Menü
Suchen
FahrplanGünstig Zug fahrenTipps für Ausflüge
Login
ArtikelMedienbereichBahnverkehrsinformationenSucheHilfeKundenserviceAusflüge SchweizStädtereisen EuropaNachhaltigkeitZügeArbeiten bei der BahnGüterverkehrBauprojekteBahnhöfeInnovationMedienstelleMedienmitteilungenMedienmitteilungen abonnierenHintergrunddossiersFilm-/Fotoaufnahmen MedienFilm-/Fotoaufnahmen kommerzielle ZweckeMedia CenterZahlen und FaktenPublikationenDeutschFrançaisItalianoEnglish
Sicherheit bei der SBB
Sicherheit bei der SBB

Sicherheit hat für die SBB höchste Priorität: Unsere Kundinnen und Kunden, Reisenden und Mitarbeitenden sollen sich am Bahnhof, im Zug und bei der Arbeit jederzeit wohl und sicher fühlen. Und genau dafür engagiert sich die SBB tagtäglich mit grossem Einsatz. Dabei setzen wir auf ein Zusammenspiel aus Prävention, Präsenz, Deeskalation und Technologie.

KEYSTONE / Michael Calabrò (Fotos)

Sicherheit für unsere Kundinnen und Kunden

Bahnhöfe und Züge sind besondere Orte mit hoher Frequenz. Jährlich befragen wir rund 60 000 Kundinnen und Kunden, u. a. wie sicher sie sich im Zug, am Bahnhof und im übrigen öffentlichen Raum fühlen. Die Ergebnisse zeigen: Im Bahnhofsumfeld fühlen sich Reisende im Durchschnitt sicherer als im übrigen öffentlichen Raum. Auch wenn das Sicherheitsgefühl naturgemäss schwankt, liegt es insgesamt auf einem hohen Niveau – und bestätigt, dass die grosse Mehrheit unserer Kundinnen und Kunden unsere Bahnhöfe und Züge grundsätzlich als sichere Orte wahrnimmt.

Dennoch machen gesellschaftliche Entwicklungen auch vor Bahnhöfen und Zügen nicht Halt. Deswegen ist die Transportpolizei (TPO) mit rund 200 Polizistinnen und Polizisten rund um die Uhr in der ganzen Schweiz in Zügen und Bahnhöfen präsent. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den jeweils zuständigen Polizeikorps, dem unternehmenseigenen Sicherheitsdienst Transsicura sowie weiteren Sicherheitsdiensten. Seit September 2024 kommen bei der Transportpolizei für die Deeskalation und Beweissicherung zudem Bodycams zum Einsatz, welche sich bewähren (weitere Informationen in der SBB News «Bodycams: Positives Zwischenfazit»). Die SBB setzt auf das Zusammenspiel von baulichen, personellen, technischen und organisatorischen Massnahmen, die jeweils mit allen vor Ort verantwortlichen Stellen abgestimmt sind. So kann jederzeit auf lokale Gegebenheiten reagiert werden, damit die Sicherheit unserer Kund:innen und Mitarbeitenden bestmöglich gewährleistet wird.

Die SBB kann die Problematik jedoch nicht allein lösen – Sicherheit ist eine gemeinsame Aufgabe von Bahnbetreibern, Städten, Gemeinden und Polizei. Die SBB koordiniert sich deshalb eng mit lokalen Behörden und konzentriert Ressourcen gezielt auf Orte und Zeiten mit erhöhtem Konfliktpotenzial. Die Videoüberwachung in Zügen und Bahnhöfen sowie Notrufnummer und Notrufknöpfe im Zug (mit Direktschaltung zur Transportpolizei) tragen zusätzlich zur Steigerung der Sicherheit bei.

Was Kundinnen und Kunden bei Belästigung und Aggressionen im Zug oder am Bahnhof unternehmen können, ist hier beschrieben: Was tun bei Belästigung und Aggressionen im Zug?

Sicherheit ist nicht nur im Bahnhof und im Zug wichtig, sondern auch im Umfeld von Bahnanlagen und abgestellten Zügen. Was viele nicht wissen: Züge werden mit 15'000 Volt betrieben, das ist 65-mal mehr als aus herkömmlichen Steckdosen kommt. Bereits die Nähe zu einer Fahrleitung kann tödlich sein. Wie man sich im Bahnumfeld (Bahnübergang, Perron, etc.) zu verhalten hat und was man nicht tun sollte, ist hier beschrieben: Sicheres Verhalten am Bahnhof, im Zug und in Gleisnähe.

Sicherheit für unsere Mitarbeitenden

Die überwiegende Mehrheit der Kundenkontakte unserer Mitarbeitenden ist nach wie vor positiv. Bei rund 1,4 Millionen Reisenden pro Tag ereignen sich durchschnittlich rund zehn Mal täglich verbale oder physische Aggressionen. Die Anzahl Vorfälle ist in den letzten Jahren stabil geblieben, allerdings sind diese tendenziell gröber geworden. Das macht uns Sorgen, denn jede Aggression ist eine zu viel. Bei Gewaltdelikten gegen SBB Mitarbeitende handelt es sich um Offizialdelikte, die von Amtes wegen von den zuständigen Behörden konsequent verfolgt werden.

Die SBB hat zahlreiche Massnahmen ergriffen, um die Sicherheit ihrer Mitarbeitenden zu gewährleisten:

  • Die Transportpolizei und Transsicura begleiten verstärkt die Züge, insbesondere nach 22 Uhr oder auf Verbindungen mit erhöhtem Risiko.
  • Nach 22 Uhr sowie auf bestimmen Zügen ist im Fernverkehr immer eine Zweierbegleitung vorgesehen, Ausnahmen sind einzig kurzfristige Personalausfälle (z. B. Krankheitsmeldungen oder betriebliche Störungen/Zugausfälle). Das klappt in 98 Prozent der Fälle. Wenn eine Zweierbegleitung nicht möglich ist, suchen wir nach Ersatzlösungen oder Verstärkung durch die Sicherheitsdienste.
  • Mitarbeitende mit Kundenkontakt werden im Bereich Deeskalation umfassend geschult, mit zusätzlicher Weiterbildung zum professionellen Umgang mit Gewalt und Aggressionen. Ein Teil dieser Schulungen findet seit Sommer 2024 im Security-Trainingszentrum der SBB in einem realitätsnahen Umfeld statt.
  • Seit September 2024 sind die Polizist:innen der Transportpolizei mit Bodycams ausgestattet, die eine deeskalierende Wirkung haben und, wenn nötig, zur Beweissicherung eingesetzt werden.
  • SBB Care unterstützt Mitarbeitende und Angehörige in der ganzen Schweiz nach einem einschneidenden Ereignis wie zum Beispiel Tätlichkeiten oder Bedrohungen durch professionelle Hilfe.

Auch im Bereich der Prävention ist die SBB aktiv: Zusammen mit den Sozialpartnern hat sie die Kampagne «Gemeinsam respektvoll unterwegs» lanciert (Weitere Informationen in der SBB News «Kampagne der SBB gegen Aggressionen im ÖV»). Im Kampagnenzeitraum von November 2024 bis Januar 2025 verzeichneten wir eine erhöhte Anzahl an Meldungen durch Mitarbeitende zu Vorfällen. Dies bedeutet; die Sensibilisierung der Mitarbeitenden hat sich gelohnt.

Arbeitssicherheit

Die Sicherheit der Mitarbeitenden – sowohl von internen als auch von externen – auf Baustellen hat für die SBB immer höchste Priorität. Die SBB setzt zahlreiche Massnahmen um, um die Sicherheit zu gewährleisten, u.a.:

  • Tragpflicht der persönlichen Schutzausrüstung (wie Helm, Warnkleidung oder Sicherheitsschuhe)
  • Durchsetzung der Einhaltung der Vorgaben (BAV und SUVA)
  • Die SBB setzt ausschliesslich geschultes Personal auf ihren Gleisbaustellen ein und schult diese kontinuierlich. Die SBB überprüft die Legitimation der Sicherheitsfunktionen laufend.

Weitere Informationen zur Sicherheit auf Arbeitsstellen finden Sie auf der SBB Seite «Arbeitsstellensicherheit».

Cybersicherheit und Schutz kritischer Infrastruktur

Wie viele grosse Schweizer Unternehmen ist die SBB täglich mit Cyberangriffen konfrontiert. Sich davor zu schützen, ist eine Daueraufgabe, denn die Zahl der Cyberangriffe nimmt global kontinuierlich zu. Darum baut die SBB ihr Sicherheitsdispositiv laufend aus und reagiert damit entsprechend auf die sich ständig ändernde Bedrohungslage.

Zur Bewältigung von Cyberereignissen hat die SBB ein «Cyber Defence Center» aufgebaut, um Gefahren aus dem Cyberraum rasch zu erkennen und adäquat darauf zu reagieren. Darüber werden sämtliche Themen der Cybersicherheit zentral koordiniert und gebündelt. Der Datenschutz ist Teil davon.

Die SBB muss diverse nationale und internationale Regelungen im Bereich Informationssicherheit einhalten und betreibt ein sogenanntes «Information Security Management System ISMS» (ISO zertifiziert). Ziel ist es, die Resilienz des Systems Bahn gegen Cyberangriffe zu erhöhen, dazu gehören auch regelmässige Schulungen der Mitarbeitenden.

Als Teil der «kritischen Infrastrukturen» der Schweiz kommt der SBB eine besondere Rolle zu. Sie muss nicht nur den Schutz der eigenen Organisation sicherstellen, sondern sie berät auch Tochtergesellschaften und Partner bei der Bewältigung von sicherheitsrelevanten Vorfällen und Cyberereignissen. Die SBB arbeitet eng mit Partnern der Kantone und des Bundes zusammen und stimmt bauliche, technische, personelle und organisatorische Security-Schutzmassnahmen integral aufeinander ab. Die SBB analysiert die Lage laufend und betreibt ein aktives Risikomanagement. Im Falle einer erhöhten Bedrohungslage werden kritische Bereiche durch gezielte Massnahmen noch besser geschützt. Ebenso tauscht sich die SBB eng mit den Stellen des Bundes aus und übernimmt Aufgaben zum Schutz der Branche.

Das könnte Sie auch interessieren
BauprojekteDie Sicherheit auf Baustellen der SBB hat höchste Priorität
19
Medienmitteilungen
BauprojekteNeugestaltung des SBB Fahrplans in der Westschweiz ab 2025
2
Video
Arbeiten bei der BahnSBB Insights: Was macht eigentlich Marco?
5
Medienmitteilungen
BauprojekteGrenzacherbrücke: SBB und Gemeinde Muttenz einigen sich
0
Mehr anzeigen
Link erfolgreich kopiertBitte versuche es später nochmal.
0 Kommentare
Absenden

Bitte beachte unsere Netiquette

ImpressumMedienkontaktRechtlicher HinweisDatenschutzCookie Einstellungen