Beislkultur, Würstelstand und moderne Bistroküche. In Wien wird gegessen, was und wie es gerade passt: schnell auf die Hand, ausgedehnt beim Frühstück oder spätabends bei kleinen Gerichten zum Teilen. Viele Lokale wirken dabei angenehm unaufgeregt und zeigen, dass die Wiener Gastroszene längst mehr kann als nur Schnitzel und Sachertorte.
Zwischen Kaffeehauskultur, Würstelstand, Concept Stores und Jugendstilfassaden zeigt sich Wien weit vielseitiger als Stephansdom und Schloss Schönbrunn allein vermuten lassen. Dieser Guide versammelt ausgewählte Tipps für alle, die die Stadt kulinarisch, kulturell und abseits der klassischen Touristenpfade entdecken möchten.
Light roast, strong taste, täglich von 8 bis 19 Uhr. Hier trifft Specialty Coffee (Spezialitätenkaffee) auf kreative Frühstückskreationen und entspannte Morgenstimmung im 2. Bezirk. Auf der Karte stehen Klassiker wie Bacon-Pancakes ebenso wie modern interpretierte Frühstücksteller – etwa ein sous-vide gegartes Stundenei mit Hollandaise-Schaum oder Lenas Schnittlauchbrot für alle, die es etwas leichter mögen. Dazu gibt es direkt gehandelten Kaffee aus hell gerösteten Bohnen. Hinter dem Lokal steckt die Idee, die erste Belgrader all’italiana Kaffeebar neu zu interpretieren und Wiener Kaffeehauskultur mit modernem Lifestyle und hochwertigen Produkten zu verbinden. Abends verwandelt sich das Café in eine Naturweinbar mit wechselnden Gastkonzepten und Events.



All-day-long Breakfast von 9 bis 18 Uhr: Im SiL wird Frühstück neu interpretiert. Das helle, minimalistische Lokal wirkt zwar etwas kühl, dank zuvorkommendem Service aber dennoch einladend. Es eignet sich ideal als Start in den Tag, bevor es durch die Wiener Innenstadt im 1. Bezirk weitergeht. Auf der Karte stehen aussergewöhnliche Brunchgerichte mit Einflüssen aus aller Welt – von herzhaften Spezialitäten bis zu saisonalen Kreationen. Grosser Beliebtheit erfreuen sich die Royale Waffel mit Lachs und Ei sowie das SiL-Shuka. Bei den Zutaten setzt man auf Qualität: Der Kaffee stammt von Nomad Coffee aus Barcelona, das Brot von Joseph Brot aus Niederösterreich und die Eier vom Biohof Hammerl.
Wer den Tag mit einem Besuch des Schloss Schönbrunn starten möchte, sollte in diesem kleinen Quartiercafé im 13. Bezirk vorbeischauen. Auf der Karte stehen unter anderem Porridge, belegte Brote und lokaler Kaffee der Rösterei Fürth. Das Lokal ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet und gehört als entspanntes Wohnquartier-Café zu den ruhigeren Cafés abseits der klassischen Touristenstopps.
Die unaussprechlich guten Brötchen gehören zu den Pflichtstopps in Wien. Mittlerweile gibt es mehrere Filialen in der Stadt, doch die traditionsreiche Adresse in der Dorotheergasse bleibt das Herzstück. Nur wenige Schritte vom Stephansdom entfernt scheint hier die Zeit stehen geblieben zu sein: Alt-Wiener Flair, historische Räumlichkeiten und die legendären belegten Brötchen, für die Trzesniewski seit 1902 bekannt ist, erwarten einen hier. Neben Klassikern wie Tafelspitz mit Kren und Gurke finden sich heute auch moderne und vegane Varianten in der Theke. Dazu bestellt man am besten ein «Pfiff» – das wohl kleinste gezapfte Bier der Welt. Ideal als schneller Zwischenstopp mitten im Trubel der Innenstadt.

Wenn man an Wien denkt, kommt einem unweigerlich das berühmte Wiener Schnitzel in den Sinn. Über das beste der Stadt lässt sich streiten. Besonders bekannt ist aber jenes aus dem Hause Figlmüller. Wer keine Lust auf lange Warteschlangen und Tourist:innen hat, bekommt am Kiosk von Brioche & Brösel die schnelle Variante auf die Hand: ein Wiener Schnitzel im butterweichen Burgerbun, oder wie man in Wien sagen würde – eine Schnitzelsemmel. Figlmüller vereint hier Fast Food mit Wiener Tradition. Überraschend gut!
«Der beste Döner der Welt», finden einige. Mutig. Denn an Wien und Döner denkt man wohl nicht sofort. Doch manche würden nur für diesen Döner die Zugreise auf sich nehmen, hört man munkeln. Andere stellen sich gleich zweimal hintereinander in die Schlange. Im 10. Bezirk hat Ferhat längst Kultstatus erreicht: österreichisches Weiderind trifft auf hauseigenes Sauerteigbrot und hausgemachten Ayran. Dazu kommt eine Präzision hinter der Theke, die fast schon an eine Choreografie erinnert. Ein schneller Snack sieht anders aus. Vor allem mittags ist die Schlange lang. Aber das Warten lohnt sich.

Der Würstelstand gehört zu Wien wie das Riesenrad zum Prater. Ob der älteste Würstelstand «Leo» oder der Kultstand «Zum scharfen René», ein Stopp für eine Wurst gehört bei einem Wien-Besuch einfach dazu. Am Börsenplatz bringt «Alles Wurscht» frischen Wind in die Wiener Würstelkultur. Neben Klassikern wie Käsekrainer und Currywurst stehen hier auch Beef Tatar oder Calamari Fritti auf der Karte. Hinter dem Stand steckt der ehemalige Spitzenkoch Sebastian Neuschler, der Regionalität und Qualität ernst nimmt. Trotz hoher Ansprüche ist der Besuch unkompliziert, inklusive lockerer Sprüche hinter der Theke.

Dieses Lokal gehört zu den traditionsreichsten Wirtshäusern der Stadt. Seit 1983 ist das Salzamt nahezu unverändert geblieben: weiss gedeckte Tische, Wiener Kaffeehausstühle und handgeschriebene Speisekarten prägen das Bild. Kulinarisch trifft hier französische Bistroküche auf Wiener Währschaftes. Auf der Karte stehen etwa klassisches Beef Tatar, saisonale Spargelgerichte oder ein traditionelles Kalbsschnitzel von Kopf und Bries. Ein Ort für lange Abende, gutes Essen und ein Stück Wiener Kulturgeschichte.

Wer das moderne Wien und eine besondere Küche ohne steife Fine-Dining-Atmosphäre sucht, ist im Skopik & Lohn genau richtig. Hier stehen Gerichte zum Teilen im Mittelpunkt, serviert in einem schwarz-weissen Interieur mit gedimmtem Licht. Die Küche kombiniert hochwertige Zutaten mit einem puristischen, modernen Ansatz und wechselt saisonal. In Erinnerung bleiben vor allem die Trüffel-Gnocchi: Sie sind weich, intensiv und voller Geschmack. Eine der spannendsten Adressen der Stadt.
Die Wiener Kaffeehauskultur ist aus der Stadt kaum wegzudenken. Zwischen alten Kaffeehäusern wie dem Café Hawelka, Spezialitätenkaffee und kleinen Cafés zeigt sich, wie unterschiedlich Wien Kaffee heute interpretiert.
Frisch eröffnet und schon jetzt ein vielversprechender Ort für Specialty Coffee (Spezialitätenkaffee) in Wien. Bei Oak Brew Coffee stehen guter Espresso, Filterkaffee und hausgemachte Kleinigkeiten auf der Karte. Das kleine Café mit Sonnenterrasse wirkt hell, ruhig und unkompliziert. Unaufgeregt setzt man hier auf gute Produkte, entspannte Begegnungen und viel Leidenschaft für Kaffee.
Wer es nischiger mag, ist bei small batch genau richtig. Statt Inszenierung setzt man hier auf Kaffee-Know-how, sorgfältig ausgewählte Bohnen und wechselnde Röstungen aus aller Welt. Neben Espresso und Filterkaffee gibt es auch handgemachte Kuchen und kleine Snacks. Ein Treffpunkt für alle, die Kaffee nicht einfach nur trinken, sondern entdecken möchten.
Weg vom modernen Spezialitätenkaffee, hin zum klassischen Wiener Kaffeehaus. Das Kleine Café am Franziskanerplatz ist längst kein Geheimtipp mehr. Wer sich an den Film «Before Sunrise» mit Julie Delpy und Ethan Hawke erinnert, dürfte das Lokal sofort wiedererkennen. Seit den 1970er-Jahren gehört das Café mit seiner kleinen Terrasse zu den charmantesten Adressen der Stadt. Hier sitzen Kunstschaffende neben Wien-Besuchenden, getrunken wird Espresso statt Flat White und die Sachertorte kommt ohne Schnickschnack auf den Tisch. Unprätentiös, gemütlich und typisch Wien.

Hier trinkt man Kaffee nicht an gewöhnlichen Tischen, sondern in restaurierten Liftkabinen. Hinter dem Konzept steckt Christian Tauss, der alte Aufzüge sammelt und ihnen neues Leben schenkt. Gerade an grauen Regentagen wird das Café mit seinen historischen Kabinen zum gemütlichen Rückzugsort. Fotogen ist das Ganze ohnehin.


Zufällig entdeckt, versteckt in einer kleinen Einkaufspassage an der Mariahilferstrasse. Seit letztem Jahr serviert das Cafe Glas auf wenigen Quadratmetern guten Espresso in heller, freundlicher Umgebung. Jung und am Puls der Zeit.

Mit 12 Euro der wohl teuerste Cappuccino Wiens, dafür vermutlich auch der ästhetischste. Im Fenster Café wird der Kaffee nicht in klassischen Tassen serviert, sondern in einem Schokoladen-Waffelcornet. Zwischen Latte Art, süsser Waffel und Inszenierung gleicht das Ganze eher einem Erlebnis. Kein Pflichtstopp für Kaffeeliebhaber:innen, aber definitiv eine der aussergewöhnlicheren Kaffeepausen der Stadt.

Die traditionsreiche Hofzuckerbäckerei Demel gehört seit 1786 zu den bekanntesten Adressen der Stadt. Statt im Kaffeehaus zu sitzen, lohnt sich hier vor allem ein Stopp am Take-away-Fenster beim Stephansplatz. Serviert wird frisch zubereiteter Kaiserschmarren: warm, fluffig und jede Schlange wert. So gut, dass man sich am liebsten gleich nochmals anstellen möchte.

Während der legendäre Eissalon Tichy längst zu den Lieblingen der Stadt gehört, ist der Eissalon Tuchlauben im 1. Bezirk die zentralere Alternative für heisse Tage in der Wiener Innenstadt. Zwischen den engen Gassen und warmen Häuserfassaden sorgen die hausgemachten Glacés für die nötige Abkühlung. Die Geschmacksrichtung Limone überzeugt auf voller Linie, die Bedienung wirkt geschäftig, passt damit aber gut zum italienischen Retro-Feeling des Lokals.
Klassische Sehenswürdigkeiten wie der Naschmarkt, Schloss Schönbrunn, der Stephansdom, das Hundertwasserhaus, die Wiener Oper oder das Hotel Sacher gehören bei einem ersten Besuch natürlich oft dazu. Wer Wien etwas anders entdecken möchte, merkt schnell: Die Stadt lebt nicht nur von ihren berühmten Postkartenmotiven, sondern auch von den Orten dazwischen.
In den Innenhöfen des MuseumsQuartiers lässt sich Wien wunderbar entschleunigt erleben. Statt nur von Museum zu Museum zu gehen, lohnt es sich, auf einer der zahlreichen Sitzmöglichkeiten Platz zu nehmen, Sonne zu tanken und dem Treiben im ehemaligen Künstlerviertel zuzuschauen. Im Leopold Museum warten Werke von Egon Schiele, Gustav Klimt und der Wiener Moderne, während das mumok zeitgenössische Kunst, Pop Art und Wiener Aktionismus zeigt. Neben wechselnden Ausstellungen sorgen auch Klanginstallationen immer wieder für besondere Momente. Wer etwas höher hinaus möchte, findet auf der MQ Libelle eine frei zugängliche Dachterrasse mit Blick über die Stadt.

Ein etwas anderer Museumsbesuch. Im Technischen Museum Wien dreht sich alles um Erfindungen, Mobilität, Alltag und die Frage, wie Technik unser Leben verändert. Historische Lokomotiven, riesige Maschinen und interaktive Stationen bringen Technik und Mobilität auf anschauliche Weise näher. Besonders sehenswert ist die aktuelle Sonderausstellung «Im Bann der Bahn. 200 Jahre Eisenbahn», die noch bis Ende August 2026 läuft. Eindrucksvolle Eisenbahnmodelle und multimediale Installationen zeigen, wie stark die Bahn unser Reisen und Leben bis heute prägt.



