Bahnhöfe und Züge sind besondere Orte mit hoher Frequenz. Jährlich befragen wir rund 60 000 Kundinnen und Kunden, u. a. wie sicher sie sich im Zug, am Bahnhof und im übrigen öffentlichen Raum fühlen. Die Ergebnisse zeigen: Im Bahnhofsumfeld fühlen sich Reisende im Durchschnitt sicherer als im übrigen öffentlichen Raum. Auch wenn das Sicherheitsgefühl naturgemäss schwankt, liegt es insgesamt auf einem hohen Niveau – und bestätigt, dass die grosse Mehrheit unserer Kundinnen und Kunden unsere Bahnhöfe und Züge grundsätzlich als sichere Orte wahrnimmt.
Dennoch machen gesellschaftliche Entwicklungen auch vor Bahnhöfen und Zügen nicht Halt. Deswegen ist die Transportpolizei (TPO) mit rund 200 Polizistinnen und Polizisten rund um die Uhr in der ganzen Schweiz in Zügen und Bahnhöfen präsent. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den jeweils zuständigen Polizeikorps, dem unternehmenseigenen Sicherheitsdienst Transsicura sowie weiteren Sicherheitsdiensten. Seit September 2024 kommen bei der Transportpolizei für die Deeskalation und Beweissicherung zudem Bodycams zum Einsatz, welche sich bewähren (weitere Informationen in der
Die SBB kann die Problematik jedoch nicht allein lösen – Sicherheit ist eine gemeinsame Aufgabe von Bahnbetreibern, Städten, Gemeinden und Polizei. Die SBB koordiniert sich deshalb eng mit lokalen Behörden und konzentriert Ressourcen gezielt auf Orte und Zeiten mit erhöhtem Konfliktpotenzial. Die Videoüberwachung in Zügen und Bahnhöfen sowie Notrufnummer und Notrufknöpfe im Zug (mit Direktschaltung zur Transportpolizei) tragen zusätzlich zur Steigerung der Sicherheit bei.
Was Kundinnen und Kunden bei Belästigung und Aggressionen im Zug oder am Bahnhof unternehmen können, ist hier beschrieben:
Sicherheit ist nicht nur im Bahnhof und im Zug wichtig, sondern auch im Umfeld von Bahnanlagen und abgestellten Zügen. Was viele nicht wissen: Züge werden mit 15'000 Volt betrieben, das ist 65-mal mehr als aus herkömmlichen Steckdosen kommt. Bereits die Nähe zu einer Fahrleitung kann tödlich sein. Wie man sich im Bahnumfeld (Bahnübergang, Perron, etc.) zu verhalten hat und was man nicht tun sollte, ist hier beschrieben:
