Die Ergebnisse des gestrigen Workshops werden nun ausgewertet und fliessen in die Schlussbearbeitung des Entwicklungskonzepts ein. Die definitive Fassung überreicht die SBB der Stadt Zürich Mitte Dezember. Damit ist die erste Planungsphase abgeschlossen.
Gewinn für den Kreis 5
Mit der Entwicklung des heute geschlossenen Industrieareals entsteht Raum für rund 900 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 250 Beschäftigte und ein neuer öffentlicher Freiraum als Ergänzung der Josefwiese. Der Autoverkehr wird gegenüber dem heutigen Zustand reduziert. Neue Verkehrswege verbinden das Quartier besser mit den umliegenden Stadtteilen. Hochbauvorsteher André Odermatt begrüsste diese Entwicklung: «Gerade im so pulsierenden Kreis 5 muss die Vernetzung mit der Nachbarschaft gut funktionieren. Heute umgibt ein Zaun das Areal. In Zukunft soll es offen und durchlässig sein und mit der Umgebung im Austausch stehen.»
Gemeinnütziger, selbstverwalteter und klassischer Wohnungsbau sorgen für eine breite Mischung engagierter Bewohnerinnen und Bewohnern. Ein Drittel des Wohnraums wird gemeinnützig bzw. genossenschaftlich sein. Zwei Drittel der Wohnungen erstellt und vermietet die SBB.
Beteiligung bleibt Programm
Das nun vorliegende städtebauliche Entwicklungskonzept bildet die Grundlage für die Nutzungsplanung und Umzonierung des Areals. Anfang 2018 wird der Masterplan zur Nutzungsplanung (Gestaltungsplan) durch den Stadtrat verabschiedet. Der Baustart ist frühestens 2022, ein erster Bezug nicht vor 2025 vorgesehen. Die weitere Konkretisierung des Projektes wird wiederum gemeinsam mit der interessierten Öffentlichkeit geschehen.
2018 wird der Beteiligungsprozess weitergeführt. Es sind Workshops und Hallengespräche zu den Themen «Gewerbe im Quartier» und «effizientes, kostengünstiges Bauen» vorgesehen.