Statt im Hop-on-Hop-off-Bus durch Wien zu fahren, einfach in die Tramlinie D steigen. Entlang des Rings ziehen Wiener Staatsoper, Parlament, Rathaus, Burgtheater und Universität am Fenster vorbei. Dazwischen: prachtvolle Altbauten, grüne Alleen und das Wiener Stadtleben. Eine entspannte Art, die Stadt kennenzulernen.
Weniger überlaufen als Schloss Schönbrunn und zentral gelegen in der Stadt: Das Schloss Belvedere verbindet barocke Architektur mit weitläufigen Gartenanlagen. Zudem beherbergt es einer der bekanntesten Kunstsammlungen Österreichs, darunter «Der Kuss» von Gustav Klimt. Gleich daneben lädt der Botanische Garten mit versteckten Wegen, alten Pflanzenhäusern und ruhigen Ecken zum Spazieren ein. Eine angenehm entschleunigte Alternative zum klassischen Wien-Sightseeing.

Strandfeeling mitten in Wien. Die Bar am Donaukanal gilt für viele als einer der schönsten Orte am Wasser. Kalte Drinks, Liegestühle und der Blick auf den Kanal machen sie an warmen Abenden zu einer beliebten Alternative zur oft gut besuchten Ufertaverne der Donauinsel. Ein Ort, um Freundschaften zu knüpfen und Wien von seiner entspannten Seite zu erleben.

Die Dachterrasse des Hotels ist der ideale Ausgangspunkt, um sich einen Überblick über den Wiener Prater zu verschaffen – den berühmten Vergnügungspark mit Riesenrad und Achterbahnen. Während unten alles blinkt und lebt, blickt man von oben auf Skyline, Sonnenuntergang und das bunte Treiben. Ein schöner Ort für einen Drink, bevor man sich selbst unter die Menschen mischt und ins Vergnügen eintaucht.



In Wien stehen überraschend viele alte Fotoautomaten verteilt über die Stadt – etwa an der Strandbar Herrmann oder gleich zweimal im 25hours Hotel beim MuseumsQuartier. Eine charmante Möglichkeit, Erinnerungen analog festzuhalten statt nur die Handygalerie zu füllen. Praktisch: Im Hotel lässt sich der Abend danach direkt auf der Dachterrasse ausklingen, während über Wien langsam die Lichter angehen.


Concept Stores, kleine Labels, Vintage-Läden und versteckte Innenhöfe machen Wien zu einer Stadt, durch die man stundenlang spazieren möchte, ohne dass es nur ums Einkaufen geht. Oft sind es gerade die kleinen Schaufenster, versteckten Passagen und individuellen Läden, die am längsten in Erinnerung bleiben und zum Entdecken einladen.
Abseits der grossen Ketten auf der Mariahilferstrasse zeigt sich Wien deutlich persönlicher. In der Neubaugasse, Lindengasse und Margaretenstrasse reihen sich kleine Boutiquen und unabhängige Labels aneinander. Dazu gehört unter anderem das von Frauen geführte Fair-Fashion-Label dariadéh, das sich besonders durch inklusive Grössen auszeichnet.

Zwischen Haarklammern, Kerzen, Notizbüchern, Keramik und kleinen Geschenkideen fühlt sich Maisonette fast wie eine liebevoll eingerichtete Wohnung an. Gegründet wurde der Store von der Wiener Designerin Andrea Lems, inspiriert von kleinen Boutiquen in Städten wie Paris oder Amsterdam. Ein Laden zum Stöbern und Entdecken.

Der Name ist Programm: Bei Now Wow kommt man aus dem Staunen kaum heraus. In den Regalen finden sich fein ausgewählte Naturkosmetik, Düfte und Beauty-Produkte von kleineren, unabhängigen Brands. Im Mittelpunkt stehen natürliche Inhaltsstoffe, Clean Beauty und die Frage, was täglich mit unserer Haut in Berührung kommt. Trotz klarer Haltung wirkt der Laden nie belehrend, sondern neugierig, modern und angenehm entspannt. Wer auf der Suche nach einem neuen Lieblingsduft ist, oder einfach gerne schöne Produkte entdeckt, dürfte hier länger bleiben als geplant.

