abwicklung zahlreicher Baustellen in der Westschweiz ermöglicht und gleichzeitig die Auswirkungen auf die Kund:innen minimiert. Tatsächlich ist die Masse der Arbeiten am Netz in der Westschweiz gross und alle diese Arbeiten erfordern Entschleunigung im Bahnnetz.
Zur Erinnerung: Bis 2030 werden in der Westschweiz sechs Milliarden Franken für Arbeiten am Netz investiert. Der Fahrplan 2025 wurde daher so gestaltet, dass er diese Baustellen auffangen kann und gleichzeitig mehr Züge und mehr Pünktlichkeit für die Kund:innen bringt. Er fortschreitend in dem Sinne, dass er sich mit der sukzessiven Inbetriebnahme neuer Infrastrukturen und der Einführung neuer Fahrzeuge weiterentwickeln wird. So wird der Bahnverkehr im unteren Kantonsteil von Neuenburg nach der Eröffnung des Ligerztunnels verstärkt.