Mehr Raum voller Geschichten und Objekte als klassische Buchhandlung. Der musette shop verbindet Bücher, Papeterie, Designobjekte und wechselnde Themenwelten zu einem Ort, der sich alle paar Monate neu erfindet. Zwischen aussergewöhnlichen Fundstücken, Vorträgen und kleinen Details wirkt der Laden fast wie eine literarische Ausstellung.
Fair Fashion und nachhaltiger Concept Store für Sie und Ihn. Im ehemaligen Metallhandel im Wiener Neubau hängen Marken wie Armedangels, Jan ’n June oder Thinking Mu. glore Vienna verbindet nachhaltige Labels mit modernem Design und einer klaren Haltung zu fairer Produktion und Transparenz.
Mehrere unabhängige Labels und Designer:innen teilen sich hier einen gemeinsamen Raum im 7. Bezirk. Entstanden ist ein Laden zwischen Mode, Schmuck und Keramik, der sich eher wie ein kreatives Gemeinschaftsprojekt anfühlt, als wie ein klassisches Geschäft. Mit dabei sind unter anderem das Budapester Damenlabel alapdarab, Soru Ceramics oder die Wiener Designerin Sabrina Vogel, die mit leichten Stoffen für den Sommer begeistert.
Vintage-Shopping, sorgfältig kuratiert und nach Farben sortiert. Seit 2013 werden in der Burggasse Nummer 24 besondere Einzelstücke aus unterschiedlichen Jahrzehnten gesammelt und präsentiert – von auffälligen Jacken bis zu alten Denim-Fundstücken. Der helle Laden erinnert dabei eher an einen Designerladen als an einen klassischen Vintage-Store. Dazu gibt es ein Café, das den Ort auch abseits des Shoppings zu einem beliebten Treffpunkt macht.

Der erste Keramik-Kilo-Shop Wiens. In der kleinen Stuckgasse verkauft Elena handgefertigte Keramik aus Spanien und Portugal – 100 Prozent handgemacht. Viele der Stücke stammen von kleinen Familienbetrieben und werden persönlich ausgewählt. Zwischen Tellern, Tassen und Vasen kommt mediterranes Gefühl auf. Ideal für alle, die schöne Alltagsobjekte oder ein besonderes Mitbringsel suchen.


Nach oben schauen lohnt sich: Der zweite Standort des KBS Stores in derselben Strasse versteckt sich im oberen Stock des VIU Eyewear Ladens. Zwischen Schmuck, Socken, Accessoires und Dekorationsobjekten finden sich internationale Labels aus Skandinavien, Japan und anderen Teilen der Welt. Der Laden ist bunt, verspielt und gleichzeitig übersichtlich – irgendwo zwischen Concept Store, Pinterest-Moodboard und Geschenkeshop. Genau die Art von Laden, aus dem man selten mit leeren Händen wieder rausgeht.
Ein Paradies für alle, die Musik noch gerne physisch durchstöbern. Seit 1948 gehört der Plattenladen in der Windmühlgasse zu den bekanntesten Adressen für Vinyl und CDs in Wien. Zwischen Jazz, Soul, Rock, Pop und seltenen Fundstücken stapeln sich alte Klassiker neben neuen Veröffentlichungen – oft auch Platten, die man anderswo lange suchen würde. Der kleine Laden kann schnell ziemlich voll werden, die Auswahl bleibt aber grandios. Genau das macht den Charme dieses Wiener Originals aus.

Sie können Wien einfach und komfortabel von der Schweiz mit dem Zug erreichen – täglich direkt von Zürich HB nach Wien mit dem Nachtzug oder attraktiven Tagesverbindungen. Für Abwechslung während der Fahrt sorgen das Bordrestaurant sowie kostenloses WLAN.
Tipp: Entdecken Sie Wien mit einem Sparbillett ab einem Schweizer Bahnhof oder im Rahmen einer Interrail-Reise durch Österreich und weitere Länder Europas.
Übrigens: Wer mit dem Zug statt mit dem Flugzeug reist, tut auch der Umwelt etwas zuliebe. Gemäss Umweltrechner der SBB Seite «Nachhaltigkeit bei der SBB», spart die Fahrt von Zürich nach Wien und zurück auf Schienen etwa 300 kg CO2 im Vergleich zum Flugzeug.
